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Alexander Bohn-Elias

Deputy Editor - Eurogamer.de

Alex schreibt seit 2001 über Spiele und war von Beginn an bei Eurogamer.de dabei. Er mag Highsmith-Romane, seinen Amiga 1200 und Tier-Dokus ohne Vögel.

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EmpfehlenswertState of Decay 2 - Test

Von Ambitionen und Prioritäten.

EmpfehlenswertConan Exiles - Test

Eines unter vielen - aber eines von den Guten.

Scribblenauts Showdown: wortgewandt in Mario Partys Fußstapfen?

5th Cell zu beerben wird nicht leicht. Ein paar tapfere Finnen versuchen sich trotzdem daran.

EmpfehlenswertPac-Man Championship Edition 2 Plus - Test

High-Score-Genie mit kleinem Stotterproblem.

Wenn man The Evil Within 2 im vergangenen Oktober eines ankreiden konnte, dann dass für ein Horrorspiel nicht annähernd der Grusel aufkam, den die angemessen grausamen Monster und die albtraumhaften Fantasielandschaften eigentlich zu erzeugen suchten. Das Problem lag freilich weniger in der Durchführung von Shinji Mikamis Tango Gameworks. Mit viel abgründiger Fantasie und einigen visuell bestechenden Einfällen war dieses Spiel eigentlich bestens aufgestellt. Leider erkauften die Entwickler diese kreativen Freiheiten durch einen erzählerischen Dreh, den man aus manchem Techno-Thriller kennt: Was man hier erlebt, spielt sich lediglich im Rahmen einer Simulation ab.

Metal Gear Survive - Test

Nanomachines, son!

Die Entwickler waren nicht zu beneiden. Auf dem Rücken einer der verehrtesten Spielewelten überhaupt ein Buzzword-gespicktes Service-Game zu errichten, nachdem ihr Rockstar-Schöpfer medienwirksam aus dem Unternehmen komplimentiert wurde ... nun, sagen wir mal, Metal Gear Survive war von Anfang an nicht gerade Material für die Shortlist der Videospiel-Spin-offs, denen die Fans mit der größten Vorfreude entgegensehen.

Rainbow Six Siege - Operation Chimera: Wenn Valve schon kein neues Left 4 Dead macht…

Erste Eindrücke zu den neuen Operatoren, den Koop-Modus und den übrigen Neuerungen.

Die Katze ist ja schon länger aus dem Sack: Rainbow Six: Sieges einmonatiges Outbreak-Event ist ein Zombie-Modus. Man könnte ihn sogar noch genauer beschreiben, wenn man den Namen eines anderen Spiels in den Mund nimmt. Genau genommen ist das hier nämlich ziemlich exakt das Konzept von Left 4 Dead. Im Koop geht's von A nach B durch große, verwüstete Areale, während eine Handvoll unterschiedlicher, monströser Gegnerarchetypen - Dead-Space-artige Klingen-Zombies, flinke Explodiergegner, einer, der euch an Ort und Stelle festnagelt, sowie der obligatorische Tank (mit rot leuchtendem Schwachpunkt am Rücken) und eine Art Kommandantenmonster, das neue Viecher spawnt - in variablen Intervallen gegen euch anrennt.

Final Fantasy 15 Windows Edition: Grafikkarten zum Frühstück?

Warum in Sachen Hardware-Hunger vielleicht doch nicht alles so schlimm wird.

Ich habe keine Ahnung, wie solche Dinge passieren, aber als Anfang des Monats das Benchmark-Tool zu Final Fantasy 15 erschien, bewirkte das genau das Gegenteil seiner eigentlichen Mission: Statt "Buzz", guter Mundpropaganda und erleichtertes Schweiß-von-der-Stirn wischen verbreitete das Hardware-hungrige und launische Biest von einem Techniktest Angst und Schrecken. Und zwar selbst unter den FF-Interessierten, die eigentlich einen ziemlich dicken Rechner unterm Tisch stehen haben.

Secret of Mana Remake - Test

Wenn "nicht gut genug" immer noch gut genug ist.

Man mag über die Remake-Welle denken, was man will. Man kann das überflüssig finden und sie ignorieren. Daran, dass sie in vielerlei Hinsicht einen wertvollen Beitrag zur Konservierung unseres nur aus Schall und Rauch bestehenden Hobbys leistet, besteht jedoch kein Zweifel. Erinnert euch an die Zeit um 2010, als die Öffentlichkeit gefühlt reihenweise vielversprechende Spiele zu Skandalen hochschimpfte, allein weil die Publisher es für eine gute Idee hielten, zum Beispiel gewisse Strategieserien im Shooter-Format fortzusetzen. Die Spiele konnten nichts dafür. Die Reaktion war trotzdem verständlich, weil die Hersteller das Signal sendeten, dass sie die ursprünglichen Werke nicht wertschätzten.

Das da oben? Definitiv eine der Überschriften, von denen ich niemals dachte, dass ich sie mal auf die Seite bringen würde. Schon im Sommer wunderte ich mich, was mir stellenweise aus den Fingern rann, als ich das entwaffnend schlüpfrige Party-Spiel der Broforce-Entwickler schon in Anfangsverdacht hatte, mehr als blanke Provokation zu sein. Aber das war allein den Spielsituationen geschuldet, ohne deren Beschreibung es keinen Text gegeben hätte.

EA Sports UFC 3 - Test

So langsam wird's!

Im Anlauf auf die Veröffentlichung des zweiten Teils hat UFC-Game Director Brian Hayes etwas gesagt, das mich wahnsinnig gemacht hat. "60 FPS hätte keinen besonders großen positiven Auswirkungen." Zudem hätten die Tester, die EA im Vorfeld fragte, das Spiel in 30 FPS mit Motion Blur hübscher gefunden. Und so lief ein komplexes Kampfspiel, in dem ein Fight mit nur einem flinken Treffer an die richtige Stelle vorbeisein konnte, eben nur in 30 Bildern pro Sekunde. Klar, UFC 2 war vor allem im Stand-up Game ein gutes Stück weitergekommen als sein Vorgänger. Wirklich stets Herr der Lage zu sein, daran hinderte die Technik aber selbst versierte Spieler.

PS+ im Februar 2018: Die Gratis-Spiele

Komm ruhig Rime, das Wasser ist wunderbar!

Yeah, endlich richtig drinnen, im Jahr 2018. Kaum hat man sich daran gewöhnt... sich beim Eintippen des Datums ständig zu verhauen, ist auch schon wieder Februar und damit der Winter so gut wie rum. Jetzt muss das nur noch einer dem Wetter verklickern, denn gerade wird's eher wieder schlimmer als besser. Gut, dass es schnell wieder einen neuen Satz kostenloser Spiele gibt, mit dem man die Zeit ein bisschen schneller rumbringt. Auch im Februar gilt wieder die Devise: Ein klares, bekanntes Highlight und ein Geheimtipp, den zu Unrecht keiner kennt, der aber viele überraschen dürfte - es scheint mittlerweile Methode zu haben.

EmpfehlenswertAudio Technica ATH ADG1X Headset - Test

Trotz Gummiband und Klebestreifen die neue Klangreferenz.

Ich habe jetzt schon eine Weile ein Auge auf die Headsets von Audio Technica geworfen. Seit Anfang der 60er produzieren die Japaner aus Machida heraus hochwertige Audiokomponenten, zunächst mit Fokus auf Tonabnehmer und Nadeln für Plattenspieler. Kopfhörer kamen in den 70ern dazu. Ein alter Hase im Schallwandler-Business also, was in der zugegebenermaßen etwas verwöhnten Eurogamer-Redaktion schon von selbst einen Schnappreflex auslöst.

EmpfehlenswertBlossom Tales: The Sleeping King - Test

Falls Breath of the Wild euch nicht klassisch genug war…

Ich habe nicht mehr ganz parat, welcher Pappenheimer unter den Indies als letztes einen vergleichbar ungünstigen Zeitpunkt für die Veröffentlichung wählte. So oder so: Das Phänomen ist weit verbreitet. Wer kennt ihn nicht, diesen einen persönlichen Geheimtipp, den ein einstellig besetztes Entwicklungsteam ohne mit der Wimper zu zucken auf dem einen freien Plätzchen zwischen Fifa, Mass Effect und dem neuen Call of Duty vor die Türe schickte? Blossom Tales: The Sleeping King hatte vergangenen März zwar am PC schon einen vernünftigen Zeitpunkt gewählt, die Switch-Version aber am 21. Dezember zu veröffentlichen, wenn man über Wochen hinweg weder mit guten Kritiken noch vorteilhafter Mundpropaganda rechnen kann, das war schon grob fahrlässig.

Laser League: das Tron-Spiel, das es nie gab

Der OlliOlli-Entwickler macht auf Future-Sport.

Der Vergleich zum legendären Disney-Streifen Tron zieht sich fast von selbst: Grell orange und blaue Sportler spielen in einer von goldenem Licht gefluteten Arena um Punkte, indem sie Laserbarrieren in ihrer Teamfarbe kolorieren und gleichzeitig denen der Gegenseite ausweichen. Die Entwickler von Roll7, mit denen ich am Vergangenen Freitag online probespielte, beschrieben Laser League passend dazu als Sport der Zukunft.

Das ASUS ROG Strix Fusion 300 fischt mit seinen etwa 130 Euro im mittleren Preissegment, wenn es um Gaming-Headsets geht. Es locken 7.1-Surround-Sound, der mit seinen mächtigen 50mm-Treibern wahnsinnig viel Druck aufbauen soll, ein bequem wegklappbares Mikro und eine Verarbeitung, die trotz Kunststoff-Dominanz nicht billig wirkt. In der Theorie ein attraktives Angebot zu diesem Preis. Aber was leistet es in der Praxis?

Kaum erfuhren wir den Veröffentlichungstermin, ist sie auch schon da, die Switch-Version von Darkest Dungeon. Auf meiner Liste der Spiele, die ich dringend noch auf Nintendos Hybridkonsole brauchte, stand der bitterböse Dungeon-Crawler der Red Hook Studios ganz weit oben. Dieses Spiel ist im Grunde wie für unterwegs gemacht, eine Tatsache, der die Entwickler mit den Vita- und iPad-Versionen bereits Rechnung trugen. Sonys elegantes Handheld erwies sich als einen Tick zu klein, was die Bildschirmdiagonale anging. Resultat: zu kleine Texte und nicht ganz optimale Bedienung.

Unbeirrt von der Häme, die ihnen nach der Ankündigung entgegenschlug, macht Konami weiter mit Metal Gear Survive und tatsächlich nimmt das Spiel immer mehr Form an. In Zeiten, in denen Fortnite wie aus dem Nichts in aller Munde ist, wirkt die Mixtur aus Basenbau und Überlebenskampf sogar aktueller denn je. Davon konnte ich mich bei einem Anspieltermin im Frankfurter Konami-Büro überzeugen. Die Frage ist zumindest für mich nicht länger, ob hierin eine valide Idee für ein Spiel steckt. Vielleicht war das nie die Frage. Konami spielt mit Survive allein dagegen an, dass die größten Fans dieser Reihe mit ihr schon längst abgeschlossen hatten und der Hersteller bei ihnen aus besonderen Gründen in besondere Ungnade gefallen ist.

EmpfehlenswertThe Mummy Demastered - Test

Wann ist das Spiel schon mal besser als der Film?

Ich weiß, wir sind spät dran hiermit. Im vorweihnachtlichen Trubel, all die tollen Spiele des Spätherbstes in angemessenem Umfang zu besprechen, geht die Umsetzung eines schlechten und gefloppten Tom-Cruise-Monsterfilms schon mal unter. Konnte irgendjemand damit rechnen, dass das hier was Gutes ist?

Battle Princess Madelyn - oder: worauf es wirklich ankommt

Wie Causal Bit Games das letzte Jahr verlebte.

Manche Anekdoten schreibt das Leben besser als man selbst es könnte. Die Entstehungsgeschichte von Battle Princess Madelyns ist eine davon. Christopher Obritschs vierjährige Tochter Madelyn war fasziniert von der Super-GrafX-Version von Ghouls 'n Ghosts, die ihr Vater gerne spielte, und zwang ihn förmlich immer wieder, diesen Titel einzulegen, um ihm dabei zuzusehen.

Wenn's 'ne Nummer größer sein soll: Acer stellt 65 Zoll Monitor vor

Predator BFGD mit 4K, G-Sync und und NVIDIA-Shield-Integration.

Gaming Monitore mit mehr als 30 Zoll sind aktuell noch so etwas wie Kuriositäten. Immerhin sitzt man für gewöhnlich kaum eine Armlänge vom Bild entfernt und da den Kopf drehen zu müssen, um die Ränder des Sichtfeldes der Spielfigur zu erfassen, kontert die durch die Größe gewonnene Steigerung in Sachen Immersion komplett wieder aus.

Nun also Curved. Bei Fernsehern habe ich es nie begriffen. Schließlich sitzt immer nur einer perfekt im Zentrum der geschwungenen Mattscheibe und freut sich deshalb über die erhöhte Immersion eines Bildes, das sich unmerklich anschickt, seinen Betrachter herzlich zu umfangen. Bei Monitoren sieht die Sache anders aus. Vor dem PC sitze ich alleine, in perfekter Position und siehe: Ich verstehe plötzlich, weshalb Display-Hersteller den Effekt so schätzen.

PS+ im Januar 2018: Die Gratis-Spiele

Die Mensch-Maschine lebt.

Neues Jahr, neue Reihe an Spiele für Abonnenten von PlayStation Plus. Wie schon letzten Monat gibt es auch im Januar ein klares Highlight mit RPG-Einschlag in einer allgemein recht breit gestreuten Auswahl an Spielen. Unter anderem einen sehr passablen VR-Titel, der mit der Aufnahme in den PS-Plus-Katalog endlich das breite Publikum bekommen könnte, das er braucht. Schön auch, dass Adventure-Fans mal wieder auf ihre Kosten kommen.

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