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ESA: EA kritisiert Activision/Vivendi

Wegen ihres Austritts

Nach dem Austritt von Activision und Vivendi aus den Reihen der Entertainment Software Association hat Electronic Arts das Verhalten der beiden Unternehmen kritisiert.

"Ich denke, die Entscheidung bezüglich des Austritts aus der ESA zeigt eine bedauernswerte Führungsschwäche", so Electronic Arts' Jeff Brown.

"Sie sind ein großes Unternehmen und wir sind der Meinung, dass große Unternehmen Verantwortung gegenüber den Kunden haben und an politischen Themen mitarbeiten müssen, die für die Kunden sehr, sehr wichtig sind. Und die beste Art, dies zu erreichen, ist über einen Industrieverband. So wurde es mit der ESA in den USA und mit der ELSPA in Großbritannien gemacht."

Electronic Arts wird seine Position innerhalb der ESA nach Angaben von Brown nicht überdenken. Allerdings müsse die ESA die verbliebenen Mitglieder vom Verbleib überzeugen.

"Es gibt immer Spannungen in solchen Organisationen, aber die meiste Zeit funktioniert es", sagt Brown. "Es ist traurig, wenn man mit ansieht, wie sie sich ihrer Verantwortung entziehen. Wir hoffen, dass andere es nicht ebenfalls tun. Aber ich denke, die ESA muss beweisen, dass eine Mitgliedschaft gut für die Unternehmen und gut für die Kunden ist. Ich glaube, wir werden eine Verdopplung der Bemühungen von Seiten der ESA sehen."

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Benjamin Jakobs

Leitender Redakteur News

Benjamin Jakobs ist Leitender Redakteur und seit 2006 bei Eurogamer.de. Er schreibt News, Reviews, Meinungen, Artikel und Tipps. Benjamin spielt Videospiele hauptsächlich auf Konsolen. Seine Expertengebiete sind breit gefächert, von Shootern und Action-Adventures über RPGs bis hin zu Sportspielen und Rennspielen. Zu seinen Hobbys gehören Lego, Science Fiction, Bücher, Filme und Serien sowie Star Wars und Star Trek.

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