Assassin's Creed: The Ezio Collection

Technisch mit soliden, aber nicht herausragenden Verbesserungen. Lohnt sich für Neueinsteiger oder um Ezios Abenteuer noch mal zu erleben.

Assassin's Creed: The Ezio Collection - Test

Ein Jahr ohne neues Assassin's Creed! Für manche kaum noch vorstellbar und obwohl es ja im Grunde kein neues Spiel ist, gibt es da nun immerhin noch die Ezio Collection, die in diesem Jahr die Lücke füllen soll, während Ubisoft fleißig am nächsten regulären Teil der Reihe arbeitet. Nach der zusätzlichen Entwicklungszeit könnte der wirklich mal wieder richtig spannend ausfallen. In der Zwischenzeit könnt ihr euch ein weiteres Mal mit Ezio Auditore da Firenze beschäftigen, dem bislang besten Hauptcharakter der Reihe.

Zugegeben, das ist nicht wirklich schwierig, denn er hatte drei Spiele und viele In-Game-Jahre lang Zeit, sich zu entwickeln, während man sich von den anderen Protagonisten wieder nach einem Teil verabschiedet hat. Gegenüber Altair aus dem ersten Assassin's Creed hatte Ezios Charakter so viel mehr zu bieten, wirkte nicht ganz so mysteriös und verschlossen wie sein Vorgänger, sondern lebensfreudig, draufgängerisch, heißblütig und manchmal etwas dickköpfig. Kurz: Ein weitaus interessanterer Protagonist, für den man sich wirklich interessiert hat.

Und dann gibt es da natürlich die Abschnitte in der Gegenwart mit Desmond Miles, Ezios Nachfahre, die immer irgendwie langweilig auf mich wirkten, mir wie eine lästige Pflicht vorkamen und in mir das Gefühl weckten, dass Ubisoft mich aus dem eigentlich spaßigen Renaissancezeitalter unbedingt herausreißen musste, um mir diesen modernen Quatsch anzudrehen. Diese Ansicht hat sich mit der Ezio Collection nicht geändert.

Weiterlesen...