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Die schrägsten, lustigsten und legendärsten Raumschiffe der Spielgeschichte (2022er Update)

Wenn Raumschiffe mehr sind als nur Transportmittel.

Science-Fiction kommt in vielen Fällen nicht ohne Raumschiffe aus. Und beinahe jede Sci-Fi-Reihe hat dementsprechend ein und oft sogar mehrere legendäre Raumschiffe, die Genre-Fans ein Begriff sind. Ganz egal, ob das jetzt Sci-Fi in Form von Buch, Serie oder Kino ist. Und auch die Videospielindustrie hat in ihrer Geschichte eine Reihe bekannter Raumschiffe hervorgebrachte, die sich in die Köpfe der Spieler brannten.

Und diese nehmen dabei die verschiedensten Formen an. Ob jetzt ein Frachter, ein kleiner und weniger Jäger oder ein vor Waffen nur so strotzendes Schlachtschiff, von groß bis klein ist alles vertreten. Ebenso gehen diese Raumschiffe aus den verschiedensten Genres hervor. Ego-Shooter, Strategie, Rollenspiele und natürlich Weltraumsimulationen, in vielen Bereichen findet sich mindestens eines dieser legendären Raumschiffe.

Macht euch also bereit für eine kleine Reise durch die Geschichte der Videospiele und werft mit uns einen Blick auf das Legendärste, was die Spieleindustrie hier zu bieten hat.


Viper

Spiel: Battlestar Galactica, Battlestar Galactica: Deadlock

Erschienen auf: PC und Konsolen

Erhältlich über: Steam, Microsoft Store, PlayStation Store

Ich weiß nicht, wie es euch geht, aber das Design der kolonialen Viper hat sich mir ins Gedächtnis eingeprägt. Damals, als ich als Jugendlicher vorm Fernseher saß und mir Sonntags Kampfstern Galatica auf RTL anschaute. Der Katapultstart, den ich immer schon cool fand, tat sein Übriges dazu. Und so sehr ich das Original-Design mag, die Viper Mark II aus dem Battlestar-Galactica-Reboot gefällt mir noch einen Tick besser, ihr Design wirkt etwas moderner, runder.

Die Viper ist das Arbeitstier der kolonialen Flotte und spielte im Kampf gegen die Zylonen eine wichtige Rolle. Zwar folgte später noch eine Viper Mark III, nach dem Überraschungsangriff und der Vernichtung der Kolonien durch die Zylonen rückte die Mark II im Reboot wieder in den Fokus, weil viele der Jäger im Museum der Galatica untergebracht waren. Und wie das in Zeiten der Not so ist, nutzt man alles, was man kriegen kann.

Die Mark-II-Version der Viper.

Spaceship

Spiel: Outer Wilds

Erschienen auf: PC, PlayStation, Xbox

Erhältlich über: Steam, Microsoft Store, PlayStation Store

Das Spaceship von Outer Wilds ist für das Spiel von zentraler Bedeutung. Nicht nur landet ihr damit immer und immer wieder in der gleichen Zeitschleife, es dient als Operationsbasis, in der ihr nach Hinweise sammelt, um aus besagter Zeitschleife entkommen zu können. Optisch wirkt es nicht wie das modernste Raumschiff aller Zeiten, hat aber alles an High-Tech-Ausrüstung, was ihr zum Überleben braucht.

Platz ist für einen Piloten. Mehr Leute mitzunehmen, empfiehlt sich daher nicht so sehr, außer ihr mögt es kuschelig. Wenn ihr unterwegs seid, versorgt euch der Bordcomputer mit grundlegenden Informationen über alle Planeten, die ihr bisher besucht habt. Gedankenlos durch den Weltraum fliegen solltet ihr mit dem Spaceship aber nicht. Zwar besteht seine Hülle aus mehreren individuellen Teilen, aber die einzelnen Subsysteme fallen bei Treffern direkt aus. Sorgt also dafür, dass die wichtigen Teile nicht getroffen werden, wenn ihr eine unsanfte Landung oder einen langsamen Tod im Weltraum vermeiden möchtet.

Ohne euer Spaceship kommt ihr nicht weit.

Milano

Spiel: Marvel's Guardians of the Galaxy

Erschienen auf: PC, Xbox, PlayStation, Nintendo Switch

Erhältlich über: Amazon

Die Milano kam früher in den Comics gar nicht vor, extra für die Guardians-of-the-Galaxy-Filme wurde sie erschaffen und zuletzt auch für das zugehörige Videospiel adaptiert. Das Schiff dient den Guardians gleichermaßen als Transportmittel wie auch als Zuhause. Alle von ihnen haben ihren eigenen, kleinen Raum für die Privatsphäre. Die Milano gehört zur Klasse der M-Ships, die von den Ravagers für Erkundung und Jagd eingesetzt werden.

Ihr Antrieb setzt sich aus Teilen zusammen, die von mindestens fünf verschiedenen Schwarzmärkten stammen. Ihre Waffen mögen zwar nicht die modernsten sein, dennoch ist die Milano in der Lage, es mit vielen anderen und auch größeren Schiffen aufzunehmen.

Benannt ist das Schiff nach Alyssa Milano, dem Jugendschwarm von Peter Quill. Obendrein ist das Schiff in den gleichen Farben lackiert wie der Ford Mustang, den Quills biologischer Vater Ego einst auf der Erde fuhr.

Zuhause und Transportmittel in einem.

Forsaken

Spiel: Chorus

Erschienen auf: PC, PlayStation, Xbox

Erhältlich über: Amazon

Wie fändet ihr das, wenn euer Auto mit euch spricht? Klar, dank Siri, Alexa, Cortana und Co. kennen wir solche Sachen bereits vom Smartphone oder dem PC. Aber was wäre, wenn in eurem Gefährt eine echte KI steckt? Forsaken ist zwar kein Auto, aber ein intelligentes Raumschiff, das einst mit Chorus' Protagonistin Nara auf der Seite der Bösen kämpfte.

Nachdem sie ihre Vergangenheit und somit auch erst einmal ihren alten Gefährten zurück ließ, kehrt sie später in Zeiten der Not wieder zurück, um Forsaken wiederzuerwecken. Aus gutem Grund, denn in Forsaken steckt hochmoderne Technologie, die auch nach vielen inaktiven Jahren noch äußerst nützlich ist. Waffen und Fähigkeiten des Schiffs helfen Nara im Zusammenspiel mit ihren eigenen Skills dabei, es mit ihren Feinden aufzunehmen. Auch dann, wenn ihr das angesichts der Größe von Forsaken nicht vermuten würdet.

Forsaken ist ein zentraler Bestandteil von Chorus und nicht von Naras Seite wegzudenken.

Ein intelligentes Raumschiff.

TIE Phantom

Spiel: Star Wars: Rebel Assault 2

Erschienen auf: PC, PlayStation

Erhältlich über: GOG

Der TIE Phantom wurde vom Imperium während des Kampfes gegen die Rebellion entwickelt. Es war eine direkte Reaktion auf den Sieg der Rebellen bei der Schlacht um Yavin und die Zerstörung des Todessterns. Darth Vader plante, die neuen Jäger nach der Schlacht um Hoth für einen vernichtenden Angriff auf die Rebellenflotte einzusetzen.

Dazu kam es allerdings nicht, denn die Rebellen erfuhren von der Existenz des neuen Jägers. Unter anderem dank der Piloten Rookie One und Ru Murleen gelang es der Allianz, den Supersternenzerstörer Terror, auf dem die Jäger stationiert waren, sowie die Fabrik, die sie herstellte, zu vernichten.

Der TIE Phantom war für die Rebellen ein gefährlicher Gegner. Nicht nur, weil er sowohl über Schilde als auch über einen Hyperraumantrieb verfügte. Aufgrund der Tarnvorrichtung waren es den Jägern möglich, sich unbemerkt Schiffen der Allianz zu nähern und sie schnell auszuschalten. Zwar gelang es Rookie One und Ru Murleen, einen TIE Phantom zu entwenden, aufgrund des Selbstzerstörungsmechanismus war man aber nicht in der Lage, ihn genauer zu analysieren. Die wenigen noch verbliebenen TIE Phantoms wurden infolge dessen nur an die fähigsten imperialen Piloten vergeben.

Ein gefährlicher Gegner.

Raven

Spiel: EVE Online

Erschienen auf: PC

Erhältlich über: Amazon

Der Raven ist ein echtes Kraftpaket der Caldari Navy. Das liegt insbesondere an seiner starken Bewaffnung und den nicht minder leistungsfähigen Schilden. Nur wenige andere Schiffe können es damit aufnehmen.

Dabei zählt der Raven zu den Tier-2-Schlachtschiffen und die Stärke seiner Raketen ergibt sich nicht nur aus deren Durchschlagskraft, sondern auch durch die große Reichweite. Der Raven wird daher gerne als "King of PvE" bezeichnet, weil er ordentlich Schaden austeilen kann.

Im PvE erweist sich das Schiff als besonders effektiv, wenn man weiß, gegen welchen Schaden ein Gegner anfällig ist. In Flottenkämpfen sind die Cruise Missiles mit ihrer langen Flugzeit und die Torpedos mit ihrer kurzen Reichweite aber nicht unbedingt die beste Wahl.

Ein Kraftpaket.

Rogue Shadow

Spiel: Star Wars: The Force Unleashed 1 und 2

Erschienen auf: PC, PS3, Xbox 360 und andere

Erhältlich über: Amazon

Die Rogue Shadow diente in Star War: The Force Unleashed als persönliches Transportschiff des Protagonisten Starkiller, der zugleich der geheime Schüler von Darth Vader. Mit an Bord waren außerdem der Trainingsdroide Proxy sowie acht imperiale Offiziere, darunter Juno Eclipse, die Anführerin von Vaders Black-Eight-Geschwader.

Konstruiert wurde die Rogue Shadow primär für Geheim- und Infiltrationsmissionen. Zu diesem Zweck verfügte sie über eine hochmoderne Tarntechnologie sowie einen fortschrittlichen Hyperraumantrieb, um sich ohne das Risiko einer Entdeckung fortbewegen zu können.

Das Design der Rogue Shadow basiert dabei auf der Scimitar, Darth Mauls Sith Infiltrator. Ebenso gibt es Einflüsse anderer imperialer Schiffe, zum Beispiel von den Raumschiffen der TIE-Reihe oder dem Eta-2 Actis Interceptor, den Anakin Skywalker und Obi-Wan Kenobi in der Schlacht zu Beginn von Episode 3 nutzen.

Das Projekt war so geheim, dass alle daran beteiligten Personen und Droiden nach der Fertigstellung des Schiffs eliminiert werden. Ihre Tode wurden als "Unfälle" dargestellt. Ein perfekt auf die Bedürfnisse eines Attentäters abgestimmtes Schiff.

Ein Schiff zum Anschleichen.

Phoenix

Spiel: Starlancer

Erschienen auf: PC

Erhältlich über: Amazon

Der Phoenix ist in Starlancer ein mittlerer Prototyp-Jäger der Allianz. Der repräsentiert all das verfügbare technische Know-how und ist als schneller, agiler Angriffsjäger mit jeder Menge Feuerkraft konzipiert.

Im Mittelpunkt des Designs steht dabei ein weiterer Prototyp: Die Nova-Kanone. Der Pilot des Jägers hat damit die Möglichkeit, alle aktuell verfügbaren Energiereserven für einen einzelnen, fokussierten Schuss zu nutzen. Und das verursacht ordentlich Schaden, ihr müsst nur gut zielen und treffen können.

Gemeinsam mit der Shroud und dem Reaper zählt der Phoenix zu den besten Jägern, die ihr im späteren Verlauf der Kampagne von Starlancer verwenden könnt. Hilfreich ist die Nova-Kanone vor allem, wenn ihr bei größeren, nicht so beweglichen Zielen Raketen sparen möchtet. Für den Kampf gegen feindliche Jäger ist sie weniger gut geeignet.

Das Beste vom Besten.

Royal Guard TIE Interceptor

Spiel: Star Wars Galaxies

Erschienen auf: PC

Ihr kennt die gänzlich in Rot gekleideten Wachen des Imperators in Star Wars. Und die brauchen natürlich auch angemessene Raumschiffe. Das war der Gedanke hinter der Erstellung des Royal Guard TIE Interceptors, der ebenso in einem gefährlich anmutenden Rot daherkommt. Schick und tödlich.

Dabei ist es nicht einfach ein rot angestrichener TIE Interceptor. Im Gegenteil: Unter der Aufsicht von Darth Vader wurden viele Verbesserungen installiert, zum Beispiel ein Hyperraumantrieb und ein Schildgenerator, ebenso war das Schiff schneller und wendiger als dir normale Version.

Anders gesagt: Ein Schiff für die Elite und ein angemessener Schutz für das Shuttle des Imperators auf dessen Reisen. Erstmals eingeführt wurde der Royal Guard Interceptor in der Erweiterung Rage of the Wookiees für das MMO Star Wars Galaxies. Imperiale Piloten konnten ihn dort nach einer Reihe von Quests als spielbares Raumschiff erhalten.

Rot und tödlich.

Mothership Zeta

Spiel: Fallout 3: Mothership Zeta

Erschienen auf: PC, PS3, Xbox 360

Erhältlich über: Amazon

Mothership Zeta besucht ihr im gleichnamigen DLC für Fallout 3. Es ist eines von zwei bekannten Alien-Mutterschiffen, die sich im Jahr 2277 in der Umlaufbahn der Erde aufhalten. Von dort aus beobachten die Fremden den Planeten seit über 600 Jahren.

Da es von weit her kommt, verfügt es selbstredend über modernste Technologien und ist mit seiner Schildtechnologie gut geschützt. An offensiven Fähigkeiten mangelt es ebenso nicht. Der Todesstrahl (Death Ray) kann für Orbitalangriffe und im Kampf gegen andere Raumschiffe eingesetzt werden, in Sachen Zerstörungskraft entspricht er einer Atombombe, verursacht also ordentlich Schaden.

Weiterhin verfügt das Schiff über eine umfangreiche Ausstattung, um zum Beispiel Material von Planeten oder entführte Spezies aufzunehmen und einzufrieren. Zur schnellen Fortbewegung sind Teleporter im Schiff verteilt. Im Hangar finden sich darüber hinaus diverse kleinere Alien-Raumschiffe, die zur Unterstützung ausschwärmen können.

Eine große, fliegende Untertasse.

Spaceship

Spiel: Civilization

Erschienen auf: PC

Wer in Civilization nicht unbedingt die Welt in Schutt und Asche legen will, der strebt nach dem Bau des Raumschiffes, um den Sieg davonzutragen.

Es ist stets ein langwieriges Unterfangen, für das man einerseits natürlich erst einmal die nötige Technik erforschen muss. Dann baut ihr wiederum noch eine Reihe von Einzelteilen, um letzten Endes daraus daraus das Raumschiff zu konstruieren.

In der ursprünglichen Fassung von Civilization 4 oder auch in Civilization 5 genügte es, einfach das Raumschiff zu bauen. Mit der Civ-4-Erweiterung Beyond the Sword änderte sich das aber. Wie schon in den ersten beiden Teilen stand anschließend noch die Reise nach Alpha Centauri auf dem Programm. Und je besser euer Antrieb, desto schneller konntet ihr den Planeten auch erreichen und womöglich noch einen kleinen Rückstand aufholen.

Auf zu neuen Welten.

The Sphere

Spiel: Prey (2006)

Erschienen auf: PC, Xbox 360, PS3

Die Sphäre ist ein großes, kugelförmiges Alien-Raumschiff, das in Prey auftaucht und Menschen von der Erde entführt. Sie tut das, damit sie weiterhin funktioniert und bevölkert ist. Das ist auch ihre Hauptaufgabe.

Sie wurde von den "Keepern" erschaffen und reist durch die Galaxis, um nach neue Alienrassen zu suchen, um den Betrieb des Raumschiffs aufrechtzuerhalten. Gleichermaßen dienen Teile der Bevölkerung als Nahrung und Energiequelle. Neben verschiedenen Arten von Aliens - zumeist aggressiv - finden sich auch einfache Tiere an Bord.

Insgesamt besteht die Sphäre sowohl aus mechanischen wie auch aus organischen Systemen. In ihrem Zentrum befindet sich nicht nur eine Energiequelle, die einem kleinen Stern ähnelt, sondern auch das Wesen, das das Raumschiff kontrolliert. Dieses kümmert sich vor allem darum, dass die Sphäre intakt bleibt und ihre Aufgabe erfüllen kann.

Könnte auch eine Borg-Sphäre aus Star Trek sein.

Mothership

Spiel: Homeworld

Erschienen auf: PC

Erhältlich über: Steam

In Homeworld geht nichts ohne das Mutterschiff. Ursprünglich war es als Kolonieschiff und Operationsbasis gedacht, kann aber auch die Rolle eines Flagschiffs und einer mobilen Schiffswerft übernehmen.

Besonders durch die Entwicklung der Hyperantriebe machte die Produktion der ansonsten recht schwerfälligen Mutterschiffe Sinn, da sie aufgrund ihrer Größe nicht gerade zu den schnellsten Raumschiffen gehören.

Das Mutterschiff kann dabei völlig eigenständig agieren, indem die für die Produktion von neuen Schiffen nötigen Rohstoffe von kleineren Begleitschiffen abgebaut und zum Mutterschiff transferiert werden.

Vertrauter Anblick.

Tarsus

Spiel: Privateer

Erschienen auf: PC

Erhältlich über: GOG

Kein Durchgang in Privateer ohne die Tarsus. Eigentlich ist sie ein Scout-Schiff, das Anfang des 27. Jahrhunderts von Exploratory Services eingesetzt wird.

Hauptcharakter Grayson Burrows hat sich eines davon bei seinem Onkel gekauft, der früher bei Exploratory Services arbeitete. Im Jahr 2669 galt die Tarsus zwar eigentlich schon als veraltet, wurde von vielen Händlern aber dennoch dazu genutzt, um ihre Karriere in Schwung zu bringen.

Die Tarsus ist ein günstiges Schiff und genau deswegen sollte man nun auch nicht allzu viel von ihr erwarten. Aber sie öffnet einem wiederum die Türen für bessere Schiffe mit besserer Ausrüstung und mehr Laderaum.

Günstig und euer Karrierestart.

TIE Defender

Spiel: TIE Fighter

Erschienen auf: PC, Mac

Erhältlich über: GOG

Der TIE Defender ist einer der mächtigsten Jäger des Imperiums. Der Jagdbomber tauchte erstmals in LucasArts' TIE Fighter auf, hat sich seitdem aber gewissermaßen etabliert und tauchte auch in weiteren Spielen und Romanen auf.

Im Gegensatz zu den anderen TIE-Modellen, die man auch aus den Filmen kennt, wurde der TIE Defender von Beginn an auch mit einem Hyperraumantrieb und Schutzschilden konzipiert, was ihm gegenüber den restlichen imperialen Jägern natürlich deutliche Vorteile verschaffte und es Piloten ermöglichte, auch ohne direkte Beteiligung von Trägerschiffen zu operieren.

Als Jagdbomber verfügt der TIE Defender zudem über eine beachtliche Bewaffnung in Form von vier Laserkanonen, zwei Ionenkanonen, zwei Abschussvorrichtungen für Raketen und Torpedos sowie einen Traktorstrahl. Der TIE Defender erfüllte somit zwei Rollen: Einmal als Jäger, einmal als leichter Bomber. Ein gefürchteter und starker Feind.

Ein effektiver Jagdbomber.

Firestorm

Spiel: UFO: Enemy Unknown

Erschienen auf: PC, PlayStation

Erhältlich über: GOG

Der Firestorm ist das erste Raumschiff beziehungsweise der erste Abfangjäger, den X-COM mithilfe von Alien-Technologie gebaut hat. Der Ein-Mann-Jäger basiert auf dem klassischen Design einer fliegenden Untertasse.

Als Abfangjäger konzipiert, kann es der Firestorm in puncto Schnelligkeit mit nahezu allen UFOs aufnehmen und ist deutlich besser gepanzert als der standardmäßige Abfangjäger. Im Gegenzug ist seine Reichweite eingeschränkter, für längere Abfangmanöver ist er nicht die ideale Wahl.

Betrieben wird das Schiff mit Elerium-115 und aufgrund eines Designfehlers ist es nötig, dass der Firestorm sofort zur Basis zurückkehrt, wenn die Hälfte des Treibstoffvorrats verbraucht ist. Ein Raumschiff mit Schwächen also, aber eine klassische fliegende Untertasse und eure erste richtige Wunderwaffe im Kampf gegen die außerirdischen Aggressoren.

X-COMs fliegende Untertasse.

USG Ishimura

Spiel: Dead Space

Erschienen auf: PC, Diverse Konsolen

Erhältlich über: Steam

Die USG Ishimura ist fast so etwas wie die Nostromo des Dead Space Universums. Eine Art riesiger Frachter, verseucht mit allerlei ekligen Kreaturen.

Genauer gesagt handelt es sich bei der Ishimura aber um einen so genannten Planet Cracker. Wie der Name schon andeutet, war das Schiff in der Lage, große Stücke aus Planeten und Monden zu schneiden, um so Rohstoffe zu gewinnen. Auch ganze Asteroiden konnte die Ishimura kurzerhand "verschlucken" und ausbeuten.

Abseits dieser Hauptaufgabe war die Ishimura aber auch ein Forschungsschiff mit einer umfangreichen medizinischen Abteilung, in der wichtige Forschung in den Bereichen Viren, Gifte und Genetik betrieben wurde.

Kein Ort für einen Urlaub.

UNSC Infinity

Spiel: Halo 4, Halo 5 und andere

Erschienen auf: Xbox 360, Xbox One

Erhältlich über: Amazon

Die Bezeichnung "Superträger" trägt die UNSC Infinity, zur gleichnamigen Infinity-Klasse gehörend, mehr als zurecht. Sie wurde nach dem Ende des Krieges zwischen den Menschen und der Allianz konstruiert und wurde ursprünglich während des Krieges als mobiles Kolonieschiff konzipiert.

An Bord ist Platz für zehn Fregatten verschiedener Typen sowie 150 Pelicans oder Angriffsjäger. Ebenso befinden sich 7.150 Truppen an Bord, darunter 5.400 Marines und eine unbekannte Zahl an Spartanern.

Die Infinity ist 5,7 Kilometer lang und somit das größte Schiff der UNSC Navy, die Infinity-Klasse übertrumpft sogar den Assault Carrier der Allianz, der 5,3 Kilometer lang ist. Der Antrieb des Schiffs basiert auf einem Design der Blutsväter und das Schiff hält auf jeden Fall einiges aus. Einen Armored Cruiser der Allianz konnte die Infinity rammen und zerstören, ohne dabei die eigenen Schilde zu verlieren.

Die Infinity über der Erde.

Avenger

Spiel: UFO: Enemy Unknown

Erschienen auf: PC

Erhältlich über: GOG

Besser als das hier wird es im ersten Teil der XCOM-Reihe nicht. Der Avenger ist zu der Zeit das technologische Meisterwerk der Menschen und basiert ebenso wie der Firestorm auf außerirdischer Technologie.

Zugleich vereint der Avenger das Beste aus beiden Welten und ist Truppentransporter und Abfangjäger in einem. Spricht: Erst das UFO abschießen und dann sofort an der Absturzstelle landen, statt zwei unterschiedliche Fluggeräte auf den Weg zu schicken. Der Avenger ist so stark, dass er im Alleingang - wenn er mit zwei Plasmastrahlen ausgerüstet ist - ein Schlachtschiff der Aliens in die Knie zwingen kann.

Gleichzeitig bietet der Avenger Platz für bis zu 26 Soldaten, wobei es sich empfiehlt, ein paar Panzer mitzunehmen statt alles mit Soldaten aufzufüllen. Gleichzeitig ist der Avenger im Endeffekt zwingend nötig, um den (vorläufigen) Sieg über die Außerirdischen zu erlangen. Nur mit dem Avenger kommt ihr nämlich zur Cydonia-Region auf dem Mars, wo sich die Basis der Invasoren befindet.

Nur damit kommt ihr auf den Mars.

F-103 Excalibur

Spiel: Wing Commander 3, 4 und Secret Ops

Erschienen auf: PC

Erhältlich über: GOG

Die F-103 Excalibur wurde im Kriegen zwischen den Menschen und den Kilrathi als schwerer Jäger von der Konföderation konzipiert. Erstmals zum Einsatz kam ein Prototyp des Jägers auf der TCS Victory. Eigentlich als ruhige Testflüge geplant, kam die Excalibur dort schon bald zu ihren ersten Kampfeinsätzen.

Neben der schweren Bewaffnung konnte die Excalibur auch für Geheimmissionen mit einer Tarnvorrichtung ausgestattet werden. Diese spielte eine wichtige Rolle beim Ende des Krieges. Mehrere Excalibur-Jäger wurden zur Victory transferiert, um die Heimatwelt der Kilrathi zu vernichten.

Colonel Blair gelang es als einzigem Piloten des Geschwaders, die Verteidigung von Kilrah zu durchbrechen und die Temblor-Bombe abzuwerfen, die die Heimatwelt des Feindes vernichtete und den Krieg beendete.

Die Excalibur blieb anschließend noch eine Weile im Einsatz. Die Black Lance nutzte sie, um einen Krieg zwischen der Konföderation und den Grenzwelten zu provozieren, ebenso waren die Jäger noch im Kampf gegen die Nephilim im Einsatz.

Eine Excalibur ist für die Zerstörung von Kilrah verantwortlich.

TCS Midway

Spiel: Wing Commander Prophecy

Erschienen auf: PC, GBA

Erhältlich über: GOG

Groß, größer, TCS Midway. Oder anders gesagt: Size does matter! Ob dies das Motto beim Bau des neuen Trägerschiffs der Konföderation war? Jedenfalls ist das gute Stück stolze 1,8 Kilometer lang und kann bis zu 252 Jäger befördern.

Das Ziel bei der Konstruktion der Midway bestand aber darin, gewissermaßen alle Aspekte einer ganzen Kampfgruppe in einem einzigen Schiff zu vereinen. Mit ihren Forschungs-, Entwicklungs-, Aufklärungs- und Nachschubabteilungen braucht die Midway keine Begleitschiffe und kann auch in feindlichem Gebiet ohne jedwede Unterstützung operieren. Im Grunde ist die Midway so etwas wie eine mobile Raumstation.

In Dienst gestellt wurde die Midway im Jahr 2681, um vor allem verbliebene Kilrathi-Raider und Piraten zu bekämpfen. Ebenso trug die Midway entscheidend dazu bei, den ersten Vorstoß der Nephilim zu stoppen, während die Konföderation den Rest der Flotte mobilisierte.

Apropos mächtig...

U.S.S. Enterprise

Spiel: Unter anderem Judgment Rites, Elite Force 2 oder Star Trek

Erschienen auf: PC, Diverse Konsolen

Erhältlich über: GOG

Ihre großen Momente hatte die U.S.S. Enterprise natürlich in Film und Fernsehen, doch auch in diversen Spielen ist das Flaggschiff der Föderation nicht weniger legendär.

Ob nun unter Captain Kirk in frühen Adventures wie 25th Anniversary oder Judgment Rites, unter Captain Picard in Spielen wie A Final Unity oder Elite Force 2 oder erneut unter Captain Kirk im jüngsten Star-Trek-Spiel - das einfach nur auf den Namen Star Trek hört -, von ihrer Faszination verliert die Enterprise in keinem dieser Spiele etwas.

Das Schiff strahlt stets eine gewisse Majestät aus und ist über alle verschiedenen Modelle beziehungsweise Schiffsklassen hinweg ein beeindruckender Anblick, wie es sich eben für ein Flagschiff der Flotte gehört.

Wo noch nie ein Mensch zuvor gewesen ist.

Protoss Carrier

Spiel: StarCraft

Erschienen auf: PC

Erhältlich über: Amazon

Der Protoss Carrier ist das Herzstück der Protoss-Flotte. Er ist groß, schwer gepanzert und verfügt über starke Schilde. Abseits von einigen nach vorne gerichteten Energiewaffen verlassen sich die Träger allen voran auf ihre computergesteuerten Abfangjäger.

Einsatzfähig sind sie sowohl im Weltraum als auch in der Atmosphäre eines Planeten. Alles in allem ist der Protoss Carrier zwar nicht so stark gepanzert wie ein Battlecruiser der Terraner, allerdings ist das Schiff dafür schneller.

Ursprünglich sollte der Carrier in StarCraft 2 gar nicht mehr dabei sein und durch die Tempest ersetzt werden, allerdings entschied sich Blizzard dann doch dafür, den Carrier nicht zu entfernen, weswegen er auch weiterhin über den Schlachtfeldern seine Runden dreht.

Lässt kleine Jäger ausschwärmen.

Ebon Hawk

Spiel: Star Wars: Knights of the Old Republic

Erschienen auf: PC

Erhältlich über: GOG

Die Ebon Hawk ist ein leichter Frachter und gleichzeitig ein Schmugglerschiff und hatte über die Jahre hinweg viele Besitzer. Viele davon gehörten zur Exchange und der Tod vieler ihrer Kapitäne ließ manche Leute glauben, dass auf der Ebon Hawk gewissermaßen ein Fluch lastet.

Letzen Endes landete die Ebon Hawk auf Taris und kam dort als Schmugglerschiff zum Einsatz. Hier erwies es sich als hilfreich dabei, Bastila Shan und Revan vom Planeten zu bringen, als dieser unter einer Blockade des Sith-Imperiums stand.

Später machte man sich mit Hilfe des Schiffs auf die Suche nach der Star Forge, wobei die Ebon Hawk als Operationsbasis diente und die Gruppe, die Revan um sich versammelt hatte, von Planet zu Planet beförderte.

Frachter tauchen gerne mal in Star Wars auf.

Moldy Crow

Spiel: Jedi Knight

Erschienen auf: PC, Playstation

Erhältlich über: GOG

Wie reist man am besten unauffällig durch die Galaxie? Vielleicht in einem alten Frachter. Das gilt wohl für viele bekannte Persönlichkeiten des Star-Wars-Universums - Han Solo, anyone? - und ganz sicher auch für Kyle Katarn, Ex-Sturmtruppler, Ex-Söldner und später Jedi.

Die Moldy Crow war ein modifizierter HWK-290-Frachter, der ursprünglich noch zur Zeit der Alten Republik konstruiert wurde, also schon einige Jahre auf dem Buckel hat. Nichtsdestotrotz erweist sich der gerade mal 29 Meter lange und schnelle Frachter als perfekt für den Transport von Katarn und seiner Kopilotin Jan Ors.

Die Moldy Crow kam unter anderem zum Einsatz, als Katarn einen Teil der Todessternpläne stahl. Ihr Ende fand die Moldy Crow, nachdem sie von einer Schockwelle eines explodierenden Schiffs erfasst wurde, einen Berg streifte, abstürzte und dabei irreparabel beschädigt wurde.

Weckt Erinnerungen.

Lunar Whale

Spiel: Final Fantasy

Erschienen auf: PC, Diverse Konsolen

Erhältlich über: Steam

Schaut euch doch einfach mal das erste Bild hier auf dieser Seite an. Wie legendär soll es denn bitte noch werden? Ein fliegender Wal! Kennt man eigentlich nur aus Per Anhalter durch die Galaxis, wobei der dort auch mehr abstürzte.

In Final Fantasy IV dient der Lunar Whale jedenfalls gleichermaßen als Luftschiff als auch dazu, zwischen der Erde und dem Red Moon hin- und herzureisen.

Man kann wohl behaupten, dass es sich mit Sicherheit eines der ungewöhnlichsten, aber auch um eines der coolsten und hervorstechendsten Fortbewegungsmittel handelt, das ihr jemals in einem Spiel zu Gesicht bekommen werdet.

Fliegender Wal? 42!

R-9A Arrowhead

Spiel: R-Type

Erschienen auf: Nintendo Konsolen

Erhältlich über: Steam

Der R-9A Arrowhead war der erste Jäger, der Kontakt mit dem Bydo Empire aufnahm. Gleichzeitig kam das Schiff später auch im Kampf gegen sie in großem Umfang zum Einsatz.

Das Schiff war ein so großer Erfolg, dass Teile des Designs ein integraler Bestandteil ähnlicher R-Raumschifftypen war. Im Grunde steuert man in jeder Mission einen Jäger, der ein Nachfahre des Arrowhead ist.

Mit dem R-9A Arrowhead startete auch die R-Type-Reihe. Gleichzeitig brachte das Schiff viele ikonische Elemente der Serie mit sich, etwa Bit Devices oder die mächtige Wave Cannon.

Gehört nicht in ein Museum.

Pillar of Autumn

Spiel: Halo

Erschienen auf: PC, Xbox

Erhältlich über: Steam

Die Pillar of Autumn ist das erste Schiff der UNSC-Streitkräfte, das man in Halo zu Gesicht bekommt. Wenn auch nicht lange, denn nachdem Enterkommandos der Allianz den Pott stürmen, stürzt dieser auf die Halo-Ringwelt ab.

Später wird durch eine Überladung der Fusionsreaktoren die endgültige Zerstörung des Schiffs und auch der Ringwelt herbeigeführt.

Zum Zeitpunkt ihrer Zerstörung ist die Pillar of Autumn bereits 43 Jahre alt. Das Schiff stand unter anderem im Dienst des militärischen Nachrichtendienstes und war an der Schlacht um Reach beteiligt, bevor man zum ersten Mal auf eine der Ringwelten stieß.

Wo alles begann.

Battlecruiser

Spiel: StarCraft

Erschienen auf: PC

Wenn es um Kampfkraft geht, schicken die Terraner ihren Battlecruiser in die Schlacht. Oder zumindest waren sie einmal genau dafür gedacht, wobei sich mit dem Aufkommen von Jägern, die speziell für die Bekämpfung von Großkampfschiffen gedacht waren, auch die Rolle der Battlecruiser etwas veränderte.

Nach wie vor dienen sie natürlich für Kampfeinsätze, aber ebenso sehr als Kommandoschiffe, die im Hintergrund agieren. Mit einer Länge von rund 560 Metern sind sie eine eindrucksvolle Erscheinung, die so manchen Gegner einschüchtert. Hinzu kommen eine dicke Panzerung und natürlich diverse Geschütze und Raketen- beziehungsweise Torpedowerfer.

Der Battlecruiser ist das Rückgrat der terranischen Flotte und wenn es hart auf hart kommt, dürfen die mächtigen Raumschiffe in keiner Schlacht fehlen.

Ein mächtiges Schiff.

Pentarou

Spiel: Parodius

Erschienen auf: PS2

Wolltet ihr nicht schon immer mal einen fliegenden Pinguin in einem Shoot 'em Up steuern? Genau das könnt ihr nämlich mit Pentarou im Spiel Parodius tun. Der Name setzt sich dabei aus den Wörtern Gradius und Parody zusammen. Da überrascht es nicht, dass sich das Spiel hauptsächlich als Verballhornung des Shooter-Klassikers Gradius versteht.

Pentarou stammt wiederum eigentlich aus einem anderen Spiel - beziehungsweise aus zwei verschiedenen. Die Figur selbst war in einem Titel namens Antarctic Adventure spielbar, der in den 80er Jahren für die MSX-Konsole veröffentlicht wurde. Seine Waffen-Konfiguration hat er wiederum aus Gradius 3.

Nicht weniger abgedreht präsentiert sich unterdessen auch der Rest von Parodius. Ihr begegnet einem fliegenden Katzen-Schiff, einem Pinguin als Bossgegner und noch viel mehr Verrücktheiten. Anders gesagt: Gradius trifft LSD. Und ein Pinguin ist mittendrin.

Fliegender Pinguin, warum nicht?

X-Wing

Spiel: X-Wing, Rogue Squadron und mehr

Erschienen auf: PC, Diverse Konsolen

Erhältlich über: GOG

Muss man zum X-Wing eigentlich noch viel sagen? Seinen ersten großen Auftritt hatte er natürlich im allerersten Star-Wars-Film, als Luke Skywalker mit seinem kleinen X-Wing-Jäger den gigantischen Todesstern in Millionen kleinen Stücke sprengte.

Kein Wunder, dass solch ein legendärer Jäger früher oder später auch sein eigenes Spiel bekam, das schlicht und ergreifend auf den Namen X-Wing hörte. Selbstverständlich konnte man ihn auch schon in anderen Star-Wars-Titeln spielen, aber X-Wing war noch mal ein deutlicher Sprung nach vorne.

Ob ihr ihn nun persönlich durch den Weltraum gesteuert, in Galactic Battlegrounds oder Empire at War als Kommandant befehligt oder in Battlefront 2 vom Himmel geholt habt, der X-Wing ist und bleibt wohl der Raumjäger, den jeder sofort richtig zuordnen kann. Einfach ein legendäres Raumschiff, das sich in unser Hirn gebrannt hat.

Der Klassiker.

TCS Concordia

Spiel: Wing Commander 2

Erschienen auf: PC (MS-DOS), FM Towns, AmigaOS

Erhältlich über: GOG

Die TCS Concordia diente in Wing Commander 2 gewissermaßen als Ersatz für die zerstörte Tiger's Claw und als neues Trägerschiff für den Spieler. Wenn auch nicht gleich von der ersten Mission an, denn erst einmal musste man auf einem Patrouillenflug die Concordia gegen einen Angriff der Kilrathi verteidigen, um anschließend auf das Schiff versetzt zu werden.

Unter dem Kommando von Rear Admiral Tolwyn war der Dreadnought der Confederation-Klasse das Flagschiff Enigma-Sektorflotte und spielte eine entscheidende Rolle bei der Vertreibung der Kilrathi aus besagtem Sektor und schließlich auch bei der Zerstörung des Kilrathi-Sektorkommandos auf der Station K'tithrak Mang.

In späteren Jahren wurde die Concordia schwer beschädigt und nur noch abseits der Frontlinie zum Patrouillendienst eingesetzt. Im Jahr 2669 wurde die Concordia schließlich bei einem Angriff der Kilrathi - unter anderem mit Strakha-Tarnkappenjägern - außer Gefecht gesetzt und stürzte auf den Planeten Vespus.

Die Nachfolgerin der Tiger's Claw.

SSV Normandy

Spiel: Mass-Effect-Reihe

Erschienen auf: PC, Xbox 360, PS3

Erhältlich über: Steam

Die SSV Normandy ist gewissermaßen das Flagschiff der Mass-Effect-Reihe und gleichzeitig Operationsbasis von Commander Shepard. Die Normandy ist übrigens ein Gemeinschaftsprojekt der Menschen und Turianer. Aufgrund ihrer bemerkenswerten Tarneigenschaften, die sie für Sensoren unsichtbar machen, kann sich die Fregatte schnell und unbemerkt ihren Zielen nähern, was sich natürlich besonders bei kleineren Operationen als nützlich erweist.

Als Hauptschiff der Reihe spielt die Normandy natürlich eine entscheidende Rolle im Verlauf der Handlung aller drei Teile. Ab dem zweiten Teil kam dabei eine neue, modernere und optisch leicht veränderte Variante des Schiffs zum Einsatz.

Man könnte fast sagen, die Normandy hat ihre eigene Persönlichkeit und ist gewissermaßen ein eigener Charakter in diesem Universum. Trotz ihrer verhältnismäßig kleinen Größe hat sie doch eine große Symbolkraft im Kampf gegen die Reaper und ist auch optisch durch ihr markantes Design ein Hingucker.

Die erste Version der Normandy.

Epoch

Spiel: Chrono Trigger

Erschienen auf: Nintendo, Playstation

Erhältlich über: Steam

Die Epoch - auch bekannt als Wings of Time - ist in der Lage, Zeitreisen durchzuführen und wurde ursprünglich in der entfernten Zukunft konzipiert und konstruiert, gelangte dann aber unfreiwillig in die Vergangenheit.

Mit der Epoch reist man in Chrono Trigger auch durch verschiedene Zeitperioden, wobei sich das Schiff anfänglich gar nicht bewegen kann und somit auf die gleiche Location in verschiedenen Epochen beschränkt ist.

Erst später erhält die Epoch, nachdem sie gestohlen wurde, die Möglichkeit zu fliegen und kann so wirklich zu jeder Zeit jeden Punkt erreichen, ist also nicht mehr auf die exakt gleiche Location beschränkt.

Reist durch die Zeit.

Vic Viper

Spiel: Gradius

Erschienen auf: PC, Diverse Konsolen

Wer Gradius kennt, dem ist auch der Name Vic Viper ein Begriff. In nahezu zehn verschiedenen Spielen spielte das Schiff die Hauptrolle und ist unter anderem aufgrund einer Anpassungsfähigkeit bekannt.

Mit der Vic Viper bewegt ihr euch durch die seitlich scrollende Spielwelt und nehmt dabei alles unter Beschuss, was in eurem Weg steht oder fliegt. Dabei sammelt ihr immer wieder Power-Ups ein und tretet mit eurem tapferen, kleinen Schiff auch gegen gewaltige Bossgegner an.

Legendär ist das Schiff vor allem deswegen, weil es eben alleine gegen ganze Armadas antritt und diese vernichten kann. Anders gesagt: Die Vic Viper ist das, was zwischen dem Universum und seiner Vernichtung steht.

Wer Gradius kennt, kennt dieses Schiff.

Samus Arans Gunship

Spiel: Metroid

Erschienen auf: Nintendo Systeme

Auch Samus Arans Gunship hat nicht wirklich einen Namen, obwohl es sicherlich einen verdient hätte. Bekannt ist lediglich, dass man es der „Hunter"-Klasse zuordnet, aber wie schon gesagt, wird es zumeist nur als „Gunship" bezeichnet.

Und ohne Gunship kann man sich Samus im Grunde gar nicht vorstellen. Es dient einerseits als schnelles Transportmittel und gleichermaßen als Ausgangsbasis für ihre Bodenmissionen. Das gute Stück kann sogar neue Munition für Samus produzieren und ihre Power Suit mit neuer Energie versorgen.

Direkt selbst steuern konnte man das Gunship bislang nicht. Lediglich als Reisemöglichkeit zwischen Welten oder zwischen verschiedenen Zonen auf einem Planeten diente das Schiff bisher.

Für Samus ist ihr Gunship jedenfalls ein unverzichtbarer Begleiter auf ihren Reisen. Und wer weiß, vielleicht spendiert man dem Schiff ja irgendwann einmal doch noch einen richtigen Namen.

Einen Namen hat es nicht.

Arwing

Spiel: Star Fox

Erschienen auf: Nintendo Systeme

Der Arwing steht stellvertretend für alle Star-Fox-Spiele, ist gewissermaßen ihr Erkennungsmerkmal und der standardmäßige Raumjäger des Star-Fox-Teams.

Trotz einiger Veränderungen in Form verschiedener Modelle und Redesigns hat der Arwing doch stets die Eigenschaften beibehalten, die ihn auszeichneten: Geschwindigkeit, Kampfstärke und Performance.

Bemannt wird der Arwing von einem Piloten, der sowohl im Weltraum als auch in der Atmosphäre Feinde mit den Laserkanonen und Smart Bombs des Raumjägers pulverisiert. Zu seiner Zeit war der Arwing auch der fortschrittlichste Jäger, den man in Lylat finden konnte.

Schnell und wendig.

UFO

Spiel: Space Invaders

Erschienen auf: Arcade

Wenn ihr Space Invaders gespielt habt, ist euch auch sicherlich schon einmal ein UFO begegnet. Dieses taucht nämlich immer wieder mal rein zufällig auf, wenn ihr den Titel spielt.

Trefft ihr es mit einem eurer Schüsse, bekommt ihr - ebenfalls vom Zufall bestimmt - 50, 100 oder 150 Punkte als Bonus.

In verschiedenen Titeln gab es das UFO auch in unterschiedlichen Ausführungen. In der Atari-2600-Version von Space Invaders hieß es etwa Command Alien Ship und ihr konntet euch mit einem Abschuss 200 Punkte verdienen.

Pew Pew.

Eagle Mk 1

Spiel: Frontier: Elite 2

Erschienen auf: PC

Wer auch immer mal Frontier: Elite 2 gespielt oder gestartet hat, kennt vermutlich dieses Raumschiff. Es ist das Starterschiff des Spielers und gilt als leichter Jäger, der sich besonders gut als Kurierschiff oder für die Kopfgeldjagd eignet.

Gleichzeitig ist die die Eagle Mk 1 aber nicht für längere Kämpfe gedacht, obwohl sie in den Händen eines fähigen Piloten aufgrund ihrer Schnelligkeit kein leicht zu erwischender Gegner ist.

Einer der Nachteile der Eagle Mk 1 ist ihre Größe. Die reicht zwar für ein Starterschiff aus, aber wer sich ernsthaft mit dem Handel beschäftigen möchte, braucht schon möglichst bald ein größeres Beförderungsmittel. Dafür spricht auch der Hyperantrieb, der hier über eine relativ geringe Reichweite verfügt.

Heutzutage ziemlich pixelig.

TCS Tiger's Claw

Spiel: Wing Commander

Erschienen auf: PC, Diverse Konsolen

Erhältlich über: GOG

Welcher Fan von Weltraum-Actionspielen erinnert sich nicht an die Tiger's Claw? Sie war das Trägerschiff (Strike Carrier) der Konföderation im ersten Wing Commander und maßgeblich verantwortlich dafür, den Kilrathi in ihren haarigen Hintern zu treten.

Gleichzeitig war die Tiger's Claw das längste (knapp 700 Meter) und größte Schiff der Bengal-Klasse, das jemals gebaut wurde. In Dienst gestellt wurde die Tiger's Claw im Jahr 2644 und beteiligte sich bis zum Jahr 2656 am Krieg zwischen den Menschen und den Kilrathi.

Ausgemustert wurde die Tiger's Claw nicht, sie fand ihr unrühmliches Ende während eines Angriffs der Kilrathi mit neuen Tarnkappenjägern. Der Angriff fand statt, nachdem die Tiger's Claw in den Enigma-Sektor beordert wurde, um das Kilrathi-Hauptquartier K'tithrak Mang zu vernichten, allerdings gab ein menschlicher Verräter ihre Koordinaten an die Kilrathi weiter.

Nichtsdestotrotz bleibt die Tiger's Claw das Schiff, das eine maßgebliche Rolle im Mensch-Kilrathi-Krieg spielte.

Hach ja...

Das Schiff aus Asteroids

Spiel: Asteroids

Erschienen auf: Arcade, PC, Diverse Konsolen

Hat das Raumschiff aus dem Atari-Klassiker eigentlich einen Namen? Dieses simple Schiffchen in Form eines Dreiecks? Zumindest ist uns keiner bekannt. Insofern bleiben wir einfach bei „Das Schiff aus Asteroids", dann weiß sowieso jeder, was gemeint ist.

Jedenfalls ballert dieses legendäre Schiff seit Jahrzehnten munter um sich, um heranrauschende Weltraumtrümmer ein kleine Stücke zu schießen und so zu überleben. Und natürlich wollen wir auch die UFOs keineswegs unterschlagen. Kurz gesagt: Eine gefährliche Aufgabe. Und obwohl sie vielleicht eintönig erscheinen mag, ist sie doch herausfordernd.

Tatsache ist jedenfalls, dass das Schiff aus Asteroids wohl zu einem der bekanntesten der Spielegeschichte gehört. Irgendwie, irgendwo hat doch jeder schon einmal davon gehört oder es gesehen.

Dreieck verschießt Punkte.

Nichts Interessantes für euch dabei? Schaut doch mal bei den besten Management-Spielen, den besten Vampirspielen oder den besten Piratenspielen vorbei!

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Benjamin Jakobs

Leitender Redakteur News

Benjamin Jakobs ist Leitender Redakteur und seit 2006 bei Eurogamer.de. Er schreibt News, Reviews, Meinungen, Artikel und Tipps. Benjamin spielt Videospiele hauptsächlich auf Konsolen. Seine Expertengebiete sind breit gefächert, von Shootern und Action-Adventures über RPGs bis hin zu Sportspielen und Rennspielen. Zu seinen Hobbys gehören Lego, Science Fiction, Bücher, Filme und Serien sowie Star Wars und Star Trek.

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