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Film zu Ghost of Tsushima soll vollständig japanische Besetzung erhalten

Den Geist der Vergangenheit einfangen.

Damit der Film zu Ghost of Tsushima so richtig authentisch wird, möchte Regisseur Chad Stahelski seine Verfilmung mit einer "komplett japanische Besetzung, auf Japanisch" produzieren.

Sony unterstützt den Plan des Regisseurs

Gegenüber Collider sagte Stahelski, dass diese Idee "die meisten Leute zu Tode erschreckt", dennoch sei Sony mit an Bord und unterstütze ihn bei seinem Vorhaben. Das westliche Publikum habe sich ja inzwischen auch immer mehr daran gewöhnt, Untertitel zu lesen.

"Ehrlich gesagt sind es wahrscheinlich dieselben Dinge, die die meisten Leute zu Tode erschrecken würden", so Stahelski. "Es ist eine Hommage an Akira Kurosawa, der wahrscheinlich zu den fünf größten Einflüssen in meinem Leben gehört, was den Film betrifft. Es ist eine Chance, Technologie und Menschen in einer zeitlosen Geschichte voranzutreiben."

"Die Story ist eine typische mythologische Geschichte über Gut und Böse, die Suche nach einem Mann und die Beobachtung, wie er die Welt verändert oder die Welt ihn verändert", fährt Stahelski fort. "Das sind die ganzen Joseph-Campbell-Sachen, die man in einer Geschichte lieben würde."

"Dazu kommt natürlich, dass man mir nachsagt, ich hätte einen kleinen Samurai-Fetisch, was wahrscheinlich stimmt, weil ich Manga und Anime und so kenne."

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So nah an der Geschichte wie möglich

Stahelski behauptet, dass der Film "visuell atemberaubend" werde, wenn es nur richtig gemacht werde. Der Film sei charakterorientiert und biete Möglichkeiten für "großartige Action und großartiges Design". Zudem wolle er der japanischen Geschichte über die Mongolen, die auf der Insel Tsushima einfallen, optisch treu bleiben.

"Eine komplett japanische Besetzung, auf Japanisch. Sony unterstützt uns dabei voll und ganz. Ich fahre nach Japan, seit ich 16 bin. Ich liebe das Land, die Menschen und die Sprache. Ich versuche, nicht nur in meiner, sondern auch in einer anderen Sprache Regie zu führen und mich kulturell zu verändern, um das auf eine coole Art und Weise zu vereinen, die auch ein westliches Publikum anspricht."

Um das Spiel selbst ist es derzeit ruhig geworden - nicht zuletzt, weil die aktive Arbeit an zusätzlichen Patches und Inhalten im April eingestellt wurde.

Über den Autor

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Melanie Weißmann

News-Redakteurin

Melanie ist meist online am PC zu finden. Neben Multiplayern und Meer mag sie Alliterationen und dumme Wortspiele. Gelegentliches Lego-Bauen hilft ihr beim Abschalten.

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