Wenn du auf einen Link klickst und etwas kaufst, können wir eine kleine Provision erhalten. Zu unseren Richtlinien.

Fable: The Journey verliert etwas von seinem erwachsenen Humor

Ein Spiel für die Familie

Mit Fable: The Journey will Entwickler Lionhead etwas vom erwachsenen und schwarzen Humor der Reihe aufgeben.

Der Grund dafür ist, dass man The Journey eher als ein Spiel für die Familie betrachtet.

"Weil unser Spiel Familien wie auch Core-Gamer als Zielgruppen anspricht, wollen wir es etwas leichter anpacken", erklärte Lead Artist Tak Saito auf der Develop Conference.

"Wir geben etwas von diesem schwarzen Humor für Erwachsene auf und streben ein leichteres Feeling an - lebhafter, frischer, verspielter."

Ein wenig überraschend war sicher auch die Tatsache, dass The Journey nicht auf Lionheads eigener Technologie basiert, sondern auf Epics Unreal Engine 3. Laut Saito war das eine "gewaltige Entscheidung".

"Ein weiterer Ansatz bei diesem Projekt ist, dass wir versuchen, es schnell zu machen", erklärt er. "Das brachte uns dazu, Unreal zu nehmen, weil wir uns dann um die Technologie keine Sorgen machen müssen."

"Der Übergang lief ziemlich reibungslos ab. Wir waren wirklich überrascht, wie einfach es lief, weil bei früheren Projekten die Ambitionen der Engine-Coder recht hoch und die Technologie wirklich großartig war, aber wir mussten dafür leiden. Wir sind also froh, Unreal nehmen zu können."

Das bedeutet aber wiederum nicht, dass man eigene Technologien völlig aufgibt.

"Nein, nein", so Saito anschließend gegenüber Eurogamer. "Es gibt noch immer Leutre, die derzeit etwas Anderes entwickeln."

"Bei diesem Projekt entschieden wir uns dafür, Unreal zu nutzen. Und das ist alles, was ich wirklich dazu sagen kann."

Fable: The Journey - Gameplay-Demo

Über den Autor

Benjamin Jakobs Avatar

Benjamin Jakobs

Leitender Redakteur News

Benjamin Jakobs ist Leitender Redakteur, seit 2006 bei Eurogamer.de und schreibt News, Reviews, Meinungen, Artikel und Tipps.

Kommentare