Wenn du auf einen Link klickst und etwas kaufst, können wir eine kleine Provision erhalten. Zu unseren Richtlinien.

Die "Skyrim-Oma" schränkt ihre Streams nach einer Reihe negativer Kommentare aus gesundheitlichen Gründen ein

Manchen Leuten ist nicht zu helfen.

Die als "Skyrim-Oma" bekannt gewordene Shirley Curry, die auch zum NPC in The Elder Scrolls 6 wird, schränkt ihre Skyrim-Livestreams aus gesundheitlichen Gründen ein, nachdem sie eine Reihe negativer Kommentare erhielt.

Ihre Frustration über diese Kommentare brachte die 82-Jährige in einer Videobotschaft zum Ausdruck.

"Meiner Gesundheit geht es nicht sehr gut, mein Blutdruck spielt verrückt", sagt sie. "Mein Stresslevel ist viel zu hoch. Und ich werde das unter Kontrolle bringen müssen. Einige der Kommentare belasten mich viel zu sehr."

Einige Leute beschweren sich darüber, dass sie sich zu sehr auf das Rollenspiel konzentriere, statt Quests zu beenden oder sich mit dem Min-Maxing zu beschäftigen. Andere meinen, ihr erklären zu müssen, wie das Spiel zu spielen ist.

"Ich habe jahrelang Skyrim gespielt und ich kenne das HUD, ich kenne die verschiedenen Mechaniken, weiß wie man das Spiel spielt und ich muss nicht die ganze Zeit daran erinnert werden", merkt sie dazu an.

In Folge dessen macht sie eine YouTube-Pause und ändert ihren Streaming-Plan, gleichermaßen möchte sie weniger auf Kommentare unter Videos eingehen und negative Äußerungen aktiv löschen.

"Alle solchen Kommentare, die ich sehe, werden gelöscht", sagt sie. "Mir muss nicht gesagt werden, welche Spiele ich spielen soll, und keiner muss mir beschreiben, wie die Spiele aussehen. Ich schaue mir alle Spiele an. Ich bin eine Gamerin und wenn ich sie spielen wollte, würde ich sie spielen. Und wenn ich jemandem 'Nein' sage, ist das eine einfache Antwort. Einfach zu verstehen. Sie müssen nicht zurückkommen und 'Warum?' fragen, da ich mich nicht erklären muss. Und wenn ich es tue, scheint es sowieso niemand zu verstehen."

"Ich genieße das Aufnehmen überhaupt nicht mehr. Es macht keinen Spaß mehr. Ich fühle mich die ganze Zeit wie unter einem Mikroskop. Ich habe viel mehr Spaß und spiele viel besser, wenn ich nur alleine spiele. Es übt großen Druck auf mich und jeden Spieler aus, wenn Leute beim Spielen zusehen, besonders wenn sie pingelig sind."

"Ich versuche, meine Gesundheit unter Kontrolle zu bringen", resümiert sie. "Ich versuche nicht, launisch zu sein."

Wenn ihr Skyrim auswendig kennt (oder auch nicht), schaut euch doch mal diese Imitationen von Skyrim-NPCs an.

Lest hier mehr zu Skyrim.

Über den Autor

Benjamin Jakobs Avatar

Benjamin Jakobs

Leitender Redakteur News

Benjamin Jakobs ist Leitender Redakteur und seit 2006 bei Eurogamer.de. Er schreibt News, Reviews, Meinungen, Artikel und Tipps. Benjamin spielt Videospiele hauptsächlich auf Konsolen. Seine Expertengebiete sind breit gefächert, von Shootern und Action-Adventures über RPGs bis hin zu Sportspielen und Rennspielen. Zu seinen Hobbys gehören Lego, Science Fiction, Bücher, Filme und Serien sowie Star Wars und Star Trek.

Kommentare