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Chef von Sony Australien setzt sich für "Ab-18-Einstufung" in Down Under ein

"Spiele haben sich weiterentwickelt"

Die Debatte um die Einführung einer Erwachsenen-Einstufung für Computer- und Videospiele in Australien hat wenig überraschend einen weiteren prominenten Fürsprecher erhalten. Mit Michael Ephraim hat sich der Managing Director von Sony Australien für das R-Rating ausgesprochen.

„Die Spiele haben sich weiter entwickelt, die Auswahl der Inhalte hat sich weiter entwickelt und ich finde, dass es an der Zeit ist, dass Australien mit dem Rest der Welt gleichzieht und ein R-Rating bekommt“, so Ephraim zur AAP (via gamesindustry.biz).

Er fügt hinzu, „ich finde, damit gibt man den Leuten einfach die Wahl. Man gibt ihnen bei Filmen, Büchern und so weiter die Wahl. Warum haben sie die nicht auch, wenn es um Spiele geht? Die Regierung muss sich weiterentwickeln und nicht mehr denken, Spiele wären etwas für Kinder.“

„Spiele sind erwachsen geworden. Acht bis 88-jährige spielen mittlerweile Games... der Durchschnittsspieler ist um die 24 Jahre alt“, sagt er abschließend.

Derzeit beraten die australischen Justizminister darüber, das Einstufungssystem zu novellieren. In einer Volksbefragung haben sich 55.000 Australier zum Thema geäußert. Die derzeitige höchstmögliche Einstufung ist MA15+.

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Alexander Bohn-Elias

Stellv. Chefredakteur

Alex schreibt seit 2001 über Spiele und war von Beginn an bei Eurogamer.de dabei. Er mag Highsmith-Romane, seinen Amiga 1200 und Tier-Dokus ohne Vögel.

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