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Dark Souls 2 - Eisenschloss Boss: Schmelzer-Dämon

Dark Souls 2 Komplettlösung: Erfahrt hier alles über den ersten, optionalen Bosskampf im Eisenschloss.

Dark Souls 2 Komplettlösung - Eisenschloss Boss: Smelting Demon

Ziemlich hochgewachsener Kerl mit einem verflucht langen Schwert. Zum Glück ist die Arena recht breit und bietet euch die nötigen Möglichkeiten zum Ausweichen, die er euch abverlangen wird. Wenn auch erst so richtig in der dritten Phase dieses Bosskampfes.

Generell ist die Auseinandersetzung dreigeteilt: erste Phase langsam, kein Problem. Er startet hierbei nur ganz ordinäre Einzelschläge. Sie sind langsam, man kann sie gut kommen sehen und blocken. Tut das. Blockt seine Schläge in der ersten Phase, dann werdet ihr keinerlei Probleme haben. Sie rauben euch nur einen kleinen Teil Ausdauer und wirken sich nicht auf eure Energieleiste aus. Nachdem er einen Schlag beendet hat, ist genug Zeit für zwei Gegenangriffe oder mehr. Nehmt dann den Schild runter und ladet die Ausdauer wieder auf; ihr werdet dies seht einfach tun können, da der Boss in der frühen Phase noch sehr träge, fast ein wenig schlaftrunken, so wirkt es, durch die Arena stampft.

Kombos hat er hier keine zu bieten, daher nutzt die recht offensichtlich zu erkennenden Möglichkeiten zum Gegenschlag, solange diese Phase anhält. Aufpassen müsst ihr lediglich dann, wenn ihr zu lange an ihm dran steht und er in die Luft springt. Er sticht dann seine Klinge in den Boden und stützt sich einen Moment darauf. Ein untrügliches Zeichen, dass er gleich eine Druckwelle in alle Richtungen absondert, die euch erfasst, wenn ihr zu nah seid. Denkt an den Verirrten Dämon aus Dark Souls 1 und ihr habt in etwa vor Augen, was euch erwartet. Seht ihr, dass er zu der Attacke ansetzt, dann rollt schnell aus der Bahn, am besten schon dann, wenn er gerade abspringt. Den Schild zu heben kann helfen, doch selbst dann kann euch die Wucht noch erfassen und wegschleudern, je nach Enternung zum Gegner.

Phase 2 läutet er dadurch ein, dass er seinen Körper kurz entflammt. Es sieht so aus, als rüttele er sich wach und komme nun zu Kräften. Während dieser kurzen (Auflade-)Animation könnt ihr weiterhin auf ihn einschlagen, richtet aber nicht so viel Schaden an wie sonst, also erhofft euch nicht zu viel. Wie unterscheidet sich diese Phase?

Die ersten beiden Phasen sind kein Problem.

Der Boss lässt seine Lethargie hinter sich, ist schneller und hat Kombos auf dem Kasten. Das heißt, er schwingt seine Klinge nicht nur einmal müde und verharrt dann erst drei Sekunden in dieser Pose. Nein, er haut mehrfach nach euch, setzt nach, reiht einen Schlag hintendran, wenn er einen anderen beendet hat. Auch diese Phase ist sehr einfach zu beenden. Alle Attacken seinerseits lassen sich prima mit einem Schild blocken, egal ob Kombos oder nicht. Nehmt den Schild zwischen seinen Schlägen immer kurz runter, um eurer Ausdauer einen Schwung zu geben, und ihn sofort danach wieder hoch, wenn er zum nächsten Schlag ansetzt. Ist aber trotzdem alles gut machbar bis hierher.

Vorsicht nur bei seinem vertikalen Hieb, bei dem er die Waffe krachend in den Boden schlägt (und euch gleich mit, falls ihr blöde steht und nicht blockt). Dieser Schlag nimmt euch mal eben über die Hälfte der Ausdauer weg, wenn ihr ihn blockt, da er im Anschluss aber lange braucht zum Aufrappeln, ist auch das kein Problem. Losgelöst von den anderen Angriffen sollte man ihn betrachten, und da kann er durchaus gefährlich werden. Wenn man unachtsam ist.


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Auch in der zweiten Phase wieder: Springt er hoch, um seine Klinge in den Boden zu stechen, steht ihr lieber woanders. Die Druckwelle ist hier natürlich nicht schwächer und es bleibt seine stärkste Attacke, die euch sehr einfach töten kann. Vor allem dann, wenn ihr ohnehin von der Klinge getroffen werdet, wenn er sie in den Boden rammt, und dann noch die Welle hinterherkommt. In den meisten Fällen könnt ihr dann gleich noch mal antreten. Also seid gewarnt.

Nun zur dritten Phase, und diese kann wirklich ein übles Ende nehmen. Er rammt sich sein Schwert selbst in die Brust (wobei ihr natürlich weiterhin auf ihn einschlagen könnt; richtet aber weniger Schaden an) und überträgt die Flammen darauf. Puh! Das heißt, er hat nun ein Flammenschwert in einer Größe, um damit eine Drachen aufzuspießen. Das ist euer größtes Problem, und ihr werdet es gleich bemerken. Vielleicht hilft es, wenn ihr, sobald er sich selbst mit dem Schwert durchbohrt, eure Waffe verzaubert. In dieser letzten Phase wollt ihr ihn so schnell wie möglich zu Fall bringen. Das heißt: weniger Zeit mit ihm in einem Raum verbringen, mehr Schaden anrichten, weniger Sterbepotenzial für euch.

Die Schläge mit dem Feuerschwert kann man zwar blocken, aber sie ziehen euch nun ordentlich Lebensenergie ab. Nicht zu knapp. Er ist noch schneller und deutlich aggressiver. Achtet auf die Richtungen seiner Schläge. Führt er die Klinge vertikal, also in einer gen Boden sausenden Bewegung von oben nach unten, dann springt nicht (!) nach hinten weg, sondern zur Seite. Beim Aufprall seiner Klinge rast euch ein Flammensturm entgegen, der euch auch erwischt, wenn ihr auf selber Höhe steht - also zur Seite retten.

Dem Flammenschwert entweder ausweichen oder ihr habt einen robusten Gyrm-Schild dabei.

- Hinweis: Ein Gyrm-Schild fängt den kompletten Feuerschaden ab, wenn ihr damit blockt, dafür wiegt diese Schildart sehr viel und schränkt eure Bewegungen ziemlich ein. Ihr findet ihn bei Türen des Pharros, wenn ihr die Gyrms dort bekämpft. Sie lassen immer wieder einen dieser Schilde fallen.

Schwingt er die Klinge seitlich, könnt ihr nach hinten weghopsen. Kommt er euch mit einem Ausfallschritt entgegen und sticht euch die Klinge gerade nach vorn entgegen, dann rollt am besten nach rechts auf ihn zu. Ihr "rettet" euch dann in seine Nähe, zu seiner unbewaffneten Seite. Da er einen Ausfallschritt macht, habt ihr hier ein offenes Angriffsfenster. Das beste, das ihr finden könnt. Landet maximal zwei Treffer, nicht übernehmen. Er gerät sofort wieder in Fahrt und ohne Ausdauer habt ihr keine Chance mehr.

Man muss ein paar Mal diese Phase erreichen, um analysieren zu können, wann man am besten zuschlagen kann: wie gesagt, nach dem Ausfallschritt. Kommt ihr hinter seinen Rücken, umso besser - auch hier kann man gut nachlegen. Unnötig zu erwähnen, dass sein Sprung und die Druckwelle nach wie vor das Schlimmste sind, das euch bevorsteht. Seid genügsam beim Gegenschlag und weicht unbedingt diesem Schwert aus, sonst haut er euch trotz Schildes kurz und klein.

Solltet ihr trotz dieser Hinweise in der letzten Phase keine Chance haben, kann es vielleicht helfen, in menschlicher Gestalt zum Kampf anzutreten. Dann nämlich könnt ihr Lucatiel vor dem Nebel beschwören. Sie hält nicht vielen Treffern stand, lenkt den Boss aber prima ab. Versucht in den ersten beiden Phasen, die Aufmerksamkeit auf euch zu lenken und ihn gewohnt zu bekämpfen. In der letzten dann gewährt ihr Lucatiel den Vortritt und nutzt die Unaufmerksamkeit des Riesen für schwere Treffer.

Belohnung: 24.000 Seelen

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Sebastian Thor

Freier Redakteur - Eurogamer.de

Steht auf Bier und Bloodsport. Mag weiche Sofas und verliert sich gern in Gedanken an dies und das. Seit 2014 bei Eurogamer dabei, aktuell als freier Redakteur.

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