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Braid-Entwickler: "XBLA-Zertifizierung behindert Entwicklungsprozess"

Microsoft dennoch "ziemlich cool"

Jonathan Blow, der Entwickler des hochgelobten Indie-Spiels Braid - seit diesem Mittwoch für 1200 MS-Punkte im Xbox- Live-Arcade-Shop - ist der Ansicht, dass die aufwendigen XBLA-Qualitätsrichtlinien die Entwicklung seines Spiels eher negativ als positiv beeinträchtigen.

Laut Blow, der Braid quasi im Alleingang mit Zeichner David Hellman erschuf, sind die Anforderungen an Spiele mehr an AAA-Produktionen, also großen und kostenaufwendigen Titeln, orientiert als eigentlich nötig wäre. Gegenüber Gamasutra sagt Blow: "Ich hatte einen ungeheuren Arbeitsaufwand, um all diese Anforderungen zu erfüllen, während ich diese Zeit auch in das eigentliche Spiel investieren und es so noch ein bisschen besser und runder hätte machen können", und das obwohl die Richtlinien eigentlich in Kraft sind, um einen gewissen Qualitätsstandard zu garantieren.

"Ich möchte aber nicht, dass das zu einem 'Microsoft suckt!"-Internetstreit aufgeblasen wird", schreibt Blow in den Kommentaren des Gamasutra-Artikels. Es gäbe auch viel Gutes über seine Beziehung und Erfahrungen mit Microsoft zu berichten. "Sie versuchten nicht, mir das Spieldesign zu diktieren, wie es viele Publisher getan hätten. Sie haben sich sehr aus der Entwicklung herausgehalten, sodass das fertige Spiel genau meinen Wünschen entspricht [...] Außerdem haben sie einige XBLA-Regeln etwas für mich verbogen, damit ich das Spiel so entwickeln kann, wie ich es wollte. Das war ziemlich cool von ihnen", so Blow.

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