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Call of Duty: Bobby Kotick bevorzugt DLCs gegenüber einem Abo-Modell

Gegen EAs Project-10-Dollar-Pläne

Vor einiger Zeit gab es Gerüchte über ein Abo-Modell für den Multiplayer-Modus von Call of Duty. Activision-Chef Bobby Kotick selbst hält davon allerdings wenig.

Obwohl Xbox Live oder auch Blizzards World of WarCraft entsprechend erfolgreich seien und ihren Kunden einen guten Gegenwert für die monatliche Gebühr bieten würden, möchte man die Kunden bei Call of Duty doch lieber mit DLCs versorgen.

"Der beste Weg, um Leute bei einem Spiel zu halten, ist, ihnen mehr großartigen Content zu geben", sagt Kotick. "Unsere Kunden müssen mit einem Preis-Leistungs-Verhältnis zufriedengestellt werden, mit dem sie sich gut fühlen."

Eine Absage erteilt er auch EAs Project-10-Dollar-Plänen, bei denen Käufer von Gebrauchtspielen Zusatzinhalte für Erstkäufer, die per einmaligem Code freigeschaltet werden, nachkaufen müssen. Seiner Meinung nach bevorzugen es die Kunden, wenn sie Spiele eher als eine Art von Währung betrachten können, die sich auch beim Kauf künftiger Spiele einsetzen lässt.

Was die allgemeinen Spielepreise betrifft, glaubt Kotick nicht, dass sie aktuell besonders hoch sind.

"Wir haben den Preis unserer Produkte nicht wirklich angehoben. Ich kann mich noch erinnern, dass 8-Bit-Cartridges von Nintendo für 59,95 Dollar verkauft wurden. Das war 1990, 1991. In den 20 Jahren, in denen ich das hier mache, gab es keine wirklich hohe Preissteigerung bei Videospielen."

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Benjamin Jakobs

Leitender Redakteur News

Benjamin Jakobs ist Leitender Redakteur, seit 2006 bei Eurogamer.de und schreibt News, Reviews, Meinungen, Artikel und Tipps.

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