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Björn Balg

Redakteur

Freier Autor und wahrscheinlich der letzte Mensch ohne einen Facebook-Account. Liebt Trash und verbringt zu viel Zeit mit dem Ansehen von Katzenvideos.

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Noch immer sperrig, noch immer grindig und noch immer absolut fantastisch.

Mighty No. 9 - Test

So sehen vier Millionen Dollar aus?

25 Jahre Sonic: Warum Sonic Generations das beste Sonic ist

Wie Sonic Team den Höhepunkt der Serie erschuf.

EmpfehlenswertValkyria Chronicles Remastered - Test

Auch acht Jahre später ein grandioses Taktik-Abenteuer.

Während den vergangenen Wochen war Fire Emblem Fates ein fester Begleiter meiner täglichen Zugfahrten. Obwohl ich mir noch immer einen grafisch opulenten Nachfolger zu Radiant Dawn für Nintendos stationäre Konsole wünsche, ist der 3DS zweifelsohne die beste Plattform für rundenbasierte Taktikschlachten. Perfekt für ein paar kurze Befehle zwischendurch, bevor man das Gerät wieder im Rucksack verschwinden lässt. Wenig überraschend erreichte ich daher eine Spielzeit von über 100 Stunden, verteilt auf die drei Versionen des Titels.

Yo-Kai Watch - Test

Nur was für die Kleinen?

Über zwei Jahre hat es gedauert, doch nun kommt das japanische Erfolgsphänomen Yo-Kai Watch auch zu uns nach Europa, während im fernen Nippon bereits der dritte Teil in den Startlöchern steht. Keine Ahnung, warum Nintendo so lange damit gewartet hat oder was der Auslöser für die verspätete Lokalisation war, aber ich bin immer froh über neue 3DS-Software aus Japan. Auch wenn ich das Franchise bis vor Kurzem überhaupt nicht auf dem Radar hatte.

Ich warte nicht mehr auf Mighty No. 9, ich spiele Azure Striker Gunvolt

Ihr vermisst Mega Man? Dann kauft euch dieses Spiel!

Erscheint Mighty No. 9 überhaupt noch? Mittlerweile hat Amazon sogar meine Vorbestellung gestrichen, da eine Veröffentlichung nicht länger garantiert werden kann. Ich habe bereits an anderer Stelle über die katastrophale Handhabung von Keiji Inafunes Karrieretiefpunkt geschrieben und möchte mich nur ungern ein zweites Mal über mehrere Absätze hinweg in meinen Frust hineinsteigern.

Fallout 4: Automatron - Test

Für Sammler und Bastler.

Wie spielt ihr Fallout 4? Schnappt ihr euch beim Erkunden der Welt alles, was nicht niet- und nagelfest ist? Verbringt ihr eure Zeit mit der Erstellung von Waffen-Modifikationen oder verbesserten Rüstungsteilen? Dann ist der Automatron-DLC wahrscheinlich genau euer Ding. Zum Start der Kampagne schaltet man nämlich eine neue Bastel-Station für den Bau seiner eigenen Roboter frei. Zudem darf ebenfalls die neue Begleiterin Ada erweitert oder in ihrem Aussehen komplett verändert werden.

Als in den vergangenen Wochen immer wieder Hinweise auf ein neues Alan Wake auftauchten, konnte ich eine gewisse Euphorie nicht länger zurückhalten. Zwar entpuppte sich das Gerüchte lediglich als nett gemeintes Easter Egg in Remedy Entertainments neustem Spiel Quantum Break, doch ließ das Studio kurz darauf verlauten, man wäre weiterhin im Gespräch mit Microsoft und wolle gerne an einem Alan Wake 2 arbeiten.

EmpfehlenswertPokémon Tekken - Test

Pokemon Stadium Rebooted.

Pokémon Tournament ist auf eine seltsame Art das bessere Pokémon Stadium, nach dem niemand gefragt hat. Selbst heute kenne ich einige Leute im Freundeskreis, die sich eine optisch opulente Neuauflage des N64-Klassikers herbeisehnen, und auch im Internet ist es wohl neben Pokémon Snap 2 die meistgewünschte Fortsetzung innerhalb des weltweit dominierenden Franchises.

Was kann Pokémon Tekken?

Langweiliges Spin-off oder kompetenter Fighter?

Ich war nach der überraschenden Ankündigung von Pokémon Tekken ziemlich skeptisch. Warum genau macht man das jetzt? Ist das ein Witz? Wie soll das überhaupt funktionieren?

Sherlock Holmes: Crimes & Punishments - Mut zum Versagen

Als Holmes Schlussfolgerung wie immer elementar war. Und komplett falsch noch dazu.

Diesen Monat gehört Sherlock Holmes: Crimes & Punishments zum Angebot von Xbox Live Games with Gold. Ein guter Anlass für einen erneuten Durchgang des 2014 veröffentlichten Detektiv-Adventures. Es ist einer der Fälle, wo dieser Nachfolger vieles richtigmacht, was vorher noch hakte. Verglichen mit den vorigen Detektiv-Adaptionen wirft Crimes & Punishments dem Spieler viel weniger nervige Stop-Zeihen in den Weg. Musste ich beim direkten Vorgänger noch jede halbe Stunde frustriert zum Internet greifen, schaffte ich es hier ganz ohne Hilfe bis zum Ende.

Ich kann selbst jetzt, lange nach dem Release, noch immer nicht ganz glauben, was das Team bei PlatinumGames hier innerhalb eines knappen Jahres erschaffen hat. Wie man in kurzer Zeit die Überreste eines anderen Entwicklers nahmen und sie in etwas so Fantastisches transformieren kann, wird wohl für alle Zeiten einer der größten Zaubertricks dieser Industrie bleiben.

EmpfehlenswertBravely Second: End Layer - Test

Das beste Final Fantasy, das keines ist.

Besucht irgendwo im Internet einen Beitrag zu Bravely Default. Ganz egal ob Blog, YouTube-Video oder Post in einem Forum, überall drängelt sich ein bestimmtes Thema an die Spitze der Diskussion: der vollkommen unnötige letzte Akt. Obwohl Bravely Default eindeutig zu den besten japanischen Rollenspielen der letzten Jahre gehört, war das Ende eine unerwartete Katastrophe. Statt die Handlung nach dem finalen Endkampf in befriedigender Weise abzuschließen, schickte das Spiel eure Helden lieber mehrfach durch eine unveränderte Zeitschleife. Selbst bei hohem Tempo benötigte man ein paar Stunden für die ätzende Beschäftigungstherapie, bevor endlich das wahre Ende über den Bildschirm flimmerte. Wahrscheinlich eines der schlimmsten Beispiele grauenhafter Spielstreckung.

Layers of Fear - Test

One Trick Pony.

Jedes Jahr fahre ich mit Freunden Mitte Oktober in den Movie Park Germany. Als reiner Freizeitpark betrachtet ist das Ding schon seit längerer Zeit eine leichte Katastrophe, die gefühlt nur auf den ersten großen Unfall wartet. Jedoch findet dort jeden Oktober das Halloween Horror Fest statt. Ab 18:00 Uhr strömen dann knapp 200 verkleidete Erschrecker auf das Gelände und mischen sich unter die Besucher. Als besondere Zugabe gibt es noch mehrere Geisterhäuser, die von unterschiedlichen Teams thematisch aufgebaut und mit Schauspielern gefüllt werden.

Pokemon Super Mystery Dungeon - Test

Das Richtige für die tägliche Bahnfahrt.

Pokemon Super Mystery Dungeon ist nicht sonderlich komplex. Ihr folgt einem Ablauf zufallsgenerierter sowie visuell wenig abwechslungsreicher Dungeons und bekämpft mit eurem kleinen Pokemon-Team anspruchslose Gegnergruppen. Irgendwo dazwischen verstecken sich eine halbgare Geschichte auf dem Niveau einer Anime-Fillerepisode und die Möglichkeit, über 700 verschiedene Taschenmonster für eure Truppe zu gewinnen.

Ganz schlimm bis legendär: die besten Promi-Auftritte in Spielen

Ob grauenhaft oder glorreich, diese Auftritte sind unvergesslich.

Manchmal möchte man als prominenter Star abseits der üblichen Medien ein künstlerisches Projekt wagen. Oder den neuen Sportwagen finanzieren. Warum sich die bekannten Gesichter letztendlich für ihre Auftritte in diversen Videospielen entschieden, können wir nicht genau sagen. Aber zumindest können wir euch dabei helfen, die absolut besten Exemplare zu präsentieren. Sei es nun, weil sich das Casting als absoluter Genie-Streich entpuppte oder der Titel für alle Zeiten in den glorreichen Trash-Himmel aufsteigen sollte.

Final Fantasy Explorers - Test

Baby's First Monster Hunter.

Nach den ersten Bildern, Videos und Berichten zu Final Fantasy Explorers hatte ich mich ehrlich auf den neusten Spin-off-Versuch der japanischen Traditionsserie gefreut. Durch Monster Hunter 4 Ultimate bin ich vergangenes Jahr zum Fan von Capcoms Megaseller mutiert und Final Fantasy Explorers versprach eine ähnliche, wenn auch etwas weniger stressige Erfahrung. Ein Spiel, bei dem ich mich nicht zwingend zu wöchentlichen Gruppentreffen verpflichten muss, sondern problemlos zwischendurch ein paar Bosse legen kann und mir aus ihren Überresten kostbare Rüstungen zusammenschmiede.

EmpfehlenswertNaruto Shippuden: Ultimate Ninja Storm 4 - Test

Ihr steht auf übertriebene Anime-Kämpfe? Dieses Spiel ist für euch!

Bevor ich hier meine Meinung zum neusten Ultimate Ninja Storm abgebe, bedarf es einer kleinen Anmerkung: Ich habe absolut keinen Plan von Naruto Shippuden. Den Plot und seine teils verwirrend ähnlich aussehenden Charaktere kenne ich bloß aus den früheren Spielen und konnte dort schon kaum einer klaren Handlung folgen. Zwar gehörte ich bei der deutschen Erstveröffentlichung der originalen Naruto-Reihe zur treuen Leserschaft des längst aufgelösten Banzai-Magazins, allerdings verlor ich spätestens beim hierzulande grausig vertonten Anime weit vor Shippuden vollkommen das Interesse.

EmpfehlenswertCall of Duty: Black Ops 3: Awakening - Test

Ein paar der besten Karten überhaupt.

Bei der Entwicklung von Multiplayer-Karten folgt Entwickler Treyarch meist einem erprobten Drei-Bahnen-Aufbau, den auch in Awakening alle vier neuen Schlachtfelder befolgen. Darunter dürfte besonders Gauntlet die bisher stärkste Ausprägung dieser Design-Philosophie sein. Hier kämpfen die virtuellen Soldaten in einem total übertriebenen Militär-Trainingskomplex, dessen drei Bahnen sich in thematisch vollkommen unterschiedliche Segmente aufteilen.

The Witness und die Sucht nach Belohnungen

Warum die Freude über den eigenen Erfolg genügen sollte.

Obwohl ich The Witness schon jetzt als eines meiner absoluten Lieblingsspiele abfeiere - siehe Test zu The Witness hier - , kann ich gut nachvollziehen, wieso es nicht jedem gefällt. Wer keinen großen Spaß an knackigen Logikrätseln hat, ungerne Notizen aufschreibt oder sich nicht mit der Untersuchung philosophischer Konzepte auseinandersetzen will, der wird die Aufregung kaum nachvollziehen können. Und das ist auch vollkommen in Ordnung so. Legitime Gründe, dem Titel keine Lobgesänge zu schenken.

Mighty No. Nein, so nicht! - Die Geduld ist am Ende

Wer will schon für einen unnützen Multiplayer warten?

Mighty No. 9 wurde also ein drittes Mal verschoben. Sogar ohne ein genaues Datum, was den Eindruck erweckt, dass es vielleicht nicht mehr im weiterhin angepeilten Frühlingszeitfenster erscheint. Aber warum darf mich das überhaupt aufregen, wenn sich andauernd irgendwelche Spiele verspäten? Fast schon ein zu erwartender Standard in dieser Industrie. Eigentlich sollte ich froh sein, da die Entwickler somit länger an der Qualität arbeiten können.

HerausragendThe Witness - Test

Sieben Jahre, die sich gelohnt haben.

Ich hatte mir schon ein wenig Sorgen gemacht. Ursprünglich 2009 angekündigt, dauerte die komplette Entwicklungszeit von The Witness sieben lange Jahre. Sieben Jahre, in denen eine komplette Konsolengeneration an uns vorbeizog. Sieben Jahre, in denen die Erwartungshaltung der Spieler um einiges anstieg. Sieben Jahre, in denen so manch einer bestimmt vergaß, wer Jonathan Blow überhaupt ist und warum Braid damals so bedeutsam für die Anerkennung von Indie-Spielen war.

That Dragon, Cancer - Test

Der Kampf mit dem eigenen Glauben.

Wie kritisiert man so ein Spiel? Wie kann ich irgendetwas Negatives darüber sagen, ohne mich selbst schlecht zu fühlen? Schließlich haben die Eltern eines an Krebs gestorbenen Jungen ihre grauenhafte Erfahrung mit der Krankheit damit verarbeitet. Überhaupt den Mut zu besitzen, sich diesem Thema auf eine unfassbar persönliche Weise zu nähern und das Ganze auch noch der Welt zu zeigen, beweist den Willen, eine gewisse Bedeutung aus dem Tod ihres Sohnes ziehen.

Shin Megami Tensei X Fire Emblem: Kein Spiel für die Fans

Trotzdem ein gelungenes Rollenspiel.

Kleine Anmerkung: Ich weiß, dass der offizielle Titel des Spiels „Genei Ibun Roku #FE" ist. Aber hätte ich diesen in der Überschrift verwendet, wüssten wohl die wenigsten unter euch, worum es geht. Denn die Kollaboration zwischen Shin Megami Tensei und Fire Emblem hat noch immer keinen endgültigen Namen für seine geplante Veröffentlichung im Westen, und das ist ein großes Problem.

Assassin's Creed Chronicles: India - Test

Auf dem Pfad der Belanglosigkeit.

Als mich der Abspann nach ungefähr sechs Stunden von Assassin's Creed Chronicles: India erlöste, konnte ich noch immer nicht ganz fassen, wie langweilig dieses Spiel ist. Dabei ist es nicht einmal schlecht. Der Stil sieht ganz nett aus, es läuft ohne technische Probleme und alle Spielmechaniken funktionieren. Trotzdem bin ich während des Durchgangs einmal auf meiner Couch eingeschlafen. Um 16:00 Uhr. An einem Sonntag.

Amplitude - Test

Zurück zu den Wurzeln.

Über Musikgeschmack lässt sich bekanntlich nicht streiten. Deswegen schwanken wahrscheinlich auch die bisherigen Wertungen von Amplitude so stark. Was ich allerdings nicht verstehe, ist der Schrei nach lizenzierten Tracks. Fast alle der insgesamt 30 Songs stammen von Harmonix selbst, was vor knapp zwei Jahren während der erfolgreichen Kickstarter-Kampagne ehrlich kommuniziert wurde. Und genau darin sehe ich sogar die Stärke.

Der Name Final Fantasy hat viel von seiner einstigen Kraft zur Hochzeit in den späten 90ern verloren. Konnte man sich damals noch sicher sein, dass jeder Titel ein garantierter Hit sein würde, steht die Fan-Gemeinde jedem neuen Spiel der Reihe heute äußerst skeptisch gegenüber. Der Fall des Vertrauens begann wahrscheinlich auf der PlayStation 2 mit Final Fantasy 10-2 sowie Final Fantasy 12. Obwohl es sich in beiden Fällen um äußerst gelungene Spiele handelt, änderten sie ihre Grundmechaniken zu stark, was vielen Anhängern nicht gefiel. Auch ich gehörte damals zur enttäuschten Gruppierung. Mittlerweile kann ich die Titel rückblickend und ohne meine arbiträren Anforderungen an bestimmte spielerische Elemente als das betrachten, was sie sein wollten, ohne sinnlose Erwartungen in den Vordergrund zu rücken. Manchmal ist es für das eigene Vergnügen besser, wenn man sich vom Namen und dem damit verbundenen Ballast entfernt, um das eigentliche Spiel genießen zu können.

Hatoful Boyfriend: Holiday Star - Test

Es ist nicht schlecht. Es ist einfach nur überflüssig.

Hatoful Boyfriend war eine nette Überraschung. Auf den ersten Blick schien es nicht mehr als eine bekloppte Parodie auf herkömmliche Visual-Novel-Spiele zu sein. In der Rolle eines ganz normalen Mädchens besuchte man eine von anthropomorphischen Vögeln bevölkerte Schule und konnte, wie für das Genre typisch, mehrere Romanzen mit den verschiedenen Charakteren eingehen. Der Kniff an der Sache war neben den tatsächlich gut geschriebenen Figuren eine versteckte Route, die ihr erst zum Schluss freischalten konntet. Diese gab einen seltsamen Einblick in die teils grauenhaften Hintergründe der Vogelwelt. Es war mehr als nur ein kleiner Spaß und untersuchte gleichzeitig selbstreflexiv sowohl Stärken als auch Schwächen von Visual Novels.

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