Yakuza-Schöpfer Toshihiro Nagoshi hat Sega verlassen - Sequel zu Yakuza: Like a Dragon in Arbeit

Yakuza-Schöpfer Toshihiro Nagoshi verabschiedet sich von Sega, während es beim Entwicklerstudio Umstrukturierungen gibt.

Yakuza-Schöpfer Toshihiro Nagoshi hat seinen Abschied von Sega bestätigt.

Bereits im August hatte Bloomberg berichtet, dass Nagoshi Sega verlassen und zum chinesischen Unternehmen NetEase wechseln würde. In einem neuen Beitrag auf der Webseite von Ryu Ga Gotoku Studio bedankt er sich bei den Fans für ihre Unterstützung.

Ein Neuanfang für das Studio

"Ab heute gibt es ein neues Ryu Ga Gotoku Studio, in dem die Serie weiterleben wird", schreibt Nagoshi.

"Obwohl ich nicht genau weiß, was sie erschaffen werden, glaube ich, dass die neue Generation die Grundlage, die wir über die Jahre aufgebaut haben, weiter verbessern und der Welt großartige Spiele liefern wird. Um das zu erreichen, müssen auch sie weiter lernen, sich selbst herausfordern und wachsen. Ich bitte euch, die Bemühungen des Studios weiterhin zu unterstützen."

"Ich möchte euch allen noch einmal meine tiefste Wertschätzung aussprechen. Vielen Dank für eure Unterstützung. Bleibt am Ball für die vielen Neuanfänge!"

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Yakuza geht auch ohne Nagoshi weiter.

Yakuza geht in die nächste Runde

Am bekanntesten ist Nagoshi mit Sicherheit für die Yakuza-Reihe, er arbeitete aber auch an den Daytona- und Virtua-Fighter-Spielen. Gleichzeitig mit Nagoshi verlässt übrigens Yakuzas Director und Producer Daisuke Sato das Unternehmen, womöglich geht er auch zu NetEase.

"Sie haben ihre Überzeugungen und ihr Know-how an jeden einzelnen Mitarbeiter weitergegeben", betont Masayoshi Yokoyama, Studio Director und Executive Producer. "Das kann man im kürzlich veröffentlichten Lost Judgment sehen und wird es auch in der kommenden Fortsetzung von Yakuza: Like a Dragon zu sehen sein, in dem die Geschichte von Ichiban Kasuga fortgeführt wird."

"Dieses Spiel wird derzeit von Produzent Sakamoto und den Direktoren Horii, Ito und Mitake entwickelt. Ich selbst arbeite zusammen mit Takeuchi und Furuta an der Story."

"Ob in sechs Monaten oder in einem Jahr, ich hoffe, dass ich euch einen neuen Ryu-Ga-Gotoku-Titel von einem neuen Ryu Ga Gotoku Studio zeigen kann, der anders ist, aber immer noch derselbe. [...] Vielen Dank für eure anhaltende Unterstützung."

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Über den Autor:

Benjamin Jakobs

Benjamin Jakobs

Leitender Redakteur News  |  f1r3storm

Seit 2006 bei Eurogamer.de und spielt hauptsächlich auf Konsolen. Mag Sci-Fi, Star Wars UND Star Trek. @f1r3storm auf Twitter.

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