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Epic: Haben Unreal vernachlässigt

Waren sehr auf neue Marken konzentriert

Epics Präsident Mike Capps hat zugegeben, dass die Firma ihre wichtige Ego-Shooter-Reihe Unreal in den letzten Jahren vernachlässigt hat. Dies läge zum Teil an der Größe des Studios.

"Es ist ziemlich lange her, seit wir ein Unreal-Spiel herausgebracht haben und es ist ein schrecklich beliebtes Franchise, das uns sehr am Herzen liegt", so Capps zu Industry Gamers.

"Es hat nicht die Aufmerksamkeit bekommen, die es verdient, weil wir uns auf Gears of War konzentriert haben und wir immer noch eine verhältnismäßig kleine Firma sind."

"Irgendwann fragt man sich, warum wir nicht die Engine in Gears-Engine umbenennen", scherzt er.

Die Chancen, irgendwann einen neuen Teil der Reihe zu sehen, stehen allerdings nicht schlecht, da Capps es aus finanzieller Sicht als sinnvoll erachtet, sich um bestehende Marken zu kümmern.

"Wir haben uns ein bisschen darauf konzentriert, neue Marken zu erschaffen, was man mit Shadow Complex, Bulletstorm und Infinity Blade gesehen hat. Aus der Sicht eines Geschäftsmannes denke ich aber manchmal, dass wir vielleicht mehr Zeit in unsere bestehenden Franchises investieren sollten."

Unreal Tournament III ist mittlerweile gute vier Jahre her, der letzte Single-Player-Eintrag der Serie war Unreal II, das bereits 2003 erschien.

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Alexander Bohn-Elias

Stellv. Chefredakteur

Alex schreibt seit 2001 über Spiele und war von Beginn an bei Eurogamer.de dabei. Er mag Highsmith-Romane, seinen Amiga 1200 und Tier-Dokus ohne Vögel.

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