XIII-Remake - Die Neuauflage ist da, aber die Optik des Shooters kommt nicht gut an

Absurde Bugs und Glitches gibt es obendrauf.

  • Das Remake zu XIII ist erschienen und wird stark kritisiert
  • Viele ärgern sich über die stark veränderte Grafik und Bugs
  • Auf Steam hat das Spiel aktuell die durchschnittliche Wertung "sehr negativ"

Schon im Sommer dieses Jahres wurde ein Remake von XIII angekündigt, ein Shooter mit Comic-Elementen aus dem Jahr 2003. Nun ist die Neuauflage erschienen, bereits jetzt gibt es allerdings starke Kritik an der Optik des Spiels.

Eine Besonderheit des Originals war gerade die, dass die Figuren in einem auffälligen Cel-Shading-Look gestaltet waren und immer wieder Sprechblasen aufploppten, die auf die Comic-Vorlage von XIII anspielten. Von dem alten Figuren-Design ist nun allerdings nicht mehr viel zu merken, wie diese Gegenüberstellung auf Twitter zeigt. Diese extreme Veränderung hatte sich damals im Ankündigungs-Trailer der Neuauflage noch nicht so genau angedeutet.

Die veränderte Optik ist allerdings nicht alles, was auf Kritik stößt. Material aus dem Spiel zeigt zudem verschiedene Bugs wie zum Beispiel fehlende Animationen im Kampf: Man beginnt zuerst einen Angriff, um beispielsweise einen Feind zu erwürgen und dann fällt dieser übergangslos zu Boden. Ähnlich verhält es sich bei verschiedenen, anderen Angriffen, aber auch bei Gegenständen oder Möbeln im Hintergrund, die munter in der Gegend herum glitchen. Sehr zu empfehlen ist dazu dieser Video-Zusammenschnitt mit Bugs im Spiel, schräger Musik und Lach-Garantie.

Kotaku bemerkte außerdem, dass das besondere Feature des Spiels, seine Waffe mit jeder anderen im Arsenal tauschen zu können, unerklärlicherweise ebenfalls geändert wurde - nun gibt es eine begrenzte Anzahl von Slots.

Auf Steam gibt es bereits 387 Rezensionen und diese sind im Schnitt "sehr negativ", wie es dort heißt. Viele kritisieren dort die Entscheidung, die Cel-Shading-Grafik des Spiels derart stark zu verändern, sowie die schlechte technische Leistung des Spiels und die vielen Bugs. Da sollte noch einmal ordentlich nachgebessert werden, wie es scheint. Ob dadurch der Charme des alten Spiels mit seiner speziellen Grafik und einer Story, die ziemlich genau vom Comic adaptiert wurde, wieder hergestellt werden kann, ist allerdings noch unklar.

Das Spiel ist aktuell für ca. 40-50 Euro für den PC, PS4 und Xbox One erhältlich - falls man es aus irgendeinem Grund doch haben will. Eine Switch-Version soll folgen.

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Judith Carl

Judith Carl

News-Redakteurin  |  TJudl

Adventure-Freak und Fan von guten Geschichten. Begeisterte Sängerin. Mag Rollenspiel, Podcasts und Trashfilme.

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