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Broussard: Lizenzprobleme sorgten für "unendliche" Duke-Nukem-Verschiebung

Es gibt keine "einfache Antwort"

3D-Realms-Boss und Vater des Duke, George Broussard, hat in einem Interview über die Gründe für die Entwicklungsodyssee von Duke Nukem Forever gesprochen. Wie er sagt, gibt es keinen singulären, "dramatischen" Grund für die andauernden Verschiebungen des Titels, der 12 Jahre in der Entwicklung war und derzeit von Gearbox fertiggestellt wird.

"Ich wünschte, es gäbe eine leichte oder dramatische Antwort darauf, warum es so lange gedauert hat, aber es gibt einfach keine", so Broussard im Interview mit Maximum PC (via vg247). "Es war einfach nie bereit. Wir hatten unterwegs viele Entwicklungs-Probleme."

"Es war kein Streben nach Perfektion, wie in ein alberner Wired-Artikel letztes Jahr implizierte. Ich glaube, was uns am meisten geschadet hat, war das Lizensieren von Engines und das wir versucht haben, sie so sehr zu ändern", erinnert er sich.

"Scheisse passiert nun mal und nach Verschiebungen hat man immer die Wahl, ein Spiel weiterzuentwickeln oder es einzustellen. Ich wollte es nie einstellen. Wir konnten die Dinge zwischen 2007 und 2009 dramatisch zum Guten wenden, mit vielen Neu-Anstellungen. Und vieles von dem Spiel, wie es heute existiert, wurde in diesem Zeitraum erschaffen."

Wie das aussieht, sehen wir dann im nächsten Jahr. Sagt jedenfalls Gearbox.

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Alexander Bohn-Elias

Stellv. Chefredakteur

Alex schreibt seit 2001 über Spiele und war von Beginn an bei Eurogamer.de dabei. Er mag Highsmith-Romane, seinen Amiga 1200 und Tier-Dokus ohne Vögel.

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