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Dying Light 2 - Klassen: Unterschiede zwischen Panzer, Jäger, Raufbold und Sanitäter

Der Guide für die Spezialisierung.

Die Klassen in Dying Light 2 sind ein nebensächliches System, von dem man glatt vergessen könnte, dass es existiert - falls man es überhaupt bemerkt.

Es ist ein stark vereinfachter Ansatz, anders als in "richtigen" RPGs. Statt eine Klasse mitsamt eigenen Besonderheiten zu wählen und diesem Spielstil zu folgen, bestimmt ihr Aidens Ausrichtung im Kampf mithilfe gefundener Ausrüstung.

In diesem Guide klären wir, was die Klassen in Dying Light 2 bedeuten und wie sie sich in ihrem Vorgehen unterscheiden.


Wie wählt man eine Klasse?

Anders als in vielen klassisch ausgerichteten Rollenspielen gibt es in Dying Light 2 keine Klassenwahl. Stattdessen bestimmt ihr durch die angelegte Ausrüstung, welche "Rolle" Aiden einnehmen soll.

Fahrt mit dem Cursor im Inventar über ein Ausrüstungsteil und ihr seht, welcher Klasse es zugeordnet werden kann.

Die Unterschiede, so viel vorweg, sind nicht gerade umwerfend. Wir sprechen hier eher von kosmetischen Angleichungen an einen bestimmten Spielstil, vom feinen Detail statt großer Abweichungen.

Das Spiel unterscheidet die folgenden Klassen:

  • Raufbold: Spezialisiert auf den Kampf mit einhändigen Waffen und schnelle Angriffe. Erhält mit entsprechender Ausrüstung mehr Kampf-XP und hat geringere Ausdauerkosten mit Nahkampfwaffen.
  • Panzer: Spezialisiert auf zweihändige Waffen und darauf, viel Schaden wegstecken zu können. Im Koop-Modus ist er der Tank der Gruppe. Erhält mit entsprechender Ausrüstung mehr Kampf-XP.
  • Jäger: Spezialisiert auf Fernkampfwaffen (Armbrüste oder Bögen) und Tarnung. Erhält mit entsprechender Ausrüstung mehr Pakour-XP und geringere Ausdauerkosten für Fernkampfwaffen.
  • Sanitäter: Spezialisiert auf Heilung und Parkourkampf. Erhält mit entsprechender Ausrüstung mehr Pakour-XP und geringere Parkour-Ausdauerkosten.

Um es noch mal deutlich zu betonen: Keine dieser vier "Klassen" verschafft euch ein fundamental anderes Spielgefühl. Es sind eher die von der Ausrüstung verliehenen zusätzlichen Effekte, die den Unterschied ausmachen - jedenfalls ein kleines bisschen.

Tragt ihr viele Kleidungsstücke der "Panzer"-Klasse, erhöht sich der Schaden mit Zweihandwaffen und ihr seid generell robuster im Kampf gegen Zombies und Menschen. Habt ihr viele "Sanitäter"-Klamotten angelegt, steigen in der Regel die Parkour-XP sowie die Heilungsgeschwindigkeit. "Jäger"-Ausrüstung erhöht die Dauer des Überlebenssinns oder den Fernkampfschaden.

Es gibt ein paar Abweichungen bei der Fülle an zufällig ausgeschüttetem Loot, aber das ist das grundlegende Muster.

Mit Ausrüstungsteilen derselben Klasse könnt ihr euren Spielstil finden und die Boni maximieren, aber auch eine Mischung verschiedener Teile ist möglich, um von allen Zusatzeffekten ein wenig zu profitieren. Hier müsst ihr einfach eure Balance finden und die Teile nutzen, die euren Spielstil am meisten unterstützen.

Spielt ihr Dying Light 2 im Koop-Modus, kann es sich durchaus rentieren, eine Klasse zu spielen, die die anderen ergänzt.


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Sebastian Thor

Freier Redakteur - Eurogamer.de

Steht auf Bier und Bloodsport. Mag weiche Sofas und verliert sich gern in Gedanken an dies und das. Seit 2014 bei Eurogamer dabei, aktuell als freier Redakteur.

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