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Crunch trotz Verschiebung: Entwickler von Cyberpunk 2077 sind nicht vor Überstunden sicher

Man versucht es einzuschränken.

Die Verschiebung von Cyberpunk 2077 sorgt nicht dafür, dass die Entwickler keine Überstunden machen müssen.

Danach wurde das Studio im Zuge einer Telefonkonferenz mit Investoren befragt, in dem es um den späteren Release ging.

Die Frage, ob durch die Verschiebung noch Crunch erforderlich sei, beantwortete CD Projekts Adam Kicinski.

Die Mitarbeiter müssen sich auf Überstunden einstellen.

"Bis zu einem gewissen Grad, ja, um ehrlich zu sein", sagt er.

"Wir versuchen, den Crunch so weit wie möglich einzuschränken, aber das Spiel befindet sich in der finalen Phase. Wir versuchen in dieser Hinsicht vernünftig zu sein, aber ja, es wird so sein. Leider."

Unklar ist, wie lange sich die Crunch-Phase hinziehen wird und wie viel sie von den Mitarbeitern abverlangt. In der Industrie wird "Crunch Time" als Zeitraum bezeichnet, in dem übermäßig viele Überstunden anfallen - über Wochen oder gar Monate hinweg. Häufig passiert das zum Ende einer Entwicklung.

Für CD Projekt ist Crunch kein Fremdwort. Letztes Jahr hatte man gegenüber Kotaku angegeben, während der Entwicklung von Cyberpunk 2077 daran gearbeitet zu haben, die Arbeitsbedingungen "humaner" zu gestalten.

Indes ist mit dem Multiplayer-Modus von Cyberpunk 2077 wohl nicht vor 2022 zu rechnen.

Quelle: CD Projekt

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Benjamin Jakobs

Leitender Redakteur News

Benjamin Jakobs ist Leitender Redakteur, seit 2006 bei Eurogamer.de und schreibt News, Reviews, Meinungen, Artikel und Tipps.

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