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Diablo Immortal Klassen-Guide: Die besten Klassen für PvE, PvP und Solo-Spieler

Für jeden was dabei?

Am Anfang von Diablo Immortal steht die Qual der Wahl: Welche der sechs Klassen sollt ihr wählen? In diesem Klassen-Guide zeigen wir euch die Vor- und Nachteile der einzelnen Klassen und wann in welchen Situationen sie sich am meisten lohnen.

Eine Tier-List aufzustellen, ist in diesem frühen Stadium des Spiels schwierig. Die wenigsten Spieler sind bereits im Endgame angekommen und können sagen, welche Klassen den richtig schweren Bossen am meisten entgegenzusetzen haben. Zusätzlich eignen sich die Klassen für sehr unterschiedliche Einsatzzwecke. Die einen sind wunderbar zum Solo-Leveln geeignet, andere haben ihre Stärken im schnellen Farmen, PvP oder dem klassischen PvE.

Je nachdem, wie ihr Diablo Immortal spielen wollt und welche Vorlieben ihr habt, könnte eure persönliche Tier-List also ganz unterschiedlich aussehen. Deshalb verzichten wir auf das Ranking und zeigen euch stattdessen, mit welcher Klasse ihr in welchem Spielszenario die besten Karten habt.

Diablo Immortal: Diese Klassen stehen zur Auswahl

Jede Klasse kann als männlicher oder weiblicher Charakter gespielt und zuvor optisch angepasst werden. Im Laufe des Spiels schaltet ihr automatisch alle Fähigkeiten eures Charakters frei.

Wenn ihr euch mit der Wahl der eurer Klasse nicht sicher seid, gibt es gute Neuigkeiten. Im Gegensatz zu früheren Diablo-Spielen, will Blizzard zu einem späteren Zeitpunkt die Möglichkeit eines Klassenwechsels ins Game einbauen. Ihr behaltet dann euren kompletten Fortschritt, eure Stufe und eure legendären Edelsteine. Das Feature soll kostenlos und an eine bestimmte Abklingzeit gebunden sein.

Euch stehen pro Server fünf Charakter-Slots zur Verfügung. Leider einer zu wenig, um zum Launch jede Klasse einmal auszuprobieren. Insgesamt habt ihr die Wahl zwischen diesen sechs Klassen:

  • Barbar
  • Zauberer
  • Dämonenjäger
  • Mönch
  • Kreuzritter
  • Totenbeschwörer

Der große Klassen-Guide zu Diablo Immortal

Barbar - Guter Melee-Allrounder für den Start

Der Barbar ist ein mobiler Nahkämpfer, der viel AoE-Schaden mitbringt und im Team oder im PvP mit einigen Buffs glänzen kann. So kommt ihr in der Kampagne schnell voran und könnt euch wild ins Monstergetümmel stürzen, um diese mit euren wuchtigen Wirbelwind-Angriffen zu zerhacken. Barbaren besitzen passive Heilung durch ihre Angriffe, einen Unbesiegbarkeits-Modus und können sich ein Monster schnappen, um es als Nahkampfwaffe zu nutzen. Brutal!

Einzelne Ziele rasiert der Krieger aber nicht so erbarmungslos weg, was sich gerade im PvP oder in Boss-Kämpfen bemerkbar machen kann. Hier solltet ihr, wenn möglich, lieber mit einem Team unterwegs sein. Auch seine Verteidigung ist nicht die beste in Diablo Immortal. Im späteren Spielverlauf könnte der Barbar etwas abfallen.

Diablo Immortal bringt mit dem Barbaren einen wilden Kämpfer nach Sanktuario.

Zauberer - Eleganter Zaubersprücheklopfer für Strategen

Beim Zauberer haben wir es mit einem reinen Fernkämpfer zu tun, der über den besten AoE-Schaden im Spiel verfügt und sich deshalb gut für das schnelle Leveln eignet. Die Klasse ist flink unterwegs und besitzt eine Vielzahl an elementaren und arkanen Zaubern, bei denen ihr für jede Situation etwas Passendes findet und zur Not aus brenzlichen Situationen herausteleportieren könnt.

Der Zauberer leidet allerdings unter vergleichsweise hohen Abklingzeiten und kann auch mit seinem Schaden an einzelnen Zielen nicht überzeugen. Für PvP ist das vielleicht nicht die beste Klasse. Der Zauberer hält zudem kaum etwas aus, was mit einer guten Positionierung aber wettgemacht werden kann. Wer die komplexe Klasse meistert, kann im PvE in einer Gruppe glänzen - und das sogar ganz ohne Buffs.

Der Zauberer ist fragil und schwer zu spielen, besitzt aber flexibel einsetzbare Fähigkeiten.

Dämonenjäger - Beweglicher Boss-Bezwinger mit Armbrüsten

Wer Bosse aus der Ferne schmelzen lassen will, sollte sich an den Dämonenjäger wenden. Er richtet mit Abstand den meisten Schaden an einzelnen Zielen an, bringt ein wenig AoE mit und ist extrem flink unterwegs. Ihr könnt euch mit einem Seil schwingen, um eure Pfeilsalven in den Gegner zu bohren, in einer Rauchwolke verschwinden oder euren Feinden eine Messerfalle stellen.

Der perfekte Fernkämpfer hat jedoch die schlechteste Verteidigung im Spiel, keine Gruppenbuffs und besitzt im Gegensatz zum Zauberer keine Fähigkeit, um sich sicher aus einer schwierigen Situation zu befreien. Mit dem Jäger ist es deshalb umso wichtiger eine große Distanz zu den Gegnern zu wahren. Wenn euch das aber gelingt, habt ihr mit dem Dämonenjäger allein, im PvP und gegen dicke Bosse die Oberhand.

Pfeilhagel, Salven und schnelle Bewegungen zeichnen den Dämonenjäger in Diablo Immortal aus.

Kreuzritter - Flächenschaden und Buffs zu Pferd

Diese hybride Klasse setzt auf einen Mix von Nahkampfangriffen und heiliger Magie, die aus Stärkungs- und Schwächungszauber besteht. Auch AoE-Schaden und Crowd-Control sind für den Kreuzritter kein Fremdwort. Mit solider Verteidigung und einem Pferd für die Mobilität besitzt die Klasse ein tolles Support-Kit für alle Gruppenaktivitäten und ist recht einfach zu verstehen.

Problematisch sind hier höchstens die hohen Abklingzeiten und der fehlende Schaden an einzelnen Zielen, die den Kreuzritter nicht unbedingt zur besten Solo-Klasse machen. Verbündete profitieren hingegen von seinem Schutzzauber, seiner Zähigkeit und seinen vielen Möglichkeiten, Gegner zu verlangsamen oder zu betäuben.

Der Kreuzritter in Diablo Immortal ist ein echter Teamplayer.

Mönch - Komplexer Nahkämpfer mit Bewegungsdrang

Der Mönch ist eine extrem mobile Klasse, die seine Beweglichkeit mit seinen schnellen Fäusten kombiniert und mit diesen einen hohen Flächenschaden verursacht. Er beschwört helfende Geister, schwächt Gegner und springt von Feind zu Feind, während er die Fäuste fliegen lässt. Zusätzlich bringt der Mönch Schilde mit, um seine Verbündeten zu schützen. Für Gruppenaktivitäten ist diese Klasse also bestens geeignet...

... dafür zieht er im PvP sowie im Solo-Play den Kürzeren. Hier fehlt es ihm an Schaden gegen einzelne Ziele. Obwohl er im Nahkampf kämpft, hält der Mönch nicht viel aus und muss sich auf seine Mobilität verlassen, um feindlichen Angriffen zu entgehen. Eine hohe Konzentration ist hier also gefordert. Wer es mit Diablo Immortal etwas entspannter angehen will, sollte sich lieber nach einer anderen Klasse umsehen.

Springen, boxen, springen, boxen. Eine Verschnaufpause gibt es mit dem Mönch eher selten.

Totenbeschwörer - DPS für gemütliche Solo-Spieler

Keine Lust, allein zu kämpfen? Der Totenbeschwörer ist die einzige Pet-Klasse und drückt ordentlichen AoE-Schaden und bringt auch gleichzeitig Bosse oder feindliche Spieler mit seinen tödlichen Verbündeten ins Schwitzen und nutzt auf mittlerer Reichweite, die zusätzlichen Schaden anrichten oder ihn und seine Skelette oder Golems vor Schaden schützten oder den Totenbeschwörer für kurze Zeit in einen unverwundbaren Geist verwandeln.

Der Nachteil? Totenbeschwörer sind nicht besonders beweglich und müssen sich auf ihre Knochenarmee verlassen. Abgesehen davon, ist die Klasse in nahezu jeder Situation eine gute Wahl und sehr einfach und entspannt zu spielen. Eure Diener tanken den Schaden, während ihr hinter ihnen steht und Zauberflüche sprecht. Im Solo-Play ist der Totenbeschwörer daher eine der besten Klassen.

Untote Diener die Arbeit für euch erledigen lassen? Der Totenbeschwörer steht immer in bequemer zweiter Reihe.

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Melanie Weißmann Avatar

Melanie Weißmann

News-Redakteurin

Melanie ist meist online am PC zu finden. Neben Multiplayern und Meer mag sie Alliterationen und dumme Wortspiele. Gelegentliches Lego-Bauen hilft ihr beim Abschalten.

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