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Frank Erik Walter

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Tagsüber arbeitet Frank als freier Journalist. Nachts jagt er seit 2010 flüchtige MMOs für Eurogamer.de und die MMO PRO. Skittles und Tetris sind sein Kryptonit.

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Den Headstart im Rückspiegel und noch lange nicht am Ziel

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Vergesst Watch Dogs! Van Helsing ist der Superhacker!

Constantine, Conan, Contagion

Drei 'Cons' fürs Wochenende: Magie, Metzeleien, Mundschutzpflicht.

Ich entstaube meine Panzer für World of Tanks Version 9.0

Alles neu macht die Neun! Naja, zumindest optisch.

Der Deutsche Computerspielpreis 2014 - Kommentare

The Inner World sticht Crysis 3 aus - Meinungen der Eurogamer-Redaktion.

Der Deutsche Computerspielpreis 2014 wurde Donnerstagabend im Postpalast in München verliehen und nicht nur die ausgezeichneten Spiele sondern das gesamte Drumherum waren für einige Schlagzeilen gut. Für Kommentare sowieso. Die Gelegenheit lassen wir uns bei Eurogamer natürlich nicht entgehen. Weiter unten lest ihr unsere Gedanken zum Thema.

Erstkontakt: John Romero's Daikatana

Aus dem Sumpf, für den Sumpf. Sumpf, Sumpf, Sumpf.

Tick Tick Tick Tick Tick Tick Tick Tick Tick Tick Tick Tick Tick Tick! Wer auch immer vor über 14 Jahren auf die Idee kam, die allgegenwärtigen Ladebalken in Daikatana mit diesem Geräusch zu unterlegen - ich hoffe, dass ihn dieses Ticken jeden Abend bis zum Ende seines Lebens vom Einschlafen abhält! Wenn es John Romeros Einfall war, umso besser! Alle paar Minuten, nach jedem Ableben, bei jedem Levelübergang, dieses Geigerzählergeräusch. Hat was von chinesischer Wasserfolter.

Watch Dogs: "Die Wirklichkeit hat uns längst eingeholt"

Ubisofts Story-Designer Kevin Shortt im Interview.

Als Gaunerschreck Aiden Pearce in das Hackerparadies Chicago abzutauchen, Dämonen während virtueller Trips totzufahren und mit Spinnenpanzern Polizeiautos zu demolieren war nur ein Teil von Ubisofts Watch-Dogs-Event in Paris (ich fuhr übrigens ohne Nexus 7 nach Hause, wie auch die anderen deutschen Kollegen). Story-Designer Kevin Shortt stand zum Interview bereit und plauderte über die menschliche Natur, den Schreibprozess für ein Videospiel, den NSA-Skandal, multiple Enden und die Zukunft der Marke 'Watch Dogs'.

Baphomets Fluch 5: Der Sündenfall, Episode 2 - Test

Vollendet? Ja. Vollkommen? Nein.

Nach etwas mehr als vier Monaten darf ich gemeinsam mit George Stobbart und Nicole Collard einen Schlussstrich unter das Kickstarter-Adventure Baphomets Fluch 5: Der Sündenfall ziehen (auch bekannt als 'Broken Sword: The Serpent's Curse'). Was als Raubmord in einer Pariser Kunstgalerie begann und nach fünf Stunden als Cliffhanger auf dem Dach eines brennenden Hauses endete, mündet nun nach weiteren drei bis fünf Stunden in einem etwas gestelzten Finish, irgendwo zwischen Indiana Jones' letztem Kreuzzug und Dan Browns Sakrileg - nur leider nicht so spannend.

Politik kontra Gratis-Apps - Ein Diskussionsbeitrag

Free-to-play verlockt nicht nur Kinder dazu, ihr Sparschwein zu plündern.

"Der nordrheinwestfälische Justizminister Thomas Kutschaty droht den Produzenten von Gratis-Apps für Kinder mit einer bundesgesetzlichen Verpflichtung, sollten diese nicht freiwillig für völlige Kostentransparenz beim Herunterladen sorgen." Diese Meldung ratterte vor ein paar Tagen aus dem Ticker der Nachrichtenagentur dpa.

Wie ich mich in Watch Dogs' Minispielen verlor

Chicago steht Los Santos in Sachen Ablenkungen kaum nach.

Chicago brennt. Mein gepanzerter Oldtimer pflügt über den rissigen Asphalt, die lodernden Schädel hunderter Dämonen knirschen unter den Reifen, gelegentlich platzt ein Gulli auf der Straße und spuckt einen kochenden Geysir in die Luft. Das Carmageddon dauert mehrere Minuten und macht wahnsinnig Spaß. Wieder ein Grund, die Handlung von Watch Dogs links liegen zu lassen.

The Elder Scrolls Online - Test

MMO-Tamtam in Tamriel und weniger Elder Scrolls als mir lieb ist.

Zenimax Online und der daedrische Oberfiesling Molag Bal haben eine verblüffend identische Agenda. Beide wollen zwei Welten fusionieren, egal was es kostet. Die Spieleschmiede aus Maryland versucht, die ehrwürdige Elder-Scrolls-Reihe mit einem MMO zu verschmelzen, während der finstere Dämonengott magische Anker in die Schollen Tamriels rammt, um den Kontinent mit seiner Dimension Kalthafen zu verbinden.

The Mighty Quest For Epic Loot mordet meinen Schlaf

Diablo werden ist nicht schwer, Diablo sein dagegen sehr!

Manchmal richtet ein kleiner, unschuldiger Klick immensen Schaden an. Und ich meine jetzt nicht jene Bildschirmgemetzel, während der DPS-optimierte Killermaschinen mit ihren legendären Waffen die Artenvielfalt eines Hack-&-Slay dezimieren. Ich spreche vom Klick auf eine etwas verwaiste Verknüpfung meines Desktops. Wegen dieser sitze ich nun total übermüdet am Rechner und hab drei bis sieben Kaffee intus. Ich habe gespielt, statt zu schreiben. So klein. So unschuldig. Denkste!

Heroes of the Storm: Mein zweites "erstes MOBA"

Einfach, weil einfach einfach ist.

Jim Raynor reitet in voller Rüstung auf seinem Gaul durch die Welt von Warcraft, da springen ihm Diablos Dämonen entgegen. Kein Problem für den gestählten Veteranen. Ein paar Feuerstöße aus seinem Sturmgewehr später steht der Recke Seite an Seite mit Sarah Kerrigan, Tyrael, Malfurion Sturmgrimm, Uther Lichtbringer und einer Dämonenjägerin dem Herrn des Schreckens persönlich gegenüber. Doch Diablo hat Verstärkung gerufen: Illidan Sturmgrimm, Stitches, Lichkönig Arthas Menethil und Zerg-Evolutionsmeister Abathur.

US-Militär plant Mechs wie in Titanfall

Erster Prototyp in zehn Jahren möglich.

Das US-Militär scheint mit bemannten Kampfrobotern zu liebäugeln. Geleakten Dokumenten zufolge findet derzeit eine Ausschreibung des amerikanischen Verteidigungsministeriums statt, humanoide Mechs für den realen Einsatz zu bauen. Laut den als "Top Secret" gekennzeichneten Unterlagen haben unter anderem die US-Rüstungskonzerne Lockheed Martin und Boeing sowie BAE Systems aus Großbritannien erste Konzepte eingereicht. Ob deutsche Rüstungskonzerne ebenfalls beteiligt sind, geht aus den Dokumenten nicht hervor.

Diablo 3: Reaper of Souls - Test (Ohne Wertung)

Ohne Mucken schleicht der Schnitter in den Regelbetrieb.

Blizzards Spieldesigner Travis Day übertreibt gern. Dachte ich zumindest. Es war beim Pre-Launch-Event zu Diablo III: Reaper of Souls, da plauderte der gute Mann über die Nephalem-Portale im Adventure-Modus. Mit viel Glück könne man dort ein Feld voller Schatzgoblins finden. Dreißig Stück. Mindestens. Alle bis zur Hutkrempe voll mit Beute. Man muss sie nur erwischen, bevor sie durch ihr Dimensionsportal entkommen. Die Spieletester seien ausgeflippt, als sie das zum ersten Mal gesehen hätten, grinst Day, während er sich entspannt auf seinen Barhocker fläzt.

Wie Infinite Crisis mein erstes MOBA wurde

… und ich die Fresse poliert bekam.

Guten Tag, Turbine! Ich lese hier, dass Sie sich mit diversen MMOs einen Namen gemacht haben und nun mit einem MOBA groß rauskommen wollen? Na, herzlichen Glückwunsch! League of Legends oder DOTA ihre treuen Fans abspenstig zu machen, dürfte praktisch unmöglich sein. Ach? Sie wollen ganz neue Spieler für das Genre begeistern? Da haben Sie sich aber was vorgenommen. Als würde man Fahrschüler in Formel-1-Boliden setzen und beim Großen Preis von Monaco unters Fahrerfeld mischen. Jetzt müssen Sie schon ein Ass aus dem Ärmel zücken, wenn sie den Frischlingen über die Einstiegshürde helfen wollen. Irgendeine zugkräftige Marke vielleicht? Ihr Mutterkonzern Time Warner hat da was in Petto? DC Comics?! Toll! Dann lassen Sie mal hören.

EmpfehlenswertTitanfall - Test (mit Wertung)

Mechs für die Massen, Action fürs Herz, Sendepause fürs Hirn.

Wenn es um Titanfall geht, geraten mein Herz und Hirn manchmal mächtig aneinander. Ich höre ihren Argumenten zu und tendiere mal in die eine, mal in die andere Richtung.

Wildstar - ein unerwarteter PvP-Rohdiamant

Zwei Burgen, 80 Spieler, Raidbosse als Wachhunde und ich mittendrin

Jedes MMO hat seine Verfechter und Verächter, doch nur bei zwei aktuellen Projekten scheiden sich die Geschmäcker mit maximaler Leidenschaft: The Elder Scrolls Online und Wildstar. Über Ersteres habe ich in letzter Zeit einige positive und kritische Zeilen geschrieben. Jetzt ist wieder der wilde Stern an der Reihe, der seit seiner Enthüllung auf der Gamescom 2011 große Hoffnungen weckt.

Titanfall - Test (Ohne Wertung)

Mehr ein World of Titans als ein Call of Duty mit Mechs

Vier Titanen beharken sich mit allem, was ihr Waffenarsenal hergibt, rempeln ineinander, riesige Fäuste prallen gegen massiven Panzerstahl. Statische Blitze tanzen über die Oberfläche eines der Kampfkolosse, als ihn die volle Breitseite eines Elektrogeschützes erwischt. Was wohl Michael Bay zu dem Chaos aus Stahl, Staub und Explosionen auf der Straße sagen würde? Egal. Was jetzt kommt, wäre ihm vermutlich eh zu unrealistisch.

EmpfehlenswertWorld of Tanks (Xbox 360) - Test

Auf der letzten Generation quietschen die Panzerketten ein bisschen.

Ich habe immer noch im Ohr, wie irgendwo in Russland ein Papa und sein kleiner Sohn über mich lachen. Zumindest klangen sie russisch im Sprach-Chat. Gerade hatte ich auf der Karte 'Wadi' mit einiger Mühe meine amerikanische T57-Selbstfahrlafette vor der zentralen Kluft geparkt, da rauschte mir der Panzer der beiden mit Karacho ins Heck. Ziemlich unsportlich, wenn man im selben Team kämpft. Mein Tank kippte vornüber, schlitterte wie ein Stein den Abhang hinunter, kam im Wasser zum Stehen und wurde prompt von drei feindlichen Panzern am anderen Ufer ins Kreuzfeuer genommen. Tot in fünf Sekunden. Der Sohnemann jauchzte vor Freude. Sein Papa murmelte irgendwas - ob Entschuldigung, Tadel oder Ermutigung, weiß ich nicht. Kommentarlos kehrte ich in die Garage zurück und startete ein neues Gefecht. Mein Gebiss knirschte wie eine Panzerkette. Seit diesem Erlebnis habe ich den Sprach-Chat meiner Xbox 360 übrigens deaktiviert.

Thief - Test

Vom Dieb im Formtief, der sich zu sehr in seinem Plot verstrickte und darüber die Freiheit vergaß.

Garrett trägt neuerdings eine Korsage aus Leder. Danke, liebe Art-Designer bei Eidos Montreal! Ein besseres Sinnbild wäre mir nicht eingefallen, um die Probleme des neuesten Sprosses der Thief-Reihe auf den Punkt zu bringen. Auch ich fühle mich, als hätte man mich beim Spielen in ein Korsett gezwängt.

Thief (2014) - Komplettlösung

Alle Kapitel und Nebenmissionen komplett, ungesehen bleiben, Diebesherausforderungen, Sammlerstücke und Dokumente

Meisterdieb Garrett schleicht wieder. Eidos Interactive und Square Enix lassen ihren 'Thief' auf eine Stadt an der Schwelle zur Industrialisierung los, in der nicht nur eine geheimnisvolle Seuche namens "Schwermut" grassiert, sondern auch jede Menge Sammlerstücke darauf warten, gefunden zu werden. Nebenbei sollt ihr bitteschön Dutzende Aufträge für euren Hehler Basso und andere illustre Bürger erledigen, das Verschwinden eurer hübschen Diebesfreundin Erin aufklären und die Stadt vor größenwahnsinnigen Adeligen und Fanatikern retten. Da verliert selbst ein Meisterdieb schnell den Überblick.

Ich hasse Divinity: Original Sin

Alte Schule, Ambitionen, null Komfort und Streitgespräche mit Katzen.

Ja, richtig gelesen. Ich hasse Divinity: Original Sin. Es hält mir gnadenlos vor Augen, wie bequem mich moderne RPGs haben werden lassen. Als ob ich zehn Jahre kein Fitnessstudio mehr von innen gesehen hätte und nun schon nach einer Minute keuchend vom Laufband kippe. "Freiheit" versprechen viele Rollenspiele. Bei Divinity: Original Sin spürt man sie wie einen Muskelkater.

Tausendundein Absturz in Cloudbuilt

Parcours im Wolkenkuckucksheim mit Jetpack und Megaman-Anzug.

Megaman-Speedruns haben etwas Magisches. Es gehört zu meinen heimlichen Youtube-Sünden, diesen Wunderkindern dabei zuzusehen, wie sie den blauen Roboter mit traumwandlerischer Sicherheit von Level zu Level peitschen. In einem Rutsch zocken sie die Klassiker meiner Kindheit durch, ohne ein einziges Mal in einen Abgrund zu stürzen, stachelige Wände zu berühren oder im Geschosshagel draufzugehen. In Sekunden huschen sie durch schwierige Abschnitte, derentwegen ich mein Pad damals am liebsten im Garten vergraben hätte. Wie kann man da nicht staunen?

The Elder Scolls Online PvP: Geschichten fürs Lagerfeuer

Belagern oder belagert werden - das ist hier die Frage.

The Elder Scrolls Online. Cyrodiil. Pressetest-PvP-Event. Ich sitze zwischen Dunkelelfen, Nord und Argoniern auf den Zinnen der Arrius-Festung und starre seit zehn Minuten auf ein und denselben verdammten Hügel. Um mich herum die vierundzwanzig Männer und Frauen meiner Gruppe, die nervös, bis an die Zähne bewaffnet, wie geduckte Krähen auf der Mauer herumhopsen. Unser Anführer ermahnt uns alle paar Herzschläge im Chat, dass wir gefälligst in Deckung und im Schleichmodus bleiben sollen. Eine Angriffskohorte des Aldmeri Dominion würde jeden Moment über den Hügel reiten, nicht ahnend, dass eine stattliche Armee in der "verlassenen Festung" lauert.

Warum Titanfall mein 'Shooter der Herzen' wird...

... und warum mir E-Sport und Resolutiongate am Buckel vorbeigehen.

Ein Teamkamerad neben mir sinkt zu Boden, dem nächsten Schuss des Snipers entgehe ich nur um Haaresbreite. Der feindliche 'Pilot' hat es sich auf dem Dach gegenüber gemütlich gemacht und dezimiert unsere KI-Mitstreiter im Dutzend. Der Kollege neben mir erkennt die Lage und klopft mir auf die Schulter. Wir sitzen gerade bei EAs Titanfall-Event in München an einem langen Tisch voller PCs. Im Nebenraum hämmern Spielejournalisten auf Xbox-One-Gamepads herum. Leider kein plattformübergreifendes Spiel, aber eine gute Gelegenheit, beide Versionen zu begutachten. "Follow me", bittet der Kollege mit finnischem Akzent, dann rennt sein Pilot zum Hinterausgang.

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