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Castlevania: Lords of Shadow 2 – Kapitel 13: Die Beschwörung – Bosskampf: Satan (Alucard)

Castlevania: Lords of Shadow 2 Komplettlösung: So gewinnt ihr den Bosskampf gegen Satan und befreit Alucard von Satans Einfluss.

Bosskampf: Satan (Alucard)

Der Kampf gegen Alucard, der von Satan übernommen wurde, besteht aus zwei Phasen, die sich zu bestimmten Zeitpunkten abwechseln. Ihr könnt und solltet euer ganzes Arsenal an Fähigkeiten, Waffen und Relikten für diesen Kampf einsetzen.


Phase 1

Die erste Phase macht den Großteil des gesamten Kampfes aus. Ihr müsst euch gegen Alucard behaupten, dessen Angriffe durch die Macht von Satan gestärkt sind. Zudem zieht sich der Kampf aufgrund Alucards Verteidigungs- und Ausweichfähigkeiten gern in die Länge.

Satans Standardangriff ist ein Manöver, das eigentlich aus zwei einzelnen Attacken besteht. Zunächst nähert sich Alucard mit dem Schwert in der rechten Hand - sofern ihr euch nicht in seiner Nahkampfreichweite aufhaltet - und schwingt es zuerst einmal nach links, dann nach rechts. Ihr könnt und solltet den Angriff blocken und kontern oder alternativ mit einem Doppelsprung oder mehreren Ausweichmanövern Abstand gewinnen, denn häufig - aber nicht immer - folgt direkt im Anschluss ein schwerer aufgeladener Angriff. Selbiger zeichnet sich dadurch ab, dass Alucard nach dem zweiten Schwertschwung seine Klinge hinter dem Rücken behält und ein Aufgeladenkreis darum erscheint. Anschließend reißt der das Schwert über seinen Kopf nach vorne, donnert es vor sich auf den Boden und erzeugt dadurch eine rote Energieklinge, die schnell in Alucards Blickrichtung davonrast. In der Regel steht ihr in seiner Blickrichtung und müsst dem Angriff zur Seite oder hoch in die Luft ausweichen.

Die gerade erläuterte Energieklinge existiert auch noch als Eröffnungsschlag eines anderen Angriffmanövers. Häufig setzt es Alucard dann ein, wenn ihr euch auf mittlerer oder großer Distanz zu ihm befindet. Er nimmt zunächst ein paar Schritte Anlauf, springt in die Luft, wirbelt dort auf euch zu und rammt bei der Landung sein Schwert in den Grund, was die Energieklinge auslöst. Anschließend rupft er sein Schwert wieder aus dem Boden, was eine Schockwelle erzeugt, die sich kreisförmig um ihn herum ausbreitet. Solltet ihr nicht bereits durch das Ausweichmanöver der Energieklinge genügend Abstand zu Alucard aufgebaut haben, springt entweder über die Welle hinweg oder versucht eure Distanz zu vergrößern. Die Nebelgestalt bietet euch keinen Schutz.

Die beiden einfachen Schwertschwünge nach links und rechts des zu Beginn erläuterten Angriffmanövers setzt Alucard auch im Nahkampf in einer aufgeladenen Version ein. Die Attacke sieht und erfolgt genauso wie die normalen Schwertschwünge, nur, dass vor der Attacke ein Aufladekreis um das Schwert erscheint. Ausweichen oder Springen ist in diesem Fall anzuraten.

Solltet ihr euch nicht in Satans Nahkampfreichweite aufhalten, müsst ihr jederzeit mit einem aufgeladenen Ansturm rechnen. Ihr erkennt die Attacke daran, dass sich Alucard nicht mehr vom Fleck bewegt, sein Schwert hinter den Rücken streckt und ein Aufladekreis darum erscheint, ehe er extrem schnell auf euch zustürmt und versucht, euch aufzuspießen. Ihr könnt dem Ansturm ausweichen, allerdings ist es profitabler, wenn ihr einfach stehen bleibt und die Klinge von Dracula in einem Quick-Time-Event abfangen lasst. Um die Waffe dann abzuwehren, müsst ihr eine beliebige Taste drücken, wenn sich beide Kreise überschneiden, und anschließend die zufällig angezeigte Taste hämmern. Gelingt euch dass, landet Alucard etwas unsanft auf dem Boden und hinterlässt ein paar Blutpartikel, mit denen ihr eure Macht aufladen könnt. Wehrt ihr den Angriff nicht ab, winkt natürlich hoher Schaden.

Sehr gefährlich sind die Fernkampfangriffe, die von Satans Macht gestärkt sind. Davon gibt es drei Stück, die aufgrund der dunklen Umgebung leider teilweise sehr schlecht zu erkennen sind. Die erste Attacke ist ein Schattengriff mit Alucards linker Hand. Selbige wird zuerst von Satans Macht schwarz eingefärbt und wächst zu einer größeren Pranke heran, ehe er sie wie eine Peitsche nach euch schleudert, sie dabei über das ganze Areal streckt und anschließend nach links oder rechts über das Areal wischt - je nachdem, in welche Richtung ihr ausgewichen seid. Den besten Schutz vor dieser Attacke bietet euch die Nebelgestalt. Alternativ könnt ihr auch per Doppelsprung hoch in die Luft springen und euch mit Schattendolchen etc. in der Luft halten, bis der Angriff vorüber ist.

Die vergleichsweise harmloseste Fernkampfattacke sieht so aus: Alucard bleibt stehen, kniet sich auf den Boden und legt die linke Hand auf den Boden. Daraufhin färbt sich der Grund um Alucard schwarz und eine schwarze Schattenwelle mittlerer breite rast am Grund entlang auf euch zu. Ihr könnt dem Angriff mit einem Ausweichmanöver entkommen, darüber hinwegspringen oder die Nebelgestalt einsetzen. Seit ihr sehr weit entfernt könnt ihr auch einfach nach rechts oder links davonlaufen.

Die wohl gefährlichste Attacke funktioniert so: Alucard bleibt stehen und seine linke Hand verfärbt sich schwarz. Anschließend macht er mit der Hand nacheinander zwei Wischbewegungen vor sich, woraufhin sich zwei große und breite Schattenwellen auftürmen, die schnell auf euch zurasen. Da es sehr schwer zu erkennen ist, wann und ob sich Alucards Hand schwärzt, bemerkt ihr den Angriff häufig erst dann, wenn die Wellen bereits auf euch zurasen. In der Regel ist es aber dann schon zu spät, um ihnen noch rechtzeitig auszuweichen. Darüber hinwegspringen klappt auch nicht, da die Wellen sehr hoch sind. Das Einzige, was euch sicheren Schutz bietet, ist die Nebelgestalt.

Zu guter Letzt kann und wird Alucard eure Angriffe blocken und mit ein bis zwei aufgeladenen Attacken kontern, wenn ihr ihn zu sehr bedrängt. Sollte er anfangen, zu blocken, setzt entweder einen Blockadenbrecher ein oder zieht euch zurück. Seht und hört ihr das Aufladen eines Angriffs nach dem Blocken, zieht euch zurück oder springt hoch in die Luft. Darüber hinaus kann er sich in schwarzen Nebel auflösen, um euren Attacken zu entgehen. Zieht euch dann schnellstens zurück, sonst verpasst euch Alucard beim Rematerialisieren einen aufgeladenen Schlag. Er materialisiert sich immer in eurer Nähe, ihr müsst also immer zur Seite ausweichen.


Phase 2

Phase 2 ist relativ kurz, kann euch aber verdammt viele Lebenspunkte und Heiltränke kosten. Ihr bekommt die Phase insgesamt drei Mal zu sehen: das erste Mal, wenn ihr die Trefferpunkte von Alucards erster Gesundheitsleiste vollständig reduziert habt, das zweite Mal bei 66% der zweiten Gesundheitsleiste und ein letztes Mal bei 33% der zweiten Gesundheitsleiste.

Die Phase beginnt jedes Mal damit, dass Alucard hoch in die Luft fliegt und die Kameraperspektive sich mehr zur Draufsicht ändert. Alucard ist zu diesem Zeitpunkt für euch unerreichbar, doch an einen Angriff ist ohnehin nicht zu denken, da ihr mehr mit Ausweichen und Überleben beschäftigt seid. Alucard feuert von der Luft aus schwarze Geschosse auf das Kampfareal ab, die auf eurer Position oder in unmittelbarer Umgebung einschlagen.

Kurz vor dem Einschlag seht ihr eine rote Markierung am Boden, von der ihr euch unbedingt entfernen solltet. Das ist wesentlich leichter gesagt, als getan. Haltet daher immer die Nebelgestalt bereit und aktiviert sie sofort, wenn ihr denkt, ihr schafft es nicht mehr rechtzeitig von der Einschlagstelle weg. Trifft euch ein Geschoss, bekommt ihr massiven Schaden ab und es fegt euch von den Füßen. Sollte das geschehen, müsst ihr euch per Sprung-Taste schnell wieder vom Boden aufrappeln und weiter ausweichen. Andernfalls trifft euch während des automatischen Aufstehens gleich das nächste Geschoss und haut euch wieder um.

Das Spielchen geht eine Zeit lang, ehe Alucard wieder landet und der Kampf wie in Phase 1 weitergeht. Je weiter der Kampf fortschreitet, umso weniger Zeit bleibt zwischen den Attacken von Alucard. Es wird nicht leicht, ein längeres Angriffsmanöver komplett durchzuziehen. Löscht ihr Alucards zweite Gesundheitsleiste fast vollständig aus, habt ihr den Kampf gewonnen. Es folgt die Schlusssequenz, an deren Ende ihr die Stadt weiter erkunden könnt.


Tipps für den Kampf

Der Nahkampf ist in der ersten Phase aufgrund der schlecht zu erkennenden Fernangriffe Satans leichter. Versucht stets in Bewegung zu bleiben und euren Gegner mit dem Ausweichmanöver zu umtanzen. Macht möglichst kurze Vorstöße und ändert dann sofort eure Position. Solltet ihr bemerken, dass Alucard eure leichten Hiebe nicht blockt, führt ein Angriffsmanöver vollständig aus. Wahrt ihr Distanz zu Alucard, haltet auf jeden Fall die Nebelgestalt einsatzbereit, um die Angriffe mit Satans Macht abwehren zu können.

Achtet zudem auf das Umfeld, die herabstürzenden Trümmer haben wir im Kampf zwar niemals abbekommen, allerdings können die Splitter die Sicht auf Alucard verdecken. Im schlimmsten Fall seht ihr dann eine Schattenwelle zu spät. Das Leere Schwert wird euch in der ersten Phase gute Dienste erweisen. Füllt damit eure Lebenspunkte auf und verlangsamt/friert Alucard ein, um ihn dann mit den Chaoskrallen ordentlich eine zu verpassen. Das gleiche funktioniert auch mehr oder weniger mit Stolas Uhr.

Sofern ihr das Drachenamulett einsatzbereit habt, könnt ihr es entweder gleich zu Beginn des Kampfes einsetzten (und erspart euch so eine Menge Zeit) oder spart es euch alternativ für das letzte Drittel der zweiten Gesundheitsleiste auf, da der Kampf mit abnehmenden Lebenspunkten auf seitens Alucard immer schwieriger wird.

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Über den Autor

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Markus Hensel

Autor

Seit 2011 bei Eurogamer.de dabei. Zockt alles aus dem Hause Blizzard, insbesondere D3, Overwatch, Starcraft 2 und WoW-Raids (auch nach 10 Jahren noch). Hört Rock und Metal, hat einen Drachen-Fetisch, kann mit Fußball nichts anfangen, ist stolzer Besitzer eines Monstergrills und mag Kuchen und Kekse (viel zu sehr).

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