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EAs Gibeau unzufrieden mit Mirror's Edge

Entsprach nicht den Erwartungen

EA-Games-Chef Frank Gibeau zeigt sich rückblickend unzufrieden mit Mirror's Edge, das demnach nicht den Erwartungen des Publishers entsprach.

"First-Person-Parkour über Häuser ist spaßig, aber ehrlich gesagt blieb Mirror's Edge hinter unseren Erwartungen zurück", sagt er.

"Was wir von Mirror's Edge gelernt haben, ist, dass man mehr Zeit mit einem Spiel verbringen muss, um sicherzustellen, dass es fertig ist. Und man braucht den Tiefgang und die Persistenz eines Online-Spiels."

Für Gibeau gibt es dabei eine ganze Reihe an Kritikpunkten.

"Es gab Probleme mit der Lernkurve, der Schwiergkeit, der Geschichte - und dann gab es auch keinen Multiplayer", so Gibeau. "Die wichtigste Lektion für uns war, dass man in der Entwicklung so weit wie möglich gehen muss, wenn man mutig ist und ein solches Konzept in Angriff nimmt."

Auch über Dead Space sprach Gibeau anschließend noch: "Es hat uns Geld eingebracht, erfüllte aber nicht die Erwartungen. Wir hatten das Gefühl, dass wir eine Marke hatten, die gut bei den Leuten ankam und qualitativ gut war, aber auch hier mangelte es an Multiplayer-Modi."

"Als wir dann weiter an Dead Space arbeiteten, schauten wir uns an, wie wir die Idee noch besser, die Story noch fesselnder, Isaacs Charakter noch tiefgehender und das Spiel online zu einem Erfolg machen könnten."

Auf neue Ideen will der Publisher in Zukunft allerdings nicht verzichten.

"Wir werden definitiv nicht damit aufhören", verspricht Gibeau. "Eine neue Idee beinhaltet offensichtlich eine Menge Risiken, aber wenn man alles richtig macht, kann daraus etwas Großes werden."

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Benjamin Jakobs

Leitender Redakteur News

Benjamin Jakobs ist Leitender Redakteur, seit 2006 bei Eurogamer.de und schreibt News, Reviews, Meinungen, Artikel und Tipps.

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