Zu alt zum Spielen? Gibt's nicht! Wenn Omas WoW und Fallout 76 streamen

Gaming Grannys (und Grandpas) auf Twitch.

Was tun eure Oma oder euer Opa so in ihrer Freizeit? Sich mit Videospielen beschäftigen? Im Raid von World of WarCraft den Ton angeben? Oder durch die postapokalyptische Welt von Fallout 76 ziehen? In vielen Fällen dürften die Antworten darauf eher "nein" lauten. Gaming wird aber in den älteren Schichten der Bevölkerung immer beliebter, ein Trend, der sich in Zukunft dank alternder Spieler und Spielerinnen noch weiter fortsetzen dürfte. Da liegt es nahe, dass sich manche dieser "Silver Gamer", wie sie gerne genannt werden, mit einem weiteren beliebten Thema befassen: Streaming.

Vor allem in Zeiten von Covid-19 und damit einhergehenden Lockdowns, die das öffentliche Leben auf ein Minimum beschränken. Hinzu kommt, dass mehrere Studien besagen, dass Spielen (nicht nur) im Alter gut fürs Gehirn und für die Motorik ist, die Konzentration und die Kreativität anregt. Am Ende geht's aber natürlich nicht alleine um die Spiele, sondern ebenso sehr um die Persönlichkeiten.

Zu diesen älteren Streamerinnen zählt zum Beispiel "WowGrandma78", eine 78-jährige Witwe aus den USA, die im Januar 2020 mit dem Streamen von World of WarCraft begann: "Ich habe mit dem Streaming angefangen, weil mich einige Gildenkameraden in meinem Spiel seit über einem Jahr dazu ermutigt haben, es einmal auszuprobieren", erzählt sie. "Ich wusste sehr wenig - wenn überhaupt - über Streaming. Aber da mein Mann verstorben ist, gab es nur noch mich und meinen Hund, und so beschloss ich eines Tages, den ersten Schritt zu tun, und kaufte mir eine Webcam. Ich rief einen Freund an, der mir half, eine einfaches Streamlabs-Setup mit meiner neuen Kamera einzurichten, und das war der Anfang!"

Erfolgreicher Start ins Streaming

Seitdem ist einiges passiert, mittlerweile hat sie mehr als 37.000 Follower auf ihrem Kanal. "Ich war erstaunt über das Wachstum meines Streams", sagt sie. "In meinem Stream dreht sich alles um meine Zuschauer und ich habe sehr gute Moderatoren, die dafür sorgen, dass mein Stream ein sauberer und sicherer Ort ist. Wir diskutieren über das Spiel, das ich spiele, denn darum geht es in meinem Stream wirklich."

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WowGrandma78 unterwegs in World of WarCraft.

Zugleich findet sie lobende Worte für ihre Community, die ihren Angaben zufolge die positive Atmosphäre zu schätzen weiß, die es bei ihr gibt. "Und es wird immer so bleiben", versichert sie. Dankbar ist sie ebenso für Tipps aus den Reihen ihrer Follower, die ihr dabei helfen, Fortschritte zu machen. Wie sie sagt, sei Gaming in ihrem Alter nicht mehr so einfach - vor allem bei einem Spiel, das so "schwierig zu spielen" sei.

Ein wenig anders sieht es bei "HaughtyChicken" aus. Sie ist ehemalige Sozialarbeiterin, hat einen Master in Gender & Sexuality und seit mehr als 40 Jahren Erfahrungen mit Computerspielen. Im ersten Corona-Lockdown begann sie mit dem Streaming, mittlerweile steht sie bei mehr als 10.000 Followern. Ihren Zuschauern und Zuschauerinnen möchte sie einen freundlichen, inklusiven und sicheren Ort während der Pandemie bieten: "Ich versuche das zu erreichen, indem ich die Werte und Grenzen meines Kanals klar umreiße", erzählt sie. "Ich bekräftige sie auch durch mein eigenes Verhalten in meinem Stream, auf Discord und anderen Social-Media-Plattformen, damit die Leute, mit denen ich mich engagiere, wissen, welche Art von Gemeinschaften ich schätze und welche ich aufbauen möchte."

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Hier ist HaughtyChicken in Resident Evil Village unterwegs.

Verhalten, das ihren Community-Zielen nicht förderlich ist, werde von ihr nicht geduldet. Dabei setzt sie auf ehrliche Kommunikation, um so sicherzustellen, dass ihr Team aus Mods - "The Coop Squad" genannt - und sie auf einer Linie sind. Und dass jeder versteht, wie die Regeln lauten."Der Ruf, den meine Community hat, hat sich in den kurzen zehn Monaten, in denen ich Streaming betreibe, weiter verbreitet", gibt sie an. "Ich denke, das ist ein Zeugnis für die Menschen, die sich uns angeschlossen haben und nun Teil einer freundlichen und akzeptierenden Gruppe von Menschen geworden sind. Und es freut mich besonders, von Vertretern von Blizzard zu hören, die die Community anerkennen und gerne ihr Wachstum unterstützen."

Unerwartete Erfolge sind die schönsten

Die Reaktion der Community sei überwältigend gewesen und sowohl öffentlich als auch privat erhalte sie viele Nachrichten, in denen die Leute sich erfreut darüber zeigen, einen solch nicht-toxischen Twitch- beziehungsweise Discord-Kanal gefunden zu haben. Ihre Community sei nett, entspannt und inklusiv: "Ich weiß, dass sich viele Leute besonders willkommen fühlen und mich als jemanden sehen, der eine ältere Figur repräsentiert, die sie in ihrem eigenen Leben vielleicht nicht so offen akzeptiert haben", sagt sie. "Ich biete einen Platz im Streaming, der weit entfernt ist von dem oft frenetischen Tempo der High-End-Content-Streamer oder den leider toxischen, frauenfeindlichen Streams. Ich persönlich habe ein sehr ruhiges Auftreten, spreche leise und bin aufrichtig einladend. Mir wurde gesagt, dass diese Qualitäten, zusammen mit meiner Förderung von Casual-Gameplay, der Grund dafür ist, dass meine Community so schnell wächst."

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Mehr Abenteuer in Blizzards MMO.

WowGrandma78 hätte nie gedacht, beim Streamen ein solch großes Publikum zu erreichen. Sie habe einfach gespielt und dabei nichts Besonderes gemacht, die Community wuchs von allein. "Ich fühle mich zutiefst geehrt, dass die Leute meinen Stream sehen wollen", sagt sie. "Aber die Welt ist aktuell eine andere. Die Menschen sind einsam, deprimiert und viele haben körperliche Gebrechen. Und natürlich entspricht das nicht der Erfahrung von allen, aber die Pandemie hat die Einsamkeit noch verstärkt. Und ich kann Freude in ihren Tag bringen, ihnen das Gefühl geben, geliebt und akzeptiert zu werden. Ich nehme die Beziehung mit meinem Publikum ernst und freue mich darauf, sie zu sehen. Seit ich angefangen habe, habe ich keinen einzigen Tag des Streamings verpasst. Ein Stream ist nur so gut ist wie seine Zuschauer - und ich liebe meine."

Auch HaughtyChicken war sich nicht sicher, ob sie damit erfolgreich sein würde, zumal sie keine ähnlichen Streamer kannte und diese als Maßstab nehmen konnte. Sie erhoffte sich zu Anfang eine Handvoll Leute, aber gleich in der ersten Woche begann ihre Community zu wachsen. Dabei musste sie viel lernen, zum einen hinsichtlich der Einrichtung eines Streams und der Grundlagen zum Aufbau einer Community. Und zum anderen in Bezug auf die sozialen Medien, da sie Twitter noch nie auf diese Art genutzt hatte. Sie ist aber überzeugt davon, dass ihre Interaktionen mit den Leuten auf Twitch und Twitter einen wichtigen Beitrag zum Wachstum ihres Kanals leisteten.

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Auch Final Fantasy 14 spielt HaughtyChicken.

Infolge dieses Wachstums beschloss sie dann, sich als Ziel zu setzen, zum Twitch-Partner zu werden. Was sie dann innerhalb von drei Monaten erreichte. Sie bezeichnet sich als Streamerin, die eher "unter dem Radar" agiert und "vom eigenen Erfolg genauso überrascht ist wie andere auch". Sie sei nicht übermäßig selbstbewusst, ihre Community wächst aber nach wie vor und daher freue sich über ihre Erfolge innerhalb der ersten zehn Monate.

"Meine denkwürdigsten Errungenschaften waren bisher mein Sponsoring durch AMD, das Hervorheben durch Blizzard Entertainment über ihren Oceanic Battle.net Launcher und zuletzt die Eröffnungsfeier der Blizzcon", erzählt sie. "Rückblickend denke ich, dass ich eine Zielgruppe repräsentiere, die wächst, aber nicht genug hervorgehoben wird: die der älteren Gamer/Streamer, die sich auch mit Casual-Playstyles wohl fühlen. Es ist wichtig zu sagen, dass, wenn Streamer andere Streamer unterstützen, die Auswirkungen nicht nur die Bekanntheit, sondern auch das Selbstvertrauen der Streamer selbst beeinflussen können. In meinen ersten paar Monaten haben mich einige bemerkenswerte (und persönliche Lieblings-)Streamer durch Erwähnungen, Raids und Hosts unterstützt (Taliesin und Evitel, Hazelnuttygames, Nobbel und Luxiegames, um nur einige zu nennen). Ich werde diese Unterstützung nicht vergessen und versuche sie durch meine eigene Unterstützung anderer weiterzugeben. Als Streamerin glaube ich an Kooperation, wo immer es möglich ist, um anderen Streamern zu helfen."

Die Faszination für Spiele und woher sie kommt

WowGrandma78 beschäftigt sich in Blizzards Online-Rollenspiel am liebsten mit den Raids, weil es darin um Teamwork und darum geht, gemeinsam mit Freunden und Teamkollegen erfolgreich zu sein. Einige ihrer Freunde im Spiel begleiten sie schon seit 16 Jahren, während sie zeitlich begrenzte Dungeons eher nicht so mag, aber dennoch macht, weil sie sich ständig zu verbessern versucht. "Ich liebe die Landschaft und all die kleinen Details, die in der Umgebung sind", ergänzt sie. "Ich liebe es, den Himmel anzuschauen, denn die Entwickler haben einige ziemlich exquisite Himmel geschaffen."

Indes faszinieren Spiele HaughtyChicken seit ihrer Zeit als Teenagerin: "Ich liebe die Herausforderung von Quests, ich finde die Erkundung virtueller Welten spannend und ich liebe Spiele, die Bau- und Überlebensherausforderungen bieten", erzählt sie. "Ich mag es, in Videospielen herausgefordert zu werden, einschließlich des kritischen Denkens und des Verstehens der Lore eines Spiels."

Abhängig von den Bedürfnissen gefällt es ihr auch, dass Spiele eine einsame oder eine soziale Spielerfahrung bieten können. Ebenso interessiert sie sich für verschiedene Entwicklungsstile und dafür, wie Entwickler versuchen, das Interesse ihrer Community aufrechtzuerhalten. Auf Twitch spielt sie ebenfalls World of WarCraft (in den Regionen EU, NA und Oceanic), aber auch andere Titel wie Rust und Fallout 76. "Ich streame auch andere Spiele, um der Community Spiele vorzustellen, die sie vielleicht nicht unbedingt selbst spielen", sagt HaughtyChicken. "Ich plane auch, Diablo 2 Resurrected und Diablo 4 zu spielen und zu streamen. Meine Lieblingsspiele sind normalerweise MMOs und Survival-Spiele. Ich neige dazu, Spiele zu streamen, die größtenteils beiläufig sind, damit ich meinem Chat mehr Aufmerksamkeit schenken kann. Meine Streams sind für meine Chat-Interaktion bekannt. Wenn ein Spiel oder ein Teil eines Spiels viel meiner ungeteilten Aufmerksamkeit erfordert, streame ich es normalerweise nicht."

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WoW ist die Hauptbeschäftigung von WowGrandma78, wer hätte es gedacht?

In der Familie von WowGrandma78 ist sie die einzige, die spielt. Weder ihre Kinder (in den 50ern) noch ihre Enkelkinder (in den 20ern und 30ern) spielen Computerspiele, auch ihr Mann nicht, als er noch lebte. "Am Anfang haben sie mich immer gehänselt, weil ich jeden Tag sehr viel Zeit mit dem Spiel verbracht habe", berichtet sie. "Aber jetzt sind sie erstaunt, dass dieses Spiel mich an diesen Ort gebracht hat und sie sind ziemlich stolz auf mich. Einer meiner Söhne schaut sich hin und wieder meinen Stream an. Meine Kinder sind 1.600 Meilen von mir entfernt und das Reisen wurde in letzter Zeit nicht so oft erlaubt."

Die anfänglichen Gedanken ihrer Familie daran, dass sie streamt, bezeichnet HaughtyChicken als "irritiert und amüsiert" zugleich. Sie sei sozial gesehen introvertiert, daher sei es für sie eher ungewöhnlich, sich im Stream so öffentlich zu zeigen. Mit dem Wachstum des Kanals wuchsen aber auch Ermutigung und Unterstützung innerhalb der Familie. Ihr Mann hilft bei der Moderation und chattet mit der Community, andere Familienmitglieder schauen ab und an vorbei. Ihre Tochter ermutige sie, damit weiterzumachen, während ihr Sohn über die neuesten Gaming-News plaudert und mit ihr gemeinsam darüber diskutiert.

"Meine Mutter ist besonders stolz", erzählt sie. "Sie wird dieses Jahr 79 Jahre alt und ist eine Rust- und WoW-Spielerin. Letztes Jahr war sie ein besonderer Gast in meinem Stream und die Community hat es sehr geliebt. Da ich aus einer Gamer-Familie stamme, kannten die meisten von ihnen Twitch und sie sind enorm stolz, dass ich Partner geworden bin."

Vom Bergsteigen und Streaming im Alltag

Ein weiteres Hobby WowGrandma78 ist, den Gipfel des Mount Rainier (4.392 Meter) zu besteigen, was sie bisher sechsmal getan hat. Hauptsächlich tat sie das in ihren 40ern und 50ern und es war ein Ziel, das sie sich setzte, nachdem ihre Kinder aus dem Haus waren. "Jede Woche ging ich zum Training in das Basislager des Mt. Rainier in 10.000 Fuß Höhe", sagt sie. "Der Rest der Woche bestand aus Radfahren, langen Spaziergängen und dem Fitnessstudio. Aber das beste Training war eigentlich nur das Wandern - vor allem, um mich an die Höhe zu gewöhnen."

"Neben Rainier habe ich Mt. Baker (3.286 Meter), Mt. Hood (3.425 Meter) und Mt. Adams (3.743 Meter) bestiegen", ergänzt sie. "Früher habe ich meine Enkelkinder zum Wandern mitgenommen, ich bin mit zwei meiner Enkelkinder bis auf 10.000 Fuß (zirka drei Kilometer) auf Rainier gegangen, als sie vier und sieben waren! Aber wir fingen an zu reisen und zogen weg aus dem pazifischen Nordwesten, wo diese Berge liegen. Ich bin weiter gewandert, aber habe keine Berge bestiegen. Bei meinem letzten Mal im Basislager des Mt. Rainier war ich 69 Jahre alt. Es war schwer, weil ich seit mehreren Jahren nicht mehr in dieser Höhe gewesen war. Aber ich bin ein entschlossener Mensch, es kostete mich alles, aber ich wollte ein letztes Mal auf dem Berg stehen."

Erfolgreich sind beide mit ihren Streams, aber was bedeuten sie für sie und ihr tägliches Leben? "Es gibt mir ein Ziel", betont WowGrandma78. "Seit 1979 habe ich Kindermusicals inszeniert, aber wegen der Pandemie mussten sie abgesagt werden. Ich liebe es, Kinder zum Basteln einzuladen und ihnen das Backen beizubringen. Auch das ist jetzt nicht mehr möglich. Das Streaming erlaubt mir, mit anderen zu interagieren. Ich liebe Menschen im Allgemeinen und wenn ich jemandem den Tag verschönern kann, dann fühle ich mich gut. Ich weiß, dass ich eines Tages wahrscheinlich wieder mit den Musicals anfangen kann, aber ich werde weiterhin streamen. Ich freue mich jeden Abend darauf, meine neuen und alten Zuschauer wieder zu treffen. Es ist eine Win-Win-Situation für uns alle!"

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Ein Ausflug in Mass Effect.

HaughtyChicken sagt, sie habe durch das Streamen unglaublich viel Selbstvertrauen gewonnen, um mit vielen Menschen zu interagieren. Entscheidend dafür sei ein Verständnis für Kommunikationsnuancen, zumal sie die wenigsten ihrer Zuschauer und Zuschauerinnen wirklich sehe, sofern sie nicht selbst streamen. "Das erfordert von mir, dass ich den stattfindenden Gesprächen große Aufmerksamkeit schenke und den Raum so gut wie möglich 'lese'", merkt sie an. "Ich tue dies nicht nur, um positiv mit der Community zu interagieren, sondern auch, um sicherzustellen, dass der Raum sicher und einladend ist. In den letzten zehn Monaten habe ich technisch viel gelernt, was das Streaming angeht, ich lerne jetzt, YouTube-Inhalte zu erstellen, und habe mir beigebracht, wie man in den sozialen Medien wächst. Die Dynamik der sozialen Medien zu erlernen, war sicherlich lohnend und herausfordernd."

"Da ich mit all dem während der Pandemie begonnen habe, bedeutete dies, dass ich mit Menschen in unglaublich stressigen Zeiten in ihrem Leben interagiert habe. Da ich einen beruflichen Hintergrund in der Arbeit mit Menschen habe (Sozialarbeit und Beratung), bin ich glücklich, dass ich in der Lage war, menschliche Fähigkeiten mit persönlichem Einfühlungsvermögen und Fürsorge zu kombinieren, um der Gemeinschaft das Gefühl zu geben, dass sie einen Ort zum Entspannen haben. In diesem Sinne fühle ich mich unglaublich dankbar, dass ich auch in diesem Jahr als 'Take This Mental Health Ambassador' ausgewählt worden bin. Diese Rolle passt zu den Grundlagen meiner Gemeinschaft, die versteht, dass nicht jeder Tag 'ok' ist, und die Gemeinschaft und ich fordern das Stigma heraus, das mit psychischer Gesundheit verbunden ist."

"Ich hätte nie gedacht, dass ich einmal Twitch-Partnerin werde und mit so vielen wunderbaren Menschen auf der ganzen Welt in Kontakt treten würde", sagt sie abschließend. "Jetzt, wo ich es bin, habe ich das Ziel, eine andere Art von Twitch-WoW-Streaming einzuführen, eines voller Akzeptanz, egal wer man ist oder wie man sein Spiel spielt."

Abseits der beiden gibt es natürlich noch viele andere Spieler und Spielerinnen im höheren Alter, die mittlerweile Spiele und Streams für sich entdeckt haben. Kennt ihr auch welche oder schaut ihr regelmäßig bei welchen vorbei?

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Über den Autor:

Benjamin Jakobs

Benjamin Jakobs

Leitender Redakteur News  |  f1r3storm

Seit 2006 bei Eurogamer.de und spielt hauptsächlich auf Konsolen. Mag Sci-Fi, Star Wars UND Star Trek. @f1r3storm auf Twitter.

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