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Die 50 besten Spiele 2020 - Eure Plätze 10 bis 1

Wer entscheidet das Rennen für sich?

Weiter geht's mit euren 50 besten Spielen des Jahres 2020. Hier sind die Plätze 20 bis 11...

Inhaltsverzeichnis:

20. Immortals: Fenyx Rising

(Ubisoft) - Immortals: Fenyx Rising Test

Alex: Klar, viel der DNS von Fenyx stammt direkt aus einer Klonfabrik, wie sie Spieleschmieden von den späten 90ern bis zum Ende der 00er Jahre so exzessiv als Ideenlieferanten nutzten. Und der Humor ist mehrheitlich zum Weglaufen. Trotzdem hat sich Fenyx mit unterhaltsamen Kernmechanismen und einer unwiderstehlichen Welt in mein Herz gespielt. Aus meinen persönlichen Top 5 ist es 2020 nicht wegzudenken.

Martin: Auch wenn ein anderer Kandidat aus dem Ubi-Trio des Jahres höher von euch einsortiert wurde (keine Überraschungen hier), ist das mein Favorit der Runde. Ein Spiel, das cleverer ist als es sein müsste, bunter als man es aktuell gewohnt ist und beweist, dass fluffiges Mainstream-Gameplay und ein gewisser Grad an Komplexität sich nicht gegenseitig ausschließen müssen. Ja, von den Witzen der recht banalen Story zündet bestenfalls einer von Dreien, aber immerhin reicht das noch für den gelegentlichen Schmunzeler und eigentlich ist man eh zu sehr damit beschäftigt zu grübeln, wie man jetzt schon wieder an die nächste glitzernde Truhe kommt. Vieles hier passt einfach und sorgte für mit die besten Gaming-Zeit, die ich dieses Jahr hatte.

Ana: Nach so vielen positiven Stimmen muss ich mich ein wenig unbeliebt machen: Vielleicht einfach, um die ein oder andere Meinung aufzugreifen, die bei Immortals: Fenyx Rising unter den Teppich gefallen ist. Nach einer Stunde mit der Demo muss ich sagen: Ich finde es furchtbar. Immortals: Fenyx Rising ist für mich mit Final Fantasy Chronicles der Flop des Jahres. Während der Trailer unter "Gods and Monsters" noch sehr aufregend erschien, machte mir der Trailer zu Immortals: Fenyx Rising auf der Ubisoft Forward so überhaupt keinen Spaß! Die Protagonistin war klobig, die Welt war plötzlich zu cartoonig und an wen haben die griechischen Götter ihren Humor verloren? Während ich eigentlich Fan der griechischen Mythologie bin, konnte ich mir Immortals einfach nicht länger als eine Stunde antun. Und selbst das war eine Qual. Ich mag das Design nicht, ich mag zwar die Gegner, die ganz cool in die Mythologie eingebunden wurden und ich mag die Screenshots der offenen Welt aus Martins Test, aber die Rätsel und das Kampfsystem? Nee. Und warum dürfen alle Genshin Impact als Zelda-Klon betiteln, aber bei Immortals: Fenyx Rising habe ich diese Referenz nur einmal gehört? Finde ich gemein! Jetzt höre ich aber auch Mal auf zu ranten und freue mich auf die Top 20!

Judith: Mein griechischer Li-La-Laune-Bär: Knallige Farben, eine bezaubernde, detailreiche Spielwelt, knuffige Charaktere. Immortals macht einfach Stimmung, spielt sich extrem locker-fluffig und dabei erstaunlich bugfrei im Vergleich zu anderen Ubisoft-Titeln der letzten Monate *hust*. Für mich das i-Tüpfelchen als Rätsel-Fan: Ganz, ganz viele Puzzles, die Sinn ergeben und bei denen man trotzdem ein wenig das Hirn einschalten muss (das man bei den krampfhaft humorvollen Dialogen lieber ausmacht, dann machen auch die Spaß). Winziges Manko: Wie bei vielen offenen Welten gibt es auch hier wieder fast ein wenig zu viel. Zu viel zu erkunden, zu viele Aufgaben, das schreit nach Überforderung. Das quietsche Comic-Abenteuer ist ein Augenschmeichler, so luftig-leicht, dass es vielleicht ein paar mehr Kanten vertragen hätte und für mich im Gegensatz zu Watch Dogs oder Valhalla ein absoluter Gute-Laune-Garant.

Kamikazekakadu: Super smooth zu spielen, es macht richtig Spaß zu kämpfen und zu knobeln. Das ist für mich der Inbegriff für ein Spiel!

DaCork: Tatsächlich wie Breath of the Wild. Nur gefällt es mir besser. Die Rätsel machen Spaß, es gibt viel zu entdecken (teilweise zu viel). Man muss die Insel als großen Spielplatz sehen und die Geschichte als Beiwerk (Glaube, das stammt aus eurem Test). Wenigstens gibt es eine Geschichte, nicht wie im Vorbild.

Hoedi: Zugegeben: Ich wusste wenig im Vorfeld über das Spiel, weil ich nicht mit einer PS5 gerechnet habe. Dann kam sie plötzlich doch und mit ihr dieses Spiel. Was im ersten Moment nach einem Breath-of-the-Wild-Klon ausschaut, entpuppte sich beim Spielen plötzlich und völlig unerwartet als perfektes Zusammenspiel verschiedenster Game-Mechaniken. Leichte Macken hier und da, aber das neue Franchise zeigt, dass Ubisoft mehr kann als Spielen ihre Formel überzustülpen. Nehmt das doch bitte als Anlass und lasst mehr Kreativität walten. Tschakka, ihr schafft das!

gott777: Kein großes Marketing, keine große Ankündigung und doch ein überraschend gutes Spiel, das noch viele Stunden Spielspaß verspricht. Auch mit Schwächen passt der Ansatz für mich ganz gut.

Thyboroen: Es ist in einigen Bereichen schon sehr nah an Breath of the Wild. Aber das ist keinesfalls etwas Schlechtes. Grafik und Sound sind sehr stimmig und passend. Die Rätsel machen Spaß und die große Open World lädt zum Erkunden ein. Erwähnenswert ist die lockere und nicht so ernst zu nehmende Story mit ihren Erzählern.

Bubart: Hab's meinem Sohnemann geschenkt und möchte es öfter spielen als er.

Glayd: Mein Spiel des Jahres. Trotz aller Skepsis. Ich hatte doch zu arg die Befürchtung, dass es Assassin's Creed in bunt wird. Aber mit AC hat es eigentlich so gar nix gemein. Selbst die oft gezogenen Parallelen zu Zelda: BotW passen immer weniger, je länger man spielt. Visuell ist es ganz klar nah beieinander. Auch das Bewegungsschema sieht ja identisch aus. Aber hier macht es vielleicht nochmal kurz Sinn zu schreiben was Immortals nicht ist. Es ist kein Charakter- oder Story-getriebenes Spiel. Auch die Welt versucht keine Geschichte à la Zelda zu erzählen. Es gibt hier keine verschiedenen Völker, die seit Jahrhunderten die Welt bevölkern. Es gibt keine weiten Ebenen und man muss sich seine Wege nicht suchen. Fenyx ist extrem kompakt. Die Oberwelt ist in sich quasi ein einziges Puzzle, welches dann die Zugänge zu weiteren Puzzles offenbart. Allein, wie die Vertikalität in dem Spiel genutzt wird, finde ich erfrischend gut. Es gibt gefühlt immer etwas vor, über oder unter einem zu entdecken. Dadurch stellt sich ein recht gemütlich Spielstil ein und man hetzt nicht einfach durch die Welt. Es wird zwar auch gekämpft, aber es fühlt sich mehr als Beiwerk an.

Immerhin gibt es ja Typhoon. Den Vater aller Monster. Und die Kämpfe machen auch Spaß. Nur empfinde ich die Gegner auf der Karte eher als überschaubar und man kann auch vielen Kämpfen aus dem Weg gehen. Im späteren Verlauf zieht es etwas an. Aber selbst da passt es noch. Gäbe es keine Kämpfe, dann würde ich das Spiel am ehesten mit The Witness vergleichen... Obwohl... Selbst so gibt es mehr Parallelen zu The Witness als zu Zelda oder Assassin's Creed. Auch der Schwierigkeitsgrad zieht teilweise echt gut an. Das alles ergibt dann aber in sich ein extrem rundes Abenteuer-Rätselspiel mit hervorragenden Traversal-Elementen. Nichts schreit hier nach Survival, man ist entspannt zügig unterwegs, wenn man es sein will. Egal ob per Pferd oder gleitend (fallen mit Stil!) und kann die extrem hübsche Welt genießen. Ich switche echt oft in den Fotomodus, um die Momente festzuhalten. Unglaublich rund. Auch kann man super einfach nur eine halbe Stunde reinspielen. Die Rätsel sind selten ausufernd. Also es gibt dann schon einige, vor allem die God Vaults, welche einen länger beschäftigen und ein gutes Stück komplexer sind. Aber die normalen Vaults haben eine schöne knackige Länge. Absolute Empfehlung!


19. Command & Conquer Remastered Collection

(Petroglyph Games/Lemon Sky Studios, Electronic Arts) - Command & Conquer Remastered Collection

Benjamin: Ein wunderbarer Nostalgietrip in die Vergangenheit zu zwei Computerspielen, die mit zu den ersten zählen, die ich je spielte. Und was für eine tolle Aufbereitung, vor allem in Anbetracht dessen, in welchem Zustand sich das Ursprungsmaterial befand, sofern es noch vorhanden war. Jetzt bitte Tiberian Sun und Alarmstufe Rot 2 die gleiche Aufmerksamkeit schenken!

Markus: Auch 20 Jahre später immer noch ein super RTS. Hat mich wie damals wieder an den Zockerstuhl gefesselt, um alle Missionen und Gefechte durchzuspielen. Die optische, akustische und technische Aufwertung des Spiels ist hervorragend gelungen und dürfte wohl für die nächsten 20 Jahre reichen.

Martin: Okay, ich probiere es noch mal... Nein, immer noch nicht. Ich und RTS, das ist eine Saga so alt wie dieses Spiel und sehr ähnliche wie ich und Jazz: Es ist eine lange, komplizierte und bisher durch und durch erfolglose Beziehung.

Alex: Unfassbare Arbeit, die die Westwood-Veteranen bei Petroglyph geleistet haben. Es ist extrem schwierig, alte Pixelgrafik sauber "scharf" zu rendern, ohne dass das Resultat billig und beliebig aussieht. C&C sieht besser aus denn je - und spielt sich immer noch hervorragend.

DigitalForces: Schönes Remaster zu einem fairem Preis. Hat Spaß gemacht und viele schöne Erinnerungen zurückgebracht.

SidTeiber: Mein letzter und sechster Kandidat für dieses Jahr ist Command and Conquer. Es hat mal wieder Spaß gemacht und das Remake ist okay, aber mehr auch nicht. Hätte ich nicht so viele Kindheitserinnerungen damit, wäre es nicht wohl nicht mal auf meiner Topliste erschienen.

rAHbbit: Das ist einfach meine Zeitmaschine zu meinem 12-jährigen Ich. Was Petroglyph Games da angestellt hat, ist ein wahres Feuerwerk. Während des Downloads hatte ich das selbe Kribbeln im Bauch wie 1996, als das Original Alarmstufe Rot unterm Baum lag. Mein Einstieg in diese geile Welt. :D

JaNaAlso: Als die Musik der ersten GDI-Mission erklang, war ich direkt wieder 13 oder 14 Jahre alt und sitze mit meinem Kumpel vor dem 486er Rechner in meinem Kinderzimmer. Wahnsinn dieses Gefühl, wie heimkommen.

Jimpanse: Heilige Scheiße, schaut das gut aus! Endlich kann man das Spiel optimiert auf modernen Systemen genießen. Ich wurde vom Preis als auch von der Qualität des Spiels extrem überrascht. Mehr davon!

Thyboroen: Ein Remaster, wie ich es mir gewünscht habe. Nostalgie pur mit einem toll überarbeitetem Soundtrack.


18. Crusader Kings 3

(Paradox Interactive) - Crusader Kings 3 Test

Alex: Ich bin nicht sicher, ob Crusader Kings oder Hades mein Liebligsspiel dieses Jahr war, was sicher auch daran liegt, dass beide in dem, was sie sein wollen, das Bestmögliche abliefern. Herrschaft und Imperiumsbau mal nicht als Netz aus Versorgungslinien und Ressourcennetzwerken, sondern als feines Gewebe im Guten wie im Schlechten inniger Beziehungen. Was waren das lange Nächte mit CK3, was für mal abenteuerliche, mal epische, mal erstaunlich menschelnde Geschichten man dabei schreibt, das ist schlichtweg einzigartig und verdient es auch, sich ein wenig in diese Marke Strategiespiel einzuarbeiten.

Martin: Das ist mal wieder keine Spiel, das ist eine halbe Lebensaufgabe. Paradox halt und ich wünschte ich hätte die Zeit, mich diesem Spiel wirklich hinzugeben. Es hätte es ohne Frage verdient, aber nachdem ich nach zehn Stunden noch eigentlich nirgendwo war, schon wieder neue Aufgaben in Form weiterer Spiele lauerten, musste ich einmal mehr die Nachteile dieses Jobs anerkennen: Manche Titel, die man früher drei Monate exklusiv spielte, können dieses Luxus nicht mehr bekommen. Man muss auch in andere Dinge mal reingucken. Aber wenn euch ein Mittelalter-RPG-Imperien-Bau als Konzept reizt und ihr damit leben könnt, dass Erfolgeslebnisse auf sich warten lassen - dann aber umso süßer sind -, dann macht das. Auf jeden Fall und aus vollem Herzen, das Ding ist einfach fantastisch.

derSleep: Endlich ein guter Start für eine neue Iteration eines Paradox Grand Strategy Games. Absolut würdiger Nachfolger mit sinnvoller Modernisierung. Bin gespannt, wo diesmal die PDX-DLC-Odyssee das Spiel hinträgt. Nur mein Geldbeutel wird traurig...

Dim123: Ich sehe auf jeden Fall den Reiz daran, hunderte Stunden in diesem Spiel zu versenken. Das Gefühl, wenn die eigene Intrige aufgeht, ist schlicht einzigartig. Trotzdem war mir das Spiel zu kompliziert und schwerfällig, den Kriegsmodus habe ich zum Beispiel auch nach 10 Stunden nicht gerafft. Trotzdem reicht's noch für den letzten Platz auf meiner Liste dieses Jahr.

BruderTack: Mein erstes Crusader Kings. Anfangs war ich etwas überfordert und musste mir mit Guides helfen, aber nachdem es Klick gemacht hat, konnte ich das Spiel nicht mehr beiseite legen und habe es fast zwei Wochen durchgesuchtet.

Radwinter: Warum Crusader Kings bei mir auf Platz 3 landet? Ehrlich gesagt, ich weiß es auch hier nicht so ganz. Es ist eine komplexe "historische" Simulation, die quasi bessere Scripts schreiben würde als es D&D in den letzten Staffeln GoT geschafft haben. Ich habe gehört, es gibt inzwischen auch eine Herr-der-Ringe-Mod, also vielleicht können wir noch ein würdiges Game-of-Thrones-Finale nachspielen. Auch hier hat man sich Mühe gegeben, möglichst komplexe Systeme und Rollenspielelemente miteinander zu verweben und ich muss sagen, dass das Ganze geglückt ist. Wenn ich mir zusätzlich dazu die Patches und Erweiterungen für CK2 anschaue, vermute ich, dass ich noch eine Menge Spaß mit CK3 haben werde. Mein nordischer Hexenzirkel muss noch die Welt übernehmen...

Cuauhtemoc: Meine eigene Religion gründen und Europa unterwerfen - ich bin dabei.

WhynotPanda: Meine Güte, war Cursader Kings 2 hässlich. Vor allem das UI. Ich habe trotzdem einige Stunden reingebuttert. Crusader Kings 3 dagegen ist wirklich eine Schönheit. Man mag nicht glauben, wie sehr 3D-Modelle und eine ansehnliche Karte helfen können, sich in diese Welt zu versetzen. Man schreibt so viele tolle eigene Geschichten, die dann alle genervten Freunden erzählt werden müssen. CK3 wird dem Titel RPG mehr gerecht als so manch anderes Spiel, dass sich damit schmückt.


17. Desperados 3

(Mimimi Games, THQ Nordic) - Desperados 3 Test

Alex: Ich glaube, ich bin nicht diszipliniert genug, dass das hier für mich nicht zur Quicksave-Orgie ausartet. Und die finde ich seit einiger Zeit irgendwie höchst unbefriedigend. Ich weiß auch nicht, was da bei mir kaputtgegangen ist, aber so ist es nunmal. Dem Spiel werfe ich das nicht vor.

Benjamin: Früher bin ich an Commandos verzweifelt, heute stellt mich Desperados 3 zwar immer noch vor große Herausforderungen, dank moderner Komfortfunktionen und dergleichen komme ich aber ganz gut damit klar. Es ist ein wunderbares Stealth-Taktik-Spiel und wer nur entfernt Interesse an so was hat, sollte sich das mal näher anschauen.

Markus: Ein großartiger Erfolg, den das Münchner Entwicklerstudio Mimimi Productions mit dem dritten Ableger der Desperados-Reihe da hingelegt hat. Man merkt auch heute noch, dass sich das Spielprinzip stark an Commandos orientiert, allerdings bietet Desperados 3 viel mehr taktische Optionen und Herangehensweisen. Ganz davon zu schweigen, dass die Western-Welt optisch, handlungsmäßig wie technisch einfach hervorragend in Szene gesetzt wurde. Es macht einfach Spaß, mit den fünf Charakteren zu experimentieren.

derSleep: Desperados ist zurück - und das mit einem Knall! Schmeckt!

fear-effect: Das Spiel ist genau so geworden, wie ich es mir vorgestellt habe, ohne Einschränkung. Leider packt es mich dennoch nicht mehr so sehr wie der erste Teil.

KayTwo83: Wow. Endlich mal wieder ein spannendes Taktik-Spiel. Nicht die Grafik, der Anspruch, das Versagen und der Erfolg! Meine Nummer 1 in diesem Jahr.

Hoedi: Echtzeitstrategie ohne Basis- und Einheitenbau? Desperdos 3 zeigt, wie das auch heute noch hervorragend funktioniert! Dem Spiel merkt man von A bis Z die kreative Schöpferkraft der Macher an. Frei nach dem Motto: Nichts ist hier unmöglich, nur manchmal stirbst du halt beim Versuch. Unzählige Stunden habe ich ins Spiel gesteckt, jede Mission mindestens dreimal gespielt und doch wüsste ich für einen vierten Durchlauf: Es gäbe hier noch Mittel und Wege, die ich noch gar nicht entdeckt habe. Großartig!

Radwinter: Irgendwo in meinen verstaubten Regalen müssen noch Desperados 1 und 2 liegen. Ich erinnere mich nicht mehr wirklich daran, die beiden Teile gespielt zu haben, aber die Charaktere im dritten Teil kamen mir doch bekannt vor. Desperados 3 ist quasi der Traum eines jeden Top-Down-Schleichstrategen. Ja, das ist eine Nische. Ja, die Erwartungen wurden erfüllt.

Heavy_Rain: Mimimi liefert routiniert mehr vom Gleichen. Rückblickend habe ich Shadow Tactics mehr gemocht: die Geschichte und die Charaktere (Yuki!) waren besser und das Setting frischer. Auch der Schwierigkeitsgrad war in Desperados 3 ein bisschen zu stark glattgebügelt. Nichtsdestotrotz war es ein sehr gutes Spiel.


16. Horizon: Zero Dawn (PC)

(Guerrilla Games, Sony)

Martin: Das Spiel ist klasse und die Geschichte ist mit das Beste, was es an SciFi in diesem Medium zu finden gibt (auch wenn ihr dafür wirklich bis zum absolut brillanten, bitter-süßen Ende spielen müsst, um das wirklich zu erfahren). Die PC-Umsetzung läuft nach ein paar Patches auch sehr anständig, aber das größte Thema war natürlich: Was zur Hölle macht ein großer Sony-Exklusiver auf einem PC? Geht die Welt zu Ende? Ja, ging sie gefühlt in 2020, aber wie auch bei dem Jahr geht das Leben eben doch weiter, die PS5 kam, ihre ersten Exklusiven auch und es deutet nichts weiter darauf hin, dass das hier noch nicht der Niedergang der PlayStation als Hardware ist. Noch nicht. In einer fernen Roboter-Saurier-Zukunft vielleicht.

Markus: Ein super Spiel, das auf dem PC noch besser aussieht... sofern es läuft. Die Probleme der ersten Tage waren nicht so schön, doch glücklicherweise gehörte ich zu denjenigen, bei denen es mit ein paar kleinen Anpassungen der Windows-Grafikleistungseinstellungen problemlos lief. Jetzt will ich den zweiten Teil! Sofort!

Melanie: Mit der rothaarigen Aloy konnte ich mich ja schon immer gut identifizieren. Auf dem PC kommt diese durch noch mehr Details richtig gut zur Geltung. Die Story hinter der postapokalyptischen Welt mit primitiven Stämmen und riesigen Metallgeschöpfen, die ich mit meiner Partnerlook-Protagonistin ergründen kann, bleibt natürlich dieselbe. Auch der unfassbar schöne Soundtrack hat mich, wie auch schon damals auf der Konsole, in seinen Bann gezogen. Ich höre ihn auch abseits des Spiels immer wieder gerne an.

lebenwielarry: Bombe. Gott sei Dank lief das Spiel bei mir einwandfrei. Ich hatte schon die PS4-Version platiniert. Der Nachfolger ist schon vorbestellt, obwohl ich sonst nie vorbestelle. Ist mir egal. Ich werde im Alter risikofreudiger. Aloy hat es verdient. Sie hat auch ihr Leben aufs Spiel gesetzt. Aber bitte die PS5-Version. Der Controller auf der PS4 hat beim Bogenspannen immer ein sehr befriedigendes Feedback gegeben. Vom DualSense-Controller der PS5 erhoffe ich mir eine Stufe mehr. Ich freue mich darauf!

Lord-Raiden: Ein spaßiges Open-World-Spiel in einem sehr interessanten Setting. Ich hatte meinen Spaß, auch wenn die Optimierung an den PC vom Hardwarehunger her besser hätte angepasst werden sollen.

BruderTack: Die Story, das Gameplay, die Welt! In diesem Spiel stimmt einfach alles. Es war auf der PS4 schon ein Hit und jetzt mit 60fps und besserer Grafik ist es weiterhin mein liebstes Spiel der letzten zehn Jahre!

Deusfantasy: Gehörte bereits auf der PS4 zu meinen Lieblingsspielen und musste direkt nochmal durchgezockt werden. Fantastisches Spiel.


15. Animal Crossing: New Horizons

(Nintendo) - Animal Crossing: New Horizons Test

Benjamin: Faszinierend, wie mich das vom Start weg gepackt hat und ich es wirklich täglich mindestens eine Stunde lang spielte. Und ebenso faszinierend, wie nach zirka zwei Monaten die Luft raus war. Zu Events schaue ich immer mal wieder rein, aber bisher konnte ich mich nicht mehr dazu aufraffen, mich nochmals längerfristig damit zu beschäftigen. Dennoch ein schönes Spiel, das für Nintendo exakt zum richtigen Zeitpunkt kam.

Markus: Unerlässlich für die tägliche Portion Sweetness und Kreativität. Animal Crossing: New Horizons war zudem wohl für viele die Rettung im Corona-Lockdown, kam also genau zu rechten Zeit. Es wäre sicher auch ohne die Pandemie ein Erfolg geworden, doch so wurde es zum unangefochtenen Sommerhit.

Ana: Es muss nicht immer Ballern sein. Das hat der Erfolg von ACNH (und auch von Fall Guys in diesem Bezug) dieses Jahr für mich nochmal ins Gedächtnis gerufen. Vielleicht war es der Pandemie-Zeitpunkt, vielleicht auch die bereits vor Release riesige Fanbase. Der Erfolg und die Verkaufszahlen von Animal Crossing dieses Jahr hat vor allem eins gezeigt: "Casual Gaming" ist nicht gleich weibliches und Nischen-Gaming. Während mich Animal Crossing nach einem Monat nicht mehr entspannt, sondern mit seinen Updates und Events eher gestresst hat und ich mit einem Calico oder Ooblets dieses Jahr mehr entspannte Me-Time hatte, so spielen bis heute meine männlichen und weiblichen Freunde zugleich Animal Crossing: New Horizons, einige mit 200, andere mit 500 Stunden auf dem Zähler. Ich finde, das ist eine sehr schöne Entwicklung.

Martin: Es ist selten, dass ich als durchaus Genre-flexibler Gamer nicht nur nicht die Zielgruppe bin, sondern nicht mal verstehe, was die Zielgruppe daran findet. Selten rannte ich verwirrter durch ein "Spiel", verstand nicht, was es von mir wollte und erst nach einiger Zeit, dass ich komplett die falschen Fragen stelle. "Frag nicht, was Du für Dein Spiel tun kannst, sondern, was Dein Spiel für Dich tun kann." So oder ähnlich muss wohl das Motto dieses Dekaden-alten Experimentes in Beschäftigungstherapie heißen. Muss niemanden kümmern, es war offensichtlich das perfekte Spiel, um für viele Leute ein beschissenes Jahr erträglicher zu machen und insoweit hat Nintendo etwas Gutes getan. Selbst wenn ich nicht genau versteh was eigentlich.

Condemned87: Wollte zumindest einen Switch-Titel nennen... und gemessen an der Spielzeit war das mein Spiel des Jahres. Dennoch habe ich schnell das Interesse verloren, zu gleich der Ablauf Tag für Tag.

Sarakin: Meine Frau ist mittlerweile bei über 500 Stunden Spielzeit angekommen und hat immer noch einen Riesenspaß. Erst gestern hat sie einen "perfekten Schnemil" gebaut, was auch immer das sein soll. :D

fear-effect: Nicht unbedingt mein Favorit, obwohl ich auch so einige Stunden mit dem Spiel verbracht habe. Aber meine Frau ist nicht mehr vom Spiel zu trennen. Zielgruppenorientiert ein absoluter Volltreffer. Perfekt, um in der Pandemie ein wenig zur Ruhe zu kommen.

Miraikanai: Regelmäßige Updates und das Entspannen auf der Insel machen es zu einem schönen Zeitvertreib. Wobei Entspannen in einen Wahnsinn aus Insekten und Fische fangen ausarbeitet, den Garten hier, die Insel dort verändern, verbessern, hier und da Zeit verbringen ... Teuflisch gut!

KayTwo83: Hätte nicht gedacht, dass mich so ein simples Spiel doch so lange begeistern kann. Habe mit meine beiden Söhnen ein tolles, kleines, Corona-freies Inselparadies gebaut. Hat vier Wochen Spaß gemacht…

lebenwielarry: Vielleicht nicht der beste AC-Teil, aber das Spiel der Reihe, welches von den derzeitigen Lebensumständen hier am meisten profitiert (hat). Ich habe schon über Twitter bei anderen meine Rüben auf deren Märkten verkauft und selbst unter Arbeitskollegen aus dem Home-Office haben wir uns unsere Inseln gegenseitig präsentiert. Und das über Microsoft Teams. Direkt nach dem Meeting. Im Voice-Channel der Firma. Dieses Gefühl der scheinbaren Distanzüberbrückung auf meiner kleinen Insel werde ich im Jahr 2020 nie vergessen. Dafür bin ich dem Spiel sehr dankbar.

IssO: Spiel gekauft, Spiel nach Hause getragen, Update geladen, Spiel inklusive Konsole nicht mehr gesehen, da meine Frau beides für sich beansprucht hat. Ich vermute also mal, dass es gut ist.

MarvelousMartin: Sieben Tage vor dem Release bin ich ins Home-Office (bis heute...). Der Titel, der einen Großteil unserer kollektiven Quarantäne bestimmt hat. Man kam ja einfach nicht dran vorbei. Ruhe und Kraft auf der Insel tanken? Ja! Regelmäßiges Arbeiten in einem Spiel? Nein! Von daher war es eine tolle Erfahrung. Beim nächsten Animal Crossing bin ich aber nicht mehr dabei.

Xaver: Von Animal Crossing wusste ich bis zum Release nur, dass es eine Marke von Nintendo ist. Ansonsten wusste ich absolut nichts von dem Spiel und konnte es nach ersten Berichten auch nicht richtig einordnen. Durch den Hype und weil Kollegen es spielen, wurde ich dann neugierig und habe es gekauft. Von der Anzahl der investierten Stunden müsste es eigentlich auf meinen Platz 1 landen.

TheOriginalDog: Und auf meinem Platz zwei das Spiel, das mich so gut durch den ersten Lockdown gebracht hat. Der Eskapismus auf der friedlichen Insel war genau das richtige für mich in den ungewissen Zeiten im Frühjahr. Jeden Tag einloggen und langsam die Insel aufbauen war eine Zeit lang perfekt in meinen alltäglichen Tagesablauf eingeplant. Einfach ein Wohlfühlspiel - aber es konnte mich leider nicht bis zum Herbst packen, am Ende hat mir doch ein wenig die Endgame-Motivation gefehlt.

Radwinter: Animal Crossing zum ersten Lockdown zu kaufen war eine gute Entscheidung. Ich hab meine Insel aufgebaut, mein Museum eingerichtet, und ein paar Kredite zurückbezahlt. Aber nicht alle, dazu war zu bald Sommer und auf meiner Insel muss der Sommerschlaf Einzug gehalten haben. Ich werde viele Updates verpasst haben und wahrscheinlich sind meine Schulden nicht weniger geworden. Aber dafür stresst mich Tom Nook als räuberischer Geldhai auch nicht mehr.

SnowRevan: Über die aktuelle Situation auf der Welt braucht ich nicht viel zu erzählen, da jeder weiß, was aktuell abgeht. Aufgrund dessen habe ich dieses Jahr bewusst auf Reisen verzichtet, doch dann kam Animal Crossing: New Horizons und so konnte mein Urlaub wenigstens virtuell stattfinden. Animal Crossing ist ein wunderbar entspannendes Spiel, wo es auch Spaß macht, einfach mal nur mit seinen Bewohnern zu reden und sich dann an den Strand zu legen. Und dank den kostenlosen Content-Updates besuche ich auch heute noch fast täglich meine Insel.

WhynotPanda: Ich weiß nicht, früher habe ich Animal Crossing geliebt, aber so richtig lange motiviert es mich nicht mehr. Ich habe zwar trotzdem 40 Stunden reingebuttert, aber es hat für mich nicht mehr ganz denselben Zauber wie früher.

manuel20xx: Das Spiel mit dem Grad an Eskapismus, welches die Welt im Jahr 2020 anscheinend brauchte. Anscheinend, weil ich ehrlich gesagt keine einzige Sekunde Animal Crossing gespielt habe, aber das Spiel fesselte meine Frau über 300 Stunden an die Switch, lenkte sie von Ihrer Krankheit ab, verschaffte mir Atempausen, selbst zu zocken, sodass ich mit der Platzierung in meiner Top 10 zumindest einen Punkt an Nook und Co senden möchte.

Glayd: Und da sind wir auch schon bei DEM Anti-Covid-Spiel. Mehr Motivation, dass Haus nicht zu verlassen, kann man gar nicht bekommen. Außerdem habe ich meiner damals fast vierjährigen Tochter Videospielen beigebracht. Faszinierend, wie gut das UI ist, damit Menschen, die nicht lesen können, super damit umgehen können. Und sonst... Naja. Es ist Animal Crossing. Es ist einfach Feel-Good-Gaming. Es ist sehr geerdeter Eskapismus. Es ist doch schon sehr witzig, dass einige Spiele sich darum bemühen, das Menü so schlank wie möglich zu machen. Mit möglichst wenig Klicks seine Aktionen auszuführen. Ein flüssiges Gameplay im Kern vor allem. Und Animal Crossing macht es zur Kür, dass einfach alles dauert und man beabsichtigt viel Zeit mit einfachsten Dingen verbringen muss. Und das Spiel wird dafür nicht gescholten. Nein. Ganz im Gegenteil. Es ist quasi das Waldbaden der Videospiele. Wir sind nicht langsam ohne Plan im Wald unterwegs. Nein. Wir genießen und erleben das Atmen der Bäume. So ist es dann auch bei Animal Crossing. Wir entspannen dabei, wie wir in fitzeliger Kleinarbeit einen simplen Weg von A direkt nach B "bauen". In anderen Spielen sind das drei Klicks. Hier 50 Klicks und drei Minuten... Und es funktioniert. Man fährt so dabei runter. Es ist so geil. In meinem Job geht es projekttechnisch sehr stürmisch und dynamisch hin und her. Da ist es ja legitim, am Abend stupide Depperlarbeit zu machen und sich dann von einem kapitalistischen Waschbären dafür feiern zu lassen. Hauptsache es entspannt.


14. Mafia: Definitive Edition

(Hangar 13, 2K Games) - Mafia: Definitive Edition Test

Alex: Schöne Erinnerung an meine Studienzeit und ein fabelhaftes Remake. Spielerisch zieht mich in diese Art von Open World aber nichts mehr.

Benjamin: Konnte ich dieses Jahr zum ersten Mal spielen. Und es war ein tolles Erlebnis! Vor allem freut mich, dass die Stadt nicht mit sinnlosem Kram zugemüllt ist und die Hauptstory allein im Fokus steht. Wenn ihr was mit der Thematik anfangen könnt, solltet ihr zugreifen.

Markus: Noch ein Remake, das gut gelungen ist. Nach Mafia 3 musste man sich schon fragen, ob Hangar 13 die Reihe in den Sand gesetzt hat, doch mit der Überarbeitung des Klassikers haben sie gezeigt, dass sie immer noch wissen, was die Fans von Mafia erwarten. Jetzt bleibt nur zu hoffen, dass sie das Gelernte auch mit einem Mafia 4 umsetzen.

Condemned87: Nostalgie pur. Das Gameplay ist 2020 nicht mehr Stand der Dinge, aber die Grafik war sehr nett und es war schön, Lost Heaven mal wieder zu besuchen.

Asgar: Das Original gehört zu meinen absoluten Lieblingsspielen aller Zeiten. Das Remake ist glücklicherweise auch echt super geworden. Nicht ganz perfekt, aber trotzdem würdig. Wegen mir hätten sie die langen Fahrten aber durchaus drin lassen können, die Spielwelt ist jetzt ja immerhin hübsch genug. Der Hauptgrund, warum es für mich nicht das perfekte Remake ist, liegt an der Synchro. Die deutsche Originalsynchro ist für mich eine der besten Spielesynchros aller Zeiten, besser auch als die englische Originalsynchro. Im Remake hingegen ist die englische Synchro die bessere Version. Kommt aber nicht an die deutsche Originalsynchro heran. Und der schmalzige Endmonolog vorm Abspann mit der Familie und der Liebe. Der war Mist. Im Original viel zynischer und besser.

fear-effect: Sehr gutes Remake mit hervorragender Story, das ich dieses Jahr zum ersten Mal erleben durfte.

Lorrn: Definitiv die hübscheste Mafia-Version. Den Nostalgie-Bonus bekommt das Spiel. Das Rennen ist nach wie vor sehr schwer, aber was man schon im Original geschafft hat, will man halt dieses Mal wieder schaffen.

SidTeiber: Das Original war schon gut und wäre heute wahrscheinlich trotz der veralteten Grafik immer noch ein sehr gutes Spiel. Das Remake ist für mich das beste aller Remakes gewesen und macht nach so vielen Jahren Spaß, die Geschichte und die Steuerung passen einfach. Meine Nummer 2.

Lord-Raiden: Das Original war damals ein absolutes Highlight für mich und dieses Spiel in neuem Glanz wieder zu erleben ist einfach super. Zwar vermisse ich die deutschen Synchronstimmen des Originals, aber Spaß habe/hatte ich an diesem Spiel dennoch.

Reaver_411: Jaja, die Familie ist alles. Schön war's, Tommy Angelos Mafia-Karriere noch ein Mal zu erleben. Allerdings hat das Remake, trotz grafischer Wucht und ein paar Neuerungen, doch ein wenig unter den Jahren gelitten. Missionsstruktur und Ablauf sind fast wie im Original, bedauerlicherweise sogar teils gekürzt. Auch ein paar nett gemeinte Erweiterungen der Charaktere haben nicht wirklich gezündet, sondern eher wie Fremdkörper gewirkt. So habe ich in einer Zwischensequenz erfahren, dass mein Charakter wohl zu viel Alkohol trinkt. Okay... äh... danke für die Info.

rAHbbit: Das hat mich wieder so gepackt wie damals das Original , leider war es gefühlt VIEL ZU SCHNELL schon wieder zu Ende.

BruderTack: Mafia 2 habe ich in wohliger Erinnerung, Teil 1 hatte ich damals aber nie gespielt. Musste ich also nachholen und es hat sich gelohnt. :)

tingeltangeltom: War schon vor knapp 20 Jahren ein super Spiel. Heute noch genauso mit einigen sinnvollen Verbesserungen. Es macht einfach immer wieder Spaß, mit einem Oldtimer durch die Stadt zu fahren und die abwechslungsreichen Missionen zu erfüllen.

KaeptnQuasar: Kurz vor Jahresende hat mich dieses Remake gereizt und ich war von Anfang an begeistert, vermutlich auch dadurch verstärkt, da ich das Original nicht kenne. Was für ein Genuss dieses Spiel doch ist, dramaturgisch 1A umgesetzt, interessante Kapitel, man baut eine Beziehung zu den Charakteren auf und man will ständig wissen wie es weitergeht. Der Soundtrack ist klasse, man fühlt sich in der schönen Kulisse super in die 30er Jahre versetzt und erlebt am TV ein tolles Mafia-Abenteuer. Keine nervige Sammelei, keine vollgestopfte Open World, sondern man wird durch diese Geschichte wunderbar geführt und unterhalten. Da werde ich mir bestimmt demnächst Teil 2 gönnen.


13. Resident Evil 3 Remake

(Capcom) - Resident Evil 3 Remake Test

Martin: Ein Kandidat, wo das Remake dringend nötig war, zumindest für mich. Ich hatte Teil 3 damals als große Enttäuschung in Erinnerung. Gekauft als US-Import für ein kleines Vermögen, viel zu kurz, Nemesis fand ich doof, alles war schlechter als in Teil 2. Letzteres gilt immer noch, auch das Remake es Zweiten ist das weit bessere Spiel insgesamt, aber Nemesis hat viel Charme, der mir damals entging. Schöne Sets, ein paar nette Momente und ein paar vor allem aus heutiger Perspektive sehr klassische Bossfights. Und die kurze Laufzeit würde ich heute eher als Bonus sehen: Das einzige Spiel des Jahres, das ich zwei Mal durchspielte, meinen Spaß daran hatte und vielleicht sogar irgendwann einen dritten Anlauf wage, um noch ein paar mehr Waffen freizuschalten.

Markus: Nach dem Remake von Teil 2 waren die Erwartungen an Nemesis recht hoch, doch ganz erfüllt wurden sie nicht. Es ist jetzt kein Reinfall oder so, eher das Gegenteil, doch den Touch eines Resi 2-Add-ons wird es auch nach der Überarbeitung nicht los.

Nerdrage: Leider nicht ansatzweise so gut wie das Remake von Teil 2, aber ich habe das Jahr als echt schwach wahr genommen und RE3 ist halt immer noch besser als die Konkurrenz.

Lucan815: Ich mochte den Multiplayer und habe irgendwie viele Stunden im Mastermind-Gameplay versenkt. Der Einstieg war etwas ruppig, vor allem da das Matchmaking doch etwas unausgewogen war. Irgendwann hat es dann aber Klick gemacht und man wusste, wie man die Survivor richtig gut bedrängen konnte. Sollte ich vielleicht mal wieder reinschauen... Den SP-Part hab ich auch durchgespielt und er war sicher gut, aber nach RE2 einfach nicht mehr ganz so spektakulär.

Reaver_411: Nach dem wirklich gelungenen Remake von Teil 2 im letzten Jahr präsentiert uns Capcom dieses Jahr eine Runderneuerung von Jill Valentines letzter Flucht. Das Ergebnis kann nicht ganz so begeistern, ist aber trotzdem mein persönlicher Platz 2. Dass das Spiel leider viele Schauplätze aus dem Original nicht zurückbringt und damit deutlich kürzer ist als es sein müsste, ist wirklich ein großes Ärgernis. Wo Teil 2 letztes Jahr mit alten wie neuen Rätseln und runderneuerten Schauplätzen geglänzt hat, bietet Teil 3 nicht viel. Jetzt allerdings kommt das große Aber! RE3 ist von der ersten bis zu letzten Sekunde dermaßen gut inszeniert und mit seiner Kampagne derart dicht und ohne Längen, dass ich dem Spiel einfach nicht böse sein kann. Die Schauspieler, allen voran Nicole Tompkins als Jill, machen einen super Job, das Sounddesign ist schön wuchtig und der neue Nemesis gefällt mir auch sehr gut. Durch die eher gekürzte Kampagne bleiben mit aber auch ein paar Dinge erspart, die mich im RE2-Remake eher gestört haben. Sowohl Sherrys als auch Adas Abschnitt in RE2 empfand ich eher als nervig. Auch hat mir das neu gestaltete Labor überhaupt nicht gefallen. Carlos' Abschnitt hier hingegen und das komplett neue Labor fand ich klasse. Die Länge mag wie gesagt auch ein Stück weit eine Schwäche des Spiels sein, dann wiederum hab ich es jetzt schon dreimal beendet, weil es eben so kurz, aber dennoch toll umgesetzt ist.

Phoney: Meine Hassliebe zu Nemesis wurde aufs Neue entfacht, auch wenn ich etwas mehr Spaß mit Teil 2 hatte.

Jawshock: Obwohl die Neuauflage kaum Wiedererkennungsmerkmale zum Original aufweist, hat es dennoch viel Spaß gemacht, wieder nach Racoon City zurückzukehren. Technisch auf hohem Niveau, flieht Jill wohl ein letztes Mal aus Racoon City.

darkfenix: Einfach nur schick, und der Nemesis stört, richtig nervig der Typ. Aber gut, der ist gefühlt wie eine Katze, mit seinen zig Leben, echt nervig der Typ Aber ansonsten geil...

Kris7: Man hätte schon eine Menge mehr aus dem Spiel machen können. Wo war der Clock Tower? Der Park? Warum war da nochmal so eine relativ langweilige Kanalisation? Wieso war man gefühlt nur so kurz in der Stadt? Warum nicht Grusel und Action etwas mehr gemischt? Hätte man die Zeit, die man in den Online-Modus investiert hat, nicht eher dem Hauptspiel widmen können? Aber auf der positiven Seite gibt es auch nicht wenig: Der verfolgende Nemesis hat weniger genervt als Mr. X in RE 2, was meine größte Angst war. Carlos war etwa wie in meiner Erinnerung, aber deutlich weniger schlimm als im Original. Cooles Design der Stadt, Szenen, die man in Erinnerung behält, nette Anspielungen auf eine ikonische Sequenz aus dem Original-RE1 und ein 10/10-Krankenhaus-Szenario. Ja, das RE2-Remake war besser. Aber das hier war alles andere als schlecht!

SnowRevan: Ist das Remake von Resident Evil 3 so gut wie vom zweiten Teil? Nein, aber das ist auch nicht schlimm, denn es ist trotzdem ein sehr gutes Spiel. Der Horror wurde zurückgenommen und die Action in den Vordergrund gerückt. Dass es keine zwei spielbaren Charaktere mit unterschiedlichen Wegen gibt, ist schade, aber selbst beim zweiten Teil waren die Unterschiede zwischen Leon und Claire nicht so bedeutend und ein Großteil war ja genau dasselbe. Mir hat die Jagd von Nemesis auf Jill dennoch viel Spaß gemacht und darauf kommt es beim Spielen ja an.

McFlorida: Hervorragendes Remake in toller Grafik, das sich vor seinem Vorgänger nicht zu verstecken braucht. Der Fokus liegt zwar mehr auf der Action, was der Spannung aber keinen Abbruch tut. Für Fans der Serie ein Muss!

Hueni: Nicht so umfangreich wie Teil 2... Nur eine Figur, viel linearer, Nemesis ist kein Mr. X. Seltsamerweise macht mir das alles bei diesem Teil nicht so viel aus. Wie auch das Original ist auch dieser Teil eher ein rascher Genuss, den man an einem Wochenende durch hat. Damit kann ich aber gut leben (bei RE2 wäre dem nicht so). Sowohl die Locations als auch Nemesis (inszenatorisch) haben mir sehr zugesagt. Genau die richtige Portion, mehr hätte es nicht gebraucht.


12. Persona 5 Royal

(Atlus, Sega)

Markus: Bin zwar nicht der große Persona-Fan, als Geschenk kam es aber gut an, daher gehe ich mal davon aus, dass es nicht in die Kategorie "Grütze" fällt.

Ana: JRPGs mit ihren unendlichen Geschichten von mindestens 160 Stunden und bei Persona 5 Royal wird's immer noch nicht langweilig. Ab und zu habe ich mal auf Metacritic geschielt, nur um P5R immer unter den Top 10 zu finden (zumindest bis Dezember). Konstant hat sich die Fanbase über jeden Inhalt von Atlus zu Persona gefreut. Wir haben sogar Persona 4 Golden für Steam(!) bekommen! Die Sache mit dieser Art von Spielen ist allerdings zwiegespalten: Wer diesen "Anime-Quatsch" nicht mag, wird auch mit dem JRPG-Giganten Persona 5 nicht warm. Wer JRPGs feiert, wird P5R herausragend finden. Wer P5 gut fand und nochmal 160-200 Spielstunden investieren kann (und will), wird beglückt. Und wer ins gegenwärtige JRPG-Genre einsteigen will, ist mit den Phantom-Dieben bestens bedient. Ich bin froh, dass einige unserer Leser dieses Genre wertschätzen und wissen, was man manchmal aus diesen Abenteuern mitnehmen kann! Nächstes Jahr freue ich mich einfach auf Shin Megami Tensei und Persona 5 Strikers.

Martin: Wie immer bei Persona. Nicht im Sale, sondern im nächsten Leben. Aber freue mich jetzt schon drauf.

Asgar: Mein erstes Persona und endlich kann ich verstehen, warum die immer so hochgejubelt wurden. Absolut verdienter Jubel. Das Spielprinzip mit den Tagen macht geradezu süchtig, das Artdesign ist so was von cool und die Charaktere sind sowieso toll. Müsste eigentlich noch höher auf meiner Liste, aber die Konkurrenz war da dieses Jahr zu stark und Persona ist auch schon wieder so lange her (das war ja gefühlt fast noch vor Corona).

ofc81: Einfach eines der besten JRPGs aller Zeiten mit einem einzigartig coolen Artstyle.

Kamikazekakadu: Hatte P5 bis zur Hälfte durch gespielt, trotzdem wieder Spaß an der Royal Edition gehabt und in einem Rutsch durchgezogen. Bestes JRPG auf dem Markt!

DaCork: Ich habe seit Jahren nicht mehr so viel Zeit in ein Spiel gesteckt. Alle Charaktere ins Herz geschlossen, die Paläste waren interessant und abwechslungsreich gestaltet, die Nebenbeschäftigungen waren spaßig. Selten, dass mich ein Spiel so sehr begeistert

soichiro: Es ist Persona 5 Royal womit ich dieses Jahr am meisten Spaß gehabt habe. Es ist für mich auch das erste Persona, das ich jemals gespielt habe, da es endlich deutsche Texte hatte. Ich habe es 120 Stunden gespielt, ich habe es 120 Stunden geliebt und will am liebsten noch viel viel viel mehr von den Chars und der Welt haben. Zum Glück kommt ja Persona 5 Strikers.

Cuauhtemoc: Die 2 neuen Figuren wurden perfekt in die Royal Edition integriert und es ist eben ein hervorragendes JRPG mit einer spannenden philosophischen Geschichte über den Wert von Freundschaft und Vertrauen.

DamianBlake: Wie macht man ein fantastisches Spiel noch besser? Atlus weiß es! Wer diesem Juwel noch keine Chance gegeben hat, sollte jetzt unbedingt zugreifen! Die neuen Zusatzfunktionen, Charaktere und Geschichten machen dieses Spiel zu einem absoluten Genuss! Vom allgemeinen Charme und der Musik ganz zu schweigen!

Thyboroen: Meine Nr. 2 in diesem Jahr. Ich habe zuvor noch nie einen Persona-Teil gespielt. Ein lokales Angebot später war ich diesem grandiosen spielbaren Anime verfallen und konnte nicht mehr davon ablassen. Ein eigenwilliger Stil, aber durchaus passend und tolle, durchdachte Charaktere.

blablablablubb21: Einige werden sich sicherlich wundern, aber es ist wirklich nur mein zweiter Platz. Es ist halt immer noch Persona 5, aber in besser und größer. Mein erster Platz hat es auch deshalb ausgestochen, weil selbst das beste Spiel mit einem linearen Plot im dritten Durchlauf nicht mehr ganz so sehr begeistern kann. Die ursprüngliche Geschichte ist immer noch die Gleiche, aber hat jetzt noch ein weiteres Kapitel. Da sind fast alle Gaming-Journalisten auf das offizielle Marketing reingefallen. Anstatt eines weiteren Trimesters, also drei Monate, gibt es nur einen weiteren Dungeon in einem Monat ohne nennenswert sinnvolle Free-roam-Möglichkeiten. Generell finde ich den erweiterten Teil der Geschichte nicht ganz so mitreißend. Der Konflikt fühlt sich nach dem ursprünglichen Ende nicht ganz so bedeutungsvoll an und im Endeffekt geht es nicht mehr um das Schicksal der Welt, sondern eine philosophische Meinungsverschiedenheit.

Die neuen und geänderten Social-Links sind hingegen echt gut in die Narrative integriert. Maruki und Kasumi sind zwei sehr gute Ergänzungen und Goro bekommt durch den geänderten Social-Link auch wesentlich mehr Tiefe. Und ich muss auch gestehen, dass ich Kasumi als das beste Love-Interest empfinde. Klar hat ihr Social-Link auch mehr explizite romantische Untertöne, aber ich fand ihren Charakter unter allen anderen möglichen Romanzen am ansprechendsten. Persona 5 hat auch im Gameplaybereich noch mal einige sinnvolle Änderungen bekommen. Morgana schickt einen nicht mehr ein Drittel aller Abende des Spiels ohne Möglichkeit, etwas Sinnvolles zu tun, ins Bett. Das immer noch öde, aber jetzt etwas dynamischere Mementos ist ein guter Schritt nach vorne. Das Diebesversteck hingegen ist zwar ganz nett, aber mehr als eine etwas interaktivere In-Game-Galerie ist es auch nicht. Der Spielbereich, der am meisten profitiert hat, sind die Kämpfe. Erstens ist das Fusionieren und Verstärken der Personas durch die zufälligen Alarme jetzt nicht mehr ganz so berechenbar und vor allem die neuen Elemente in den Kämpfen machen diese nochmals etwas dynamischer. Vor allem im neuen letzten Dungeon mit zwei weiteren Party-Mitgliedern kann man viel besser auf verschiedene Situationen reagieren.

Vielleicht fühlt es sich auch etwas frischer an, da in den Kämpfen eine neue Hintergrundmusik läuft. Alle neuen Stücke fügen sich nahtlos in den restlichen Soundtrack ein. Leider finde ich sie aber nicht ganz so stark wie einige der ursprünglichen Stücke. Die für viele hier wohl wichtigste Frage ist wohl die nach den neuen, deutschen Untertiteln. Ich persönlich fand sie nicht schlecht. Zwar glaube ich, dass die englischen Untertitel übersetzt worden sind und nicht die japanischen, aber alle Konversationen ergeben Sinn und haben einen angemessenen Ton. Wer das Raue an den alten Gothic-Teilen geliebt hat, kommt hier voll auf seine Kosten. Mir wäre keine andere offizielle Übersetzung bekannt, in der "verficktes Arschloch" vorkam. Da die Party aus Teenagern besteht, passt es aber ganz gut. Also, spielt Persona 5 Royal, wenn ihr JRPGs mögt! Das Spiel gibt es jetzt schon immer mal wieder in ein paar Sales und 30€ sollte einem das beste gegenwärtige AAA-JRPG schon wert sein.


11. Ori and the Will of the Wisps

(Moon Studios, Microsoft) - Ori and the Will of the Wisps Test

Benjamin: Bezaubernd schönes Spiel, dazu eine präzise, wunderbar funktionierende Steuerung und faire Rücksetzpunkte, wenn ihr doch mal draufgeht. Ein tolles Beispiel dafür, wie moderne Metroidvanias aussehen und begeistern können.

Martin: Wie konnte ich den ersten Teil nur so lange ignorieren? Nach einer Anspiel-Session für eine Preview des Nachfolgers in der Davor-Zeit - als man noch unbeschwert reisen konnte und es Anspiel-Sessions an fernen, sagenumwobenen Orten wie München gab - war der erste Akt Ori 1 zu kaufen und nicht aufzuhören, bevor es durch war. Teil 2 ist das gleiche in noch mal besser, größer, schöner. Ein Traum von einem Spiel und es wäre ganz sicher mein Indie-Über-Hit des Jahres, wenn da nicht zwei Kleinigkeiten wären: Eigentlich ist es mit dem Microsoft-Backing nur noch ein halber Indie und vor allem kam da noch ein anderer, der diesen Titel für sich beanspruchen konnte. Auch wenn ich das wieder erst mit Verzögerung mitbekam. Trotzdem, der König der Metroidvanias in 2020 ist ein kleines, fluffiges Knuddel-Vieh, das man einfach ins Herz schießen muss.

Markus: Liebevoll und grafisch beeindruckend inszeniertes Abenteuer, das mit seiner atmosphärischen Stimmung und anspruchsvollen Rätseln zu beeindrucken weiß. Sollte in keiner Sammlung fehlen und ist jeden Cent wert.

Melanie: Wie kann ein Spiel so düster und niedlich zugleich sein? Die Welt von Nibel ist wunderschön und gleichzeitig so angsteinflößend. Meine Beschützerinstinkte gegenüber dem weißen Waldgeist sind im Laufe des Spiels und der emotionalen Story immer weitergewachsen. Kein böses Waldmonster rührt mein kleines Ori an!

Condemned87: Muss man eigentlich nicht viel zu sagen - der erste Teil war grandios und der zweite Teil macht genau dort weiter.

Asgar:Einfach traumhaft schön. Das Spiel sieht zum Niederknien schön aus, spielt sich fantastisch flüssig, hat einen tollen Soundtrack und auch noch eine emotionale Geschichte, bei der ich es nicht schaffe nicht zu weinen. Extrem gute Fortsetzung des schon großartigen ersten Teils, in jeder überhaupt möglichen Art sogar noch verbessert. Und dann später auch noch für die Switch erschienen in erstaunlicher Qualität. Ein wunderbares Spiel.

Lorrn: Der Vorgänger war schon ein Meisterwerk, und Moon hat es geschafft, nochmal eins draufzusetzen. Leider vergeht das Spiel wie im Flug, die rund 20 Stunden Spielzeit lohnen sich und ich möchte sie nicht missen.

MicDanger: Man kann Ori einfach nicht nicht mögen. Fantastische Grafik, gutes Gameplay und sehr viel Gefühl. Da werde ich glatt wieder sentimental.

Dim123: Wunderschöne Grafik und Musik, stark verbessertes Gameplay und eine sehr gut durchdachte Welt. Mehr braucht es nicht für mein neues Lieblingsmetroidvania.

Reaver_411: Wie schon Teil 1 ein absolut wunderschönes Spiel mit einem traumhaften Soundtrack. Gameplay-technisch haben die Moon Studios hier noch ordentlich draufgelegt und es war wieder ein absolutes Fest. Gerne mehr davon. :-)

MarvelousMartin: Ich liebe Metroidvania. Somit kann nur Ori auf Platz 1 meiner Liste sein. Auf der Xbox One angefangen, auf der Series X beendet.

Phoney: Tolle Optik, viel Emotion, fordernder Schwierigkeitsgrad, mit viel Liebe zum Detail. Ich freue mich, dass es auch für Switch umgesetzt wird.

JaNaAlso: Ori and the Blind Forest war für mich eine riesige Überraschung und kam quasi aus dem Nichts. Dieses Mal war ich besser vorbereitet. Ein tolles kleines Juwel, das den Vorgänger sogar noch toppen kann.

manuel20xx: Teil 1 finde ich latent überbewertet - Story, Grafik, Musik und Atmosphäre sind klasse, Erkundungsreize und Kampfsystem sind es nicht. Der Nachfolger merzt diese Mängel aus, legt von allem anderen eine Schippe drauf, heraus kommt eines der besten Metroidvanias aller Zeiten. Danke an die Moon Studios für diese wundervolle und berührende Reise mit Ori - ich kann das nächste Werk der Entwickler kaum abwarten.

Thyboroen: Hier stimmt einfach alles. Grafik, Stil, Sound, Steuerung und Story. Ein Bilderbuch zum Eintauchen.

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Benjamin Jakobs

Leitender Redakteur News

Benjamin Jakobs ist Leitender Redakteur, seit 2006 bei Eurogamer.de und schreibt News, Reviews, Meinungen, Artikel und Tipps.

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