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Die Top 50 Spiele des Jahres: Platz 30 bis 21

Das Mittelfeld

22. Enslaved: Odyssey to the West

(Namco Bandai – Xbox 360, PS3) - Bilder, Videos, News und Test zu Enslaved

Thomas: Das ist so ein Spiel, dem ich mehr Erfolg gewünscht hätte. Das Setting ist toll, die Figuren sind interessant und das Spiel ist linear, aber abwechslungsreich. Aber vor allem eines hat mir hier sehr imponiert: Entwickler Ninja Theory hat eindrucksvoll gezeigt, dass man Endzeitszenarien auch ohne inflationären Einsatz der Videospiel-Modefarben Kackbraun und Erbsengrün inszenieren kann.

Alex: Wirklich gut aussehendes Action-Adventure mit – vor allem in der ersten Hälfte – toller, humaner Charakterinteraktion. Sehr spielenswert, wenn auch nicht weltbewegend, erinnert Enslaved in seinen besten Momenten daran, warum es eigentlich dieses Hobby ist, mit dem man seine freien Stunden totschlägt: Wenn man Glück hat, nimmt es einen ein Stück auf eine Reise mit.

Martin: SO muss Interaktion zwischen Spielcharakteren laufen. Mit SOLCHER Vertonung. In diesem Punkt zieht das Action-Adventure sogar fast mit einem Uncharted 2 gleich. Leider fiel der Rest dann doch ein wenig ab. Ein wenig zu viele Rails sorgten dafür, dass man sich immer ganz schön eingeengt fühlte. Stilistisch war es aber mal eine nette Endzeit. Endlich mal ein bisschen Grün und nicht immer nur Grau.

Kristian: Schade, zu leicht und zum falschen Zeitpunkt veröffentlicht. Sonst große Gefühle, Spitzen-Dialoge und unverbrauchtes Szenario. Scheinbar nicht genug, um gegen die Blockbuster im Weihnachtsgeschäft zu punkten.

Björn: Diese verdammten Tech-Orbs. Wie zum Teufel kommt man auf die sadistische Idee, 1.606 Sammelobjekte in sein Spiel zu pumpen? Der eigentliche Titel dagegen ist gelungen. Ja, die Gefechte langweilen auf Dauer, das Kampfsystem besitzt die Tiefe einer Briefmarke und das Schleich-Elemente hätte man ruhig streichen können. Dennoch geht alles fließend ineinander über. Zwar ging mir Pigsy mit seinen unpassenden Sprüchen ziemlich auf die Nerven, die großartige Chemie zwischen Trip und Monkey stört dies aber wenig. Falls ihr es bisher gemieden habt, was anhand der miesen Verkaufszahlen recht wahrscheinlich ist, gebt euch einen Ruck und stürzt euch in die wunderschöne, zerstörte Welt.

Benjamin: Leider etwas zu wenig beachtet. Wenn ihr also irgendwann mal ein paar Spiele aus diesem Jahr nachholen wollt, solltet ihr Enslaved auf keinen Fall verpassen. Ein tolles Spiel.

Hamilton: Ich hab noch kein Spiel gespielt, das so schön erzählt wurde. Ich muss immer noch ständig wieder daran denken.

Toffer: Eine interessante Geschichte und glaubwürdige Charaktere ließen einen vergessen, dass es sich hierbei nur um ein Spiel handelte. Ich kann einfach nicht die Finger davon lassen!

JohnDonson: Nicht auf dem Schirm gehabt und nach den Reviews neugierig die Demo gespielt. Danach sofort geordert.

schizm: Für mich das bessere Prince of Persia, das hin und wieder am durchschnittlichen Leveldesign krankt, aber im Gegenzug mit erstklassig präsentierten Charakteren aufwarten kann.

Jinderoo: Absolut stimmige Atmosphäre und sehr gutes Spielprinzip. Präsentation eines Endzeit-Games in neuem und - für dieses Genre - ungewöhnlich schickem Gewand.

p1ng001n: Nur drei Charaktere. Drei Charaktere. Und trotzdem eine Geschichte, die einen schon ab dem 1. Kapitel mitnimmt auf eine Reise, auf deren Ende man mit den Charakteren mitfiebert. Bis dahin jedoch bekommt man ein super Kampf- und ein manchmal etwas zu leichtes Klettersystem geboten, das sich einfach homogen anfühlt. Bei vielen anderen Titeln hätte man es als zu leicht und zu simpel abgetan, aber hier passt es einfach. Und wenn man dann das Ende der Reise erreicht, schafft Enslaved das Kunststück, einen mit einem Gefühl zurückzulassen, dass nicht dem typischen „Wie, das war's jetzt?" oder einem „Ich will unbedingt mehr!!!!!" entspricht, sondern einen befriedigt und zufrieden zurücklässt. Man denkt sich: „Damit hätte ich jetzt nun echt nicht gerechnet, aber es passt und ist super so!"

Arcandriel: Kein Sequel und einfach mal was erfrischend Anderes! Die Charaktere sind toll gelungen und die Welt sehr liebevoll gestaltet! Ich habe es geliebt! Das Ende ist episch :)

Frybird: Ein Wegweiser in Sachen Präsentation. Die Story ist nicht einmal so wahnsinnig gut, aber dank symphatischen Charakteren, deren Mimik und Gestik selbst Mass Effect und Half-Life 2 alt aussehen lassen, einem ausgefallenem Art-Design und einem dennoch soliden Gameplay eines der erinnerungswürdigsten Spiele des Jahres.

Starkillah_79: Vielleicht die beste neue IP und eines der besten Action-Adventures (in Abwesenheit von Nathan Drake). Gerne mehr davon - Storymäßig und was die Länge der Kampagne/Koop angeht.

Hitmän: Wunderschönes Setting, aber irgendwas hat gefehlt. Vielleicht ne richtig starke Wumme für die fiesen Endgegner oder ein Koop-Part für nen Mitspieler. Hätte sich ja doch irgendwie angeboten...

Marci: Leider wurde diese Perle zum falschen Zeitpunkt veröffentlicht. Enslaved ist der Geheimtipp des Jahres, auch wenn die Klettereien etwas nervig waren. Dafür stimmten Story und Charaktere. Worüber ich froh bin, ist, dass man Humor mit ins Spiel gepackt hat. Aber auch andere Emotionen wie Trauer und Wut kann der Titel überzeugend darstellen und darum ist es einer meiner Lieblingstitel in diesem Jahr. Und ganz nebenbei hat es der Charakter Pigsy geschafft, in meiner Top 5 der kultigsten Charaktere zu landen.

SeriousTier: Hat mich einfach in seinen Bann gezogen. Die Charaktere, die Story, die Welt. Es gibt halt Spiele, die gefallen einem ohne viele Worte!!!!!!

AKMing: Sehr gute Animationen und Journey to the West perfekt umgesetzt.

derspochtsfreund: Atemberaubende Level mit liebevollen Hauptcharakteren! Ein neues Beyond Good & Evil...hoffentlich ist das kein Naturgesetz, dass solche Spiele als Geheimtipps in den Regalen vier Monate nach Release für 15 Euro verramscht werden müssen.

sxBI0H4Z4RDxm: Der Geheimtipp des Jahres! Sehr liebevolles, charmantes und emotionales Abenteuer!! Zwar ohne größere Bombast-Momente, aber das Gesamtpaket stimmt einfach!!

Joferix: Die liebevoll inszenierte Welt in ihrem überzeichneten Grafikstil hat mich sofort in ihren Bann gezogen und mir keine Ruhe gelassen, bis ich das Ende sah - und das dreimal hintereinander :)

21. BioShock 2

(2K Games – Xbox 360, PS3, PC) - Bilder, Videos, News und Test zu BioShock 2

Jens: Nicht nur, dass BioShock 2 für mich die größte Enttäuschung der letzten Jahre darstellt, ich kann Bomberman auch nicht mehr als das sehen, was er eigentlich mal war. Vielen Dank auch... Anders ausgedrückt: BioShock 2 ist wie eine Pizza bestellen und für zwei bezahlen.

Kristian: Der geniale Vorgänger überschattet den sehr guten, aber viel zu generischen Nachfolger. Aber keine Sorge, BioShock Infinite wird es richten.

FreezoerG: BioShock 2 hatte zwar kaum Neuerungen, konnte mich aber dank immer noch genialer Atmosphäre und tollem Gameplay trotzdem mitreißen.

Altheim: In fast allen Belangen verbesserter Nachfolger des ersten Teils. Nur Setting und Atmosphäre können nicht mehr ganz so begeistern wie beim Vorgänger. Zudem wäre mir ein schlechter Endgegner lieber gewesen als gar keiner.

gottgleich: Den ersten Teil hab ich geliebt, der zweite schlägt genauso ein. Wiederspielwert durch verschiedene Enden ist auch gegeben. Den Multiplayer hätte man sich allerdings sparen können.

Björn: Enttäuschung auf hohem Niveau. Ich zähle das erste Bioshock mit zu den besten Titeln, die ich in den letzten 15 Jahren gespielt habe. Alleine der geniale Twist, der das unterbewusste Folgen sämtlicher Anweisungen in ein ganz neues Licht rückt, stellt für mich einen der großartigsten Momente in der Spielgeschichte dar. Da reicht ein BioShock 1.5 natürlich nicht aus.

Benjamin: Für mich eine würdige Fortsetzung mit schönen neuen Waffen, Plasmiden und dergleichen. Auch die Story war interessant und wenn sich eine Big Sister ankündigte, erhöhte sich der Herzschlag automatisch von selbst. Die vielen negativen Stimmen konnte ich wirklich nicht nachvollziehen.

jello: Es ist ein RPG-Shooter, es spielt in Rapture, es kann dem ersten Teil durchaus nicht das Wasser (haha, mitbekommen? Brüller!) reichen und doch ist es ein verdammt gutes Spiel geworden. Mir egal, was alle verblendeten Sequels-sind-doof-Sager meinen (Und wer mit BioShock schon nix anfangen konnte, darf zu Teil zwei sowieso nix sagen. So!). Das große Problem aller derzeitigen Shooter, ob nun mit oder ohne zusätzliche RPG-Elemente, ist doch, dass sie sich gleich spielen. Auch BioShock 2. Was die Titel voneinander abhebt, ist nicht mal mehr das Setting (nicht wahr, ihr Keine-Ahnung-der-wie-vielte-Welt-/Spacekrieg-das-jetzt-sein-soll-Shooter?). Da hat BioShock 2, obwohl es der zweite Abstecher nach Rapture ist, noch immer einen Vorteil. Und es setzt noch einen drauf, indem es eine ansprechende Story erzählt. Klar, es gibt keinen Plot-Twist wie noch in Teil 1, denn mal ehrlich: Wie soll man den bitteschön toppen? Eben. Aber die Suche/Rettung nach Deltas Little Sister ist gut und im Gegensatz zu mancher Call-of-Honor-Story glaubwürdig inszeniert. Jeder, der meint, das wäre nicht genug, um einen guten Shooter zu rechtfertigen, und sich lieber an den technischen Details und Unzulänglichkeiten gegenüber BioShock 1 aufhalten will, der schaue sich Teil 1 nochmal ganz genau an und er wird feststellen, dass schon dieser unter der Story »nur« ein guter Shooter war.

wahrschi: Ein gutes Spiel, vielleicht ein wenig uninspiriert. Mein Eindruck mag aber auch daran liegen, dass Bioshock für mich das erste Spiel auf der 360 war und ich mir gewünscht habe, vom Nachfolger genauso beeindruckt zu werden.

schizm: Supersolider Nachfolger ohne große Tiefen, dafür aber auch ein bisschen zu wenig Höhen. Artdesign ist wieder großartig, dafür fehlt der unglaubliche Story-Twist des ersten Teils.

rAHbbit: Ein Unterwassererlebnis, das sogar den ersten Teil übertrifft. Beklemmend und spannend.

Chrisso: Schön inszeniert, jedoch wirkte das Spiel ein wenig eintönig und die Unterwasser-Welt ist erstmal ausgereizt.

PaladinFenris: Würdige Fortsetzung des ersten Teils, verbessertes Gameplay. Die Story ist in jedem Fall besser als die des ersten Spiels. Großer Atmosphäre-Bonus für das Setting in der Unterwasserstadt Rapture.

Tempergus: Würdiger Nachfolger. Die Spielwelt gehört noch immer zu den interessantesten Locations, die Spiele zu bieten haben. Nur das Big-Daddy-Feeling kommt nicht so recht rüber, das hätte besser sein dürfen.

CharonO: Eine gelungene, wenn auch stellenweise zu altbekannte Fortsetzung dieses Meisterwerks.

Stibo: Kommt leider nicht an die Spannung des ersten Teils ran, ist aber trotzdem ein genialer Ego-Shooter in einer immer noch unglaublich schönen Spielwelt und punktet mit seinem interessanten Kampfsystem.

Jyanon: Auch wenn vieles aus dem Einser schon bekannt war, ist BioShock 2 immer noch mehr Nachfolger als ein zum Film degradiertes Mafia 2.

Void: Hinkt dem ersten Teil hinterher, ist großen Teilen der Konkurrenz spielerisch, technisch und ganz besonders inhaltlich nach wie vor um Meilen voraus.

Das waren die Platzierungen 30 bis 21. Die Ränge 20 bis 11 folgen am 30. Dezember.

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Benjamin Jakobs

Leitender Redakteur News

Benjamin Jakobs ist Leitender Redakteur, seit 2006 bei Eurogamer.de und schreibt News, Reviews, Meinungen, Artikel und Tipps.

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