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Disney bestätigt Restrukturierung

Konzentriert sich auf digitalen Markt

Disney hat gegenüber Variety bestätigt, dass man sich derzeit in einem "Restrukturierungsprozess" befindet.

Das Unternehmen will sich künftig scheinbar verstärkt auf den digitalen Markt konzentrieren, angeblich wurde rund die Hälfte der 700 Mitarbeiter der Disney Interactive Studios im Zuge dessen entlassen.

Im letzten Jahr hatte Disney Interactives Chef Steve Wadsworth das Unternehmen verlassen und wurde durch Yahoos Jimms Pitaro und Playdoms CEO John Pleasants ersetzt. Zuvor hatte Disney Playdom für 763 Millionen Dollar aufgekauft. Im November nahm schließlich auch noch Disney Games' Chef Graham Hopper nach acht Jahren seinen Hut.

Wie Variety weiterhin angibt, wurde Pirates of the Caribbean: Armada of the Damned, in das man bereits Millionen investiert hatte und das schon recht weit fortgeschritten war, ohne irgendwelche Angabe von Gründen eingestellt. In der letzten Woche gab man dann die Schließung des zuständigen Entwicklerstudios Propaganda Games bekannt.

Das ebenfalls von Propaganda entwickelte TRON: Evolution floppte und Disney Micky Epic soll trotz 1,3 Millionen verkaufter Exemplare in den USA hinter den Erwartungen zurückgeblieben sein.

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Benjamin Jakobs

Leitender Redakteur News

Benjamin Jakobs ist Leitender Redakteur, seit 2006 bei Eurogamer.de und schreibt News, Reviews, Meinungen, Artikel und Tipps.

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