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Eure Top 50: Die besten Spiele 2015

Neu dabei: Die Plätze 10 bis 1.

Inhaltsverzeichnis:

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4. Metal Gear Solid 5: The Phantom Pain

(Kojima Productions / Konami) - Metal Gear Solid 5: The Phantom Pain Test

Martin: Meh. Zu sperrig, zu altmodisch. Die Story hat mich eh schon lange verlassen. Der Pathos zieht nicht mehr. Ist sicher großartig und überhaupt, aber nein. Nicht mehr meins.

Alex: Trotz allem Gewese um die unfertige zweite Hälfte, eine hastig umgemodelte Geschichte und zweifelhafte Mikrotransaktionen meine Nummer zwei dieses Jahr. Dann wiederum, ohne die dramatische Entwicklungsgeschichte, wäre es wohl einen Platz nach oben gerutscht. Ich will meine Zeit mit MGS 5 trotzdem nicht missen - und auch, wenn die große Enthüllung am Ende nicht gut gehandhabt war, guter, rührender Stil war es trotzdem von Kojima, sich dermaßen mit seinen Fans zu verbrüdern. Das war es mir wert.

Björn: Gleichzeitig das beste und schlechteste Metal Gear aller Zeiten.

Markus: Auch wenn Konami anscheinend für einen sechsten Teil plant, ist für mich mit Metal Gear Solid 5: The Phantom Pain das Ende der Reihe erreicht. Es ist ein würdiger Abschied, den man sich für so manch anderen Titel auch gewünscht hätte.

Sadako: Mit Metal Gear Solid 5 hat Kojima das Stealth-Gameplay perfektioniert. Wo es in anderen Spielen oftmals nur eine Vorgehensweise oder nur eine wirklich lohnende gibt, lässt einem Metal Gear jegliche Freiheit und man wird regelrecht dazu animiert, neue Methoden auszuprobieren. Die Story, die oftmals kritisiert wird, zeigt ihre Stärken in den Augenblicken, in denen gesprochen und nicht aufgelöst wird. Und auch wenn einige Wendungen ein wenig schwach erscheinen, ist die Handlung eine schöne Grundlage für philosophische Gespräche mit Freunden über den Krieg und seine Soldaten.

FunnyFargo: Man mag dazu stehen wie man will, The Phantom Pain ist ein typisches Spiel der Marke Kojima: Verrückt, genial, albern, ernst, philosophisch, mystisch und und und. Und das Ende ist Ambivalenz erster Klasse und einfach auf eine unnachahmliche Art und Weise brillant. Sicher fehlen einige wesentliche Bestandteile der Serie, wie redselige Dialoge, ultralange Cutscenes oder erinnerungswürdige Bossfights. Dafür geht Kojima aufs Ganze und zündet allerlei kleine bis große Gameplay-Highlights, gekrönt mit dem besten Game-Twist am Ende. Er bleibt sich selber treu.

Reaver_411: Trotz aller Probleme und Negativmeldungen, die vor, während und nach dem Release um MGS 5 eingegangen sind: Danke, Kojima-San! Die Story enttäuscht leider, aber die spielerische Freiheit ist der Hammer. Wenn Quiet ihr Liedchen in mein Headset summt, während ihr Laserpointer den nächsten Soldaten anvisiert und ich im Gebüsch hocke, das Scharfschützengewehr im Anschlag, wenn der Helikopter den Ritt der Walküren dröhnend angeflogen kommt und ein ganzen gegnerisches Camp zerlegt oder ich schleichender Weise ein ganzes Camp inklusive Waffen, Ressourcen und bewusstlosem Personal mit meinem Fulton-Schirm extrahiere, kann ich nicht aufhören zu grinsen.

BAZlNGA: Ein Spiel, so umwerfend, das es selbst Hideo Kojima weghaut. Meine persönliche Theorie: Kojima hat sich mit dem Spiel selbst übernommen und der Perfektionist, der er nun mal ist, hat sich mit Konami (denen es eh nicht allzu gut gehen soll) zu häufig um Geld und zusätzliche Zeit gestritten. Ansonsten wieder mal ein Kojima-Meisterwerk, das aber eben nicht ganz fertig wurde.

Lormok: Abseits der ganzen Skandälchen rund um Hideo Kojima wurde hier ein wirklich gutes Stealth-Spiel abgeliefert. Und auch wenn es mir als PCler bisher verwehrt blieb, den Online-Multiplayer auszuprobieren, bietet der Solo-Part doch genug Content, um mich für viele Stunden bei Laune zu halten. Einzig die unfertige Story und die Wiederholungen in der zweiten Spielhälfte hätten nicht sein müssen.

viite: Das grundsätzliche Gameplay finde ich überragend gut. Noch nie hat mir das Gameplay eines Stealth-Spiels so viel Spaß gemacht und mir das Gefühl gegeben, zu jeder Zeit die volle Kontrolle zu haben. Allerdings trüben die etwas zu lange und offensichtlich nicht wirklich abgeschlossene Geschichte leider den Gesamteindruck.

macone: Trotz der offensichtlichen Unfertigkeit und der Schwächen das Spiel, das mir in diesem Jahr am meisten Spaß gemacht hat. Obwohl ich nach weit über 100 Stunden die Story durch hatte, spiele ich immer noch die Nebenmissionen, einfach weil das Gameplay so gut ist - und weil es durch Updates neue Sachen zum Freischalten gibt. Schade, dass es für einen Nachfolger so schlecht aussieht.

Policenaut: Ja, es mag nach einiger Spielzeit eine gewisse Müdigkeit aufkommen, was Missionsziele, Nebenaufgaben und Sammelbares angeht, aber dennoch bleibt Kojima einer der besten Geschichtenerzähler der Branche. Der Mother-Base-Aufbau, das schier endlos anmutende Waffenarsenal und nicht zuletzt das perfekte Gameplay ließen MGS 5 bei mir knapp 300 Stunden Zeit verstreichen.

Altheim: Ehrlich gesagt habe ich es noch nicht durch. Und bisher bin ich auch eher enttäuscht als begeistert. Ich bin zwar schon ein kleiner Story-Fan, hätte aber nie gedacht, dass eine schwach inszenierte Story so schwer ins Gewicht fallen kann. Zudem fühlt sich das Gameplay eher nach Far Cry als nach Metal Gear an. Warum muss denn mittlerweile alles Open World sein? Ich gebe zu, es macht Spaß und die ersten 40 Stunden gingen schnell vorüber. Allerdings hätten „normale“ Level und etwas mehr Dramatik dem Spiel bis dato sehr gut getan. Aber wen interessiert es, wenn man ein Pferd als Begleiter hat, dem man befehlen kann, sich zu erleichtern.

Solakeasa: Eigentlich für mich ein todsicherer Kandidat auf den Thron. Spielerisch sicherlich der beste Teil der Serie, auch wenn mir die anderen nach wie vor auch in dieser Hinsicht gefallen. Auch die offene Welt hat mir trotz der Trostlosigkeit gefallen, die auch in Teilen unvermeidlich war. Aber die „Story“... Herr im Himmel, Kojima-San! Sämtliche von mir gespielten Teile haben in mir Freunde und Trauer en masse ausgelöst, besonders der vierte Teil. Eine einzige Trauerfeier das Ding. Man muss natürlich drauf stehen, aber ich finde, Kojima hatte immer eine gute Balance zwischen Japano-Kitsch/Trash und westlicher Ernsthaftigkeit getroffen.

Und was war in Teil 5? Nix... Fast nix. Die Storyschnipsel, die vorhanden sind, sind durchaus toll, aber es ist einfach viel zu wenig... Die sich im Verlauf des Spiels wiederholenden Missionen exakte Kopien mit aufgepfropftem, höheren Schwierigkeitsgrad sind leider echt der Gipfel. Ich hatte meinen Spaß, ich würde es auch empfehlen, aber nicht uneingeschränkt mit Blick auf MGS-Liebhaber. Schade, sehr schade. Hab mich dann auch noch auf MGO gefreut, aber das war ja anscheinend nix. Ich wollte erste Patches abwarten, habs letztlich auch getan und kein Verlangen mehr, das Spiel einzuschmeißen. Dürfte das erste MGS überhaupt werden, welches ich nicht mehr anfasse. 1 bis 4 (und dann wohl auch endlich mal PW) werden nächstes oder übernächstes Jahr wieder eingeworfen. Vielleicht ja dann auch in einer PS4-HDHDHD-Collection (und diesmal dann bitte auch samt Teil 1). Also, tolles Gameplay, aber für Kojima-MGS-Verhältnisse sehr dünne Story.

--shady--: Endlich mal ein Spiel, das meine Intelligenz respektiert und mich mal machen und experimentieren lässt! Wenn man nicht nur stumpf ballernd durch die Welt läuft, kann man soviel mehr aus diesem Spiel rausholen. Eines der besten Schleichspiele, die ich je gespielt habe, auch wenn die Story irgendwie lahm war (bzw. der „Hauptqueststrang“), war es spielerisch doch ein Traum. Auch die Grafik und die Performance waren Next-Gen-würdig. Schade das es durch die Ereignisse rund um Konami und Kojima scheinbar etwas gelitten hat (Part 2 war ja eher so... Mittel) Völlig verdient auf Platz 3 meiner Jahrescharts!

TheEducatedFool: Phantom Pain hat anfangs durchaus Spaß gemacht und ich habe einige unterhaltsame Stunden damit verbracht, aber irgendwie kam mir die Story zu langsam in Fahrt, es wurde schnell repetitiv und gehört jetzt auch zu den Spielen, die ich irgendwann mal durchspielen muss, wenn mich die Lust wieder packt. Damit teilt es sein Schicksal mit den meisten Open-World-Spielen der letzten Zeit. Es ist trotzdem in der Liste, weil es bis zum Einsetzen meiner Open-World-Müdigkeit durchaus ein gutes Spiel war, auch wenn ich mit dem Kojima-Quatsch-Humor nicht viel anfangen kann.

manuel20xx: Ich liebe Metal Gear. Zu Open World hingegen verbinde ich eine Hassliebe. Bisher ist noch mehr Hass vorhanden, vor allem, weil das Prinzip sich in Kombination mit Metal Gear unrund anfühlt - wie das Fehlen von David Hayter. Weihnachten werden wohl noch ein paar Stunden hinzukommen und sich der Eindruck hoffentlich verbessern, denn die Story kann - trotz Startschwierigkeiten - überzeugen. Alleine, weil es das letzte Metal Gear von Kojima ist, werde ich die Geschichte bis zum wohl unbefriedigenden Ende verfolgen. Kojima hatte mich noch nie enttäuscht, warum also jetzt?

SabzOne: Auch hier habe ich lange Zeit auf eine Fortsetzung gewartet und eigentlich wäre MGS5 auch meine Nummer 1 gewesen, wäre da nicht das Desaster mit der Story. Seit dem ersten MGS würde ich mich durchaus als Fan der Serie bezeichnen und das, was die Spiele für mich zum Großteil so unglaublich gut gemacht hat, war die detaillierte und komplexe Geschichte dahinter. Dass man im fünften Teil fast die gesamte Story im Vorfeld als Trailer serviert bekam, fand ich nach dem Durchspielen schon etwas erschreckend. Also mir hat sich da schon die Frage gestellt, inwiefern Kojima noch am Skript beteiligt gewesen war. Nicht nur dass die Geschichte zu kurz kam, ich fand den ganze Plot ziemlich mittelmäßig. Da hätte ich definitiv mehr erwartet. Platz 2 bekommt der Titel aber dennoch, weil ich noch nie so viel Spaß beim Infiltrieren feindlicher Basen hatte wie hier. Auch wenn die Story die schwächste der MGS-Saga ist, dieses neue, butterweiche „Tactical Espionage Operations“-Gameplay ist allererste Sahne. Diese Freiheiten, wie, wann und wo man sich hinter die feindlichen Linien schleicht. Es gibt einfach so viele Möglichkeiten.Für mich ist das Stealth-Action in höchster Perfektion. Anders kann ich das nicht beschreiben. Das spaßige Gameplay macht hier vieles von der kaputten Story wieder wett.

Bienenmann992: Seit Metal Gear für die PSOne habe ich die Geschichte um Solid Snake und Big Boss verfolgt. Jeder Teil hatte dabei seine Stärken und Schwächen. Was die Reihe für mich aber immer zu etwas Besonderem machen wird, ist die bombastische Inszenierung einer herausragenden (und nicht immer ganz leicht nachzuverfolgenden) Story mit Liebe zum Detail, gefülltes Gameplay, Witz und Charme. Hideo Kojimas Einfallsreichtum hat mich immer wieder überrascht und begeistert. Phantom Pain bricht etwas aus dieser storylastigen Erzählweise aus, begeistert dafür aber mit tollem Gameplay, Freiheit und dem Ausbau der Mother Base. Es ist für mich ein gelungener Abschluss einer der schönsten Videospielreihen aller Zeiten. - „I'm no hero. Never was. Never will be.“ - Solid Snake"

Zeronos753: Als großer Metal-Gear-Fan war ich schon ein wenig enttäuscht, dass wir diesmal kein Cutscene-Fest bekommen haben. Auch wenn die MGS-Story sehr „gewöhnungsbedürftig“ war, gehörte das meiner Meinung nach zum Charme der Serie. Dennoch haben das Gameplay und die Liebe zum Detail mich zu dieser Platzierung überzeugen können. Kleine Gimmicks wie der Fakt, dass die Mother-Base-Soldaten mitbekommen, wenn man eine Weile lang nicht geduscht hat, oder die geheime Cutscene. an die Spieler nur kommen, wenn sie gemeinsam alle nuklearen Bomben entschärfen. Typisches Kojima-Flair.

Frybird: Manchmal ist es schwer, das Spiel zu mögen. Rein als Metal-Gear-Solid-Spiel betrachtet ist es ziemlich enttäuschend. Die Versuche des Publishers, das Ganze auf immer neuen Weg zu monetarisieren, verschlechtern das Spiel, die offensichtlichen Schnitte und der Multiplayer ist vielversprechend, aber macht keinen Eindruck dass es zukünftigen Support bekommen wird. Aber auch mit diesen Problemen ist MGS 5 immer noch ein geniales Spiel, wahrscheinlich das beste Schleichspiel aller Zeiten mit Liebe zum Detail, dem Willen, sich auch mal Dinge zu trauen, und einem fantastischen „echten“ OPEN-World Gameplay. Es ist ein Magnum Opus, der an vielen Stellen zu perfekt ist, um gehasst zu werden."

OnceX: Hideo Kojima erreicht nicht ganz die Tiefe, die man noch in den vorherigen Teilen (zum Beispiel MGS 4) erlebt hat. Dennoch ist The Phantom Pain eine würdige „Fortsetzung“, auch wenn man sich gerade am Ende mehr gewünscht hätte. Dank The Witcher 3 schafft es The Phantom Pain nur auf meinen Platz 2, denn Geralt hat etwas mehr Feinschliff als Snake.

Doendoe: Enttäuschung auf höchstem Niveau. Spielerisch extrem stark, doch das Wahrzeichen der Serie - die Handlung - bleibt unter den Erwartungen. Irgendwann werden wir die Hintergründe um Kojimas Rausschmiss bei Konami erfahren und vielleicht wissen wir dann, warum Metal Gear Solid 5 einen unfertigen Eindruck macht.

AnsemAthome: Auch wenn es eigentlich bei Metal Gear keine Frage sein sollte, warum diese Spiele gut sind, ist bei The Phantom Pain nur zu sagen, dass der Spielspaß im Detail liegt. Eines der am besten abgerundeten Spielerlebnisse der letzten zwei Jahre, wie ich finde. Von albern bis spannend sind alle Stimmungslagen vorhanden und die spielerische Vielfalt in den einzelnen Missionen ist bis jetzt beispiellos, finde ich. Wenngleich auch im Vergleich zu den bisherigen Metal-Gear-Solid-Teilen die Story und der Schwierigkeitsgrad etwas zurücktreten.

m_coaster: Mein Platz 6. Alleine das ist zum Heulen. Jedes andere MGS war GOTY für mich. Jedes andere MGS hatte mich dermaßen geflasht. Es war früher mal für mich der Grund, Sonys Konsole zu besitzen. Was zeichnet diese Serie aus? Tiefgründige, bisweilen abgedrehte Charaktere, eine ausgeklügelte Story, Kameraschnitte wie in einem Film und ellenlange, dramatische Filmsequenzen. Fast nichts davon hat MGS 5. Es ist storytechnisch viel zu lange absolut belanglos. Die Open World ist nicht mehr als eine Lobby für die nächste generische Mission mit schlechten Checkpoints. Das schlechteste Machwerk von Kojima kriegt hier bei Eurogamer die beste Auszeichnung seines Serienlebens. Unfassbar.


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Benjamin Jakobs

Leitender Redakteur News

Benjamin Jakobs ist Leitender Redakteur und seit 2006 bei Eurogamer.de. Er schreibt News, Reviews, Meinungen, Artikel und Tipps. Benjamin spielt Videospiele hauptsächlich auf Konsolen. Seine Expertengebiete sind breit gefächert, von Shootern und Action-Adventures über RPGs bis hin zu Sportspielen und Rennspielen. Zu seinen Hobbys gehören Lego, Science Fiction, Bücher, Filme und Serien sowie Star Wars und Star Trek.

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