Welt der Wunder-Sendung fühlt Killerspielen auf den Zahn

Vielleicht sogar ganz objektiv

Panorama hat die Messlatte für objektive Beiträge über das Thema "Killerspiele" so weit nach unten gesetzt, dass eine Ameise drüber hüpfen könnte. Mittlerweile muss man sich fragen, ob an das Lieblingshobby vieler überhaupt noch ohne Vorurteile herangegangen werden kann. Welt der Wunder könnte das ändern. Sie nehmen sich des Themas an - und das der Beschreibung nach gar nicht mal so schlecht:

Computerspiele werden immer beliebter, immer realer - und scheinbar auch immer gewalttätiger. Vor allem die so genannten "Ego-Shooter" sind ins Visier der Medien und der Politik geraten: Der Spieler schlüpft hier in die Rolle einer virtuellen Person, schlägt sich meist durch dunkle Gänge und schießt auf alles, was sich bewegt. Jedes Mal, wenn ein Jugendlicher ausrastet, zur Waffe greift und Amok läuft, beginnt die öffentliche Diskussion nach einem stereotypen Muster von neuem: Schuld war ein "Killerspiel", das den Täter zum Amoklauf getrieben hat. Verbote werden gefordert, denn: Stundenlanges Ballern am PC mache aus harmlosen Kindern gewissenlose Mörder, und die "tickenden Zeitbomben" brauchen am Ende nur noch einen kleinen Aufreger, um zu explodieren. Aber ist es wirklich so einfach? Sicher ist: Beinahe alle jugendlichen Amokläufer haben solche "Ego-Shooter" gespielt. Aber produzieren Computerspiele zwangsläufig Killer? Wieso können hunderttausende Jugendliche ganz mühelos ihre Wochenenden mit "Counterstrike" & Co. verbringen, ohne danach auszuticken? "Welt der Wunder" enträtselt, was beim Spielen der "Ego Shooter" im Gehirn der Spieler passiert.

Das klingt auf jeden Fall um Meilen unvoreingenommener als gewisse andere Magazine. Wir dürfen also gespannt sein, wie die Journalisten das Thema anfassen. Wann und wo, das steht schon fest: Am 4. März um 19:00 Uhr auf RTL2.

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Simon Holthausen

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