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Flower-Macher thatgamecompany: „Spiele brauchen mehr erwachsene Inhalte“

Aber nicht die übliche Sorte

Werdet endlich erwachsen! Das ist - verkürzt - die Botschaft, die Jenova Chen, Designer von CLoud, flOw und Flower, den Spielen und ihren Entwicklern gestern zur Develop mitbrachte. Videospiele bräuchten mehr Inhalte für Erwachsene, womit er aber nicht zwangsläufig Gewalt meint. Huch!

„Ich glaube, Spiele brauchen erwachsenere Inhalte - aber nicht wie in [Dead of Alive] (sic!) oder [Manhunt], sondern anspruchsvollere Arbeiten“, appellierte Chen.

„Spiele sollten den Spieler zum Denken anregen und ihn emotional berühren. Gameplay sollte wie jedes andere Medium sein - es muss alle möglichen Reaktionen hervorrufen. Ansonsten wird unsere Industrie sterben“, fürchtet er.

„Es sollte nicht nur um ein Gefühl gehen - wie etwa Aufregung oder Glück“, stellte Chen fest. „Menschen haben eine breite Palette an Emotionen und das Leben ist stressig. Spiele sollten das wiederspiegeln.“

Ein Mittel, um dies zu erreichen sieht er darin, zeitgemäße Themen in Spielen zu verarbeiten und die Entwicklung eines Spiels wie die Erschaffung von Kunst anzugehen.

Über den Autor

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Alexander Bohn-Elias

Stellv. Chefredakteur

Alex schreibt seit 2001 über Spiele und war von Beginn an bei Eurogamer.de dabei. Er mag Highsmith-Romane, seinen Amiga 1200 und Tier-Dokus ohne Vögel.

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