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Far Cry 6 - Giancarlo Esposito erklärt Handgranaten und Politik

Das Leben vor, nach oder während der Bombe.

Was macht ein Far Cry zu einem Far Cry? An diesem Punkt würde ich sagen: Offene Welt, leicht psychotischer Bösewicht, mittlerweile Leveln und Koop. Gutes Waffenfeeling und hübsche Vegetation würde ich auch noch dazunehmen. Was könnte Far Cry 6 davon alles haben? Nun, alles natürlich. Könnte, denn vom Spiel haben wir zu diesem Zeitpunkt noch nichts gesehen.

Nachdem Far Cry 5 ein wenig zum Schluss alles irrelevant machte, was zuvor passierte, und sein Spin-Off-Nachfolger sich postapokalyptisch in eine Ecke schrieb, beschloss man für Teil sechs wieder einmal inhaltlich alles zu ignorieren, was vorher passierte. Älteren Semestern mit schlechtem TV-Geschmack wird das noch was sagen: Sie machen einen Sledge-Hammer-Cliffhanger.

Ob die Bombe noch fällt oder dies eine Paralleldimension ist, wer weiß das schon so genau. Vor allem, wen interessiert es, wenn es einen von einem sympathischen Schauspieler inszenierten Diktator in einem fiktiven Land, das definitiv nicht Kuba ist, darum geht, seinen sensibleren Sohn als Nachfolger zu installieren. Große Politik - wenn Willis Huntley nicht auftaucht, bin ich enttäuscht -, alte Autos, improvisierte Waffen, es ist alles ein wilder Mix in dieser Revolution.

Eine Neuigkeit gibt es auf jeden Fall und das sind die ersten größeren Städte mit Hochhäusern in einem Far Cry. Wo es vorher bestenfalls mal ein größeres Dorf gab, stehen nun ein paar richtige Städte herum. Schiebt es das alles ein wenig in Richtung Rico Rodriguez? Nein, von einem Greifhaken wurde nichts erzählt und ohne diesen bleibt es nur ein Far Cry. Aber Kleinflugzeuge auf Hochhäusern parken, das sollte drin sein. Auf einem der Shots unten ist auch ein Pferd sehr prominent zu sehen, es spricht also etwas dafür, dass es Ausritte gibt. Noch dazu wurde etwas von Third-Person am Rande erwähnt. Wohl eher nicht viel im Spiel, aber man sieht zumindest mal den eigenen Charakter.

Und dann ist das noch Chorizo. Der kleine niedliche Hund auf einem der Shots unten? Der mit Rollstuhl, weil seine Hinterbeine fehlen? Das ist Chorizo und er er liebt es euch zu helfen. Tiere, die ihr "anheuert", sind mittlerweile fester Teil des Programms von Far Cry und Far Cry 6 will da nicht zurückstehen. Chorizo sieht einfach aus, als gäbe es da eine gute Geschichte, auf die man sich jetzt schon freuen kann.

Und sonst so? Far Cry halt. Genießt die hinreißend inszenierten Trailer, hier noch ein paar Impressionen, mehr erfahren wir sicher im Laufe des Jahres. Erscheinen wird Far Cry 6 am 18.2.2021.

Mehr über andere neue Ubisoft-Spiele wie Watch Dogs Legion, Assassin's Creed: Valhalla und anderen erfahrt ihr hier: Ubisoft Forward 2020 - Alle neuen Spiele in der Übersicht

Eindeutig Far Cry.
Hey, ein Pferd! Reiten wird wohl eine Option sein.
'Ein Halleluja für Chorizo', 'Chorizo kennt kein Erbarmen' und jetzt der dritte Teil der Chorizo-Trilogie: 'Gott vergibt... Chorizo nie!'
Das erste Mal in Far Cry: Mehr als vier Stockwerke.
Man nimmt halt, was man findet, um damit zu kämpfen und dann malt man es bunt an.
Die Gegenseite hat Panzer. Mal gucken, ob wir die auch fahren dürfen.
Der Trailer ist wie immer äußerst stimmig. Hier ein paar Impressionen, aber guckt euch oben auf jeden Fall noch mal in Ruhe an.

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Martin Woger

Chefredakteur

Chefredakteur seit 2011, Gamer seit 1984, Mensch seit 1975, mag PC-Engines und alles sonst, was nicht FIFA oder RTS heißt.

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