Assassin's Creed: Origins Features

Assassin's Creed Origins - Der "Fast-schon-ein-Reboot"-Teil

Neues Kampfsystem, reichlich Rollenspielelemente, frischer Schwung

Ich habe es bei meinem Anspieltermin richtig ruhig angehen lassen. Mich nicht gleich auf das nächstbeste Ziel gestürzt - und davon gab es auf der Ubisoft-typisch mit Symbolen übersäten Karte reichlich -, sondern habe einfach nur ein paar Minuten das Ägypten-Szenario in mich aufgenommen. Und das sieht in 4K auf der Xbox One X mal richtig schick aus. Beeindruckende Licht- und Wassereffekte, eine lebendige Welt, in der Menschen und Tiere ein reges Eigenleben führen und keine Ruckler oder Grafikfehler, die meine Freude in den gut vier Stunden Spielzeit getrübt hätten. Wenn das der Look für das finale Spiel ist, dürfte Origins der erste Serienteil nach Black Flag werden, den ich wieder mit Spaß und Hingabe zocken werde. Und das jetzt nicht nur wegen der Optik, auch die erheblichen Änderungen im Kampfsystem und der Schwenk hin zu einem Action-Rollenspiel mit Destiny-würdigen Loot-Mengen, einem cleveren Crafting-System und Nebenmissionen, die vergleichsweise komplexe Geschichten erzählen wollen, all das macht neugierig.

Assassin's Creed Origins bringt frischen Wind in die Serie!

Neues Kampfsystem, frisches Szenario - und Rätselgräber wie aus Tomb Raider

Hossa, das fühlt sich erfrischend an: Jemanden im alten Ägypten, fast schon im Schatten der Pyramiden, mit dem Breitschwert ordentlich ins Gesicht zu pfeffern, seinen Schlag dann zu blockieren, ihm schließlich mit ein paar schnellen Hieben den Garaus zu machen und dann davon zu galoppieren als sei nichts gewesen. Ich mochte auf der Gamescom kaum glauben, dass ich hier am Stand von Ubisoft sitze und nicht ein neues Action-Rollenspiel, sondern den neuesten Teil von Assassin's Creed spiele, so unterschiedlich fühlte sich allein das Kampfsystem im Vergleich zu den Vorgängern an. Vorbei scheinen die Zeiten, in denen ihr euch durch gut geplantes Blocken und parieren durch jede noch so große Gegnermenge wursteln konntet. Diese Gegner nehmen keine Rücksicht darauf, dass ihr mit ihren Kollegen noch nicht fertig sind, sie stürmen auf euch zu und hauen euch die Axt in den Rücken, wenn sie können - und eben das macht Assassin's Creed vielversprechend. Dieser Serienteil könnte der altgedienten Reihe endlich wieder frische Aspekte und neues Leben einhauchen.

E3 2017: Alle Xbox-One-Spiele, die auf der Messe neu vorgestellt wurden

Assassin's Creed Origins, Anthem, Playerunknowns Battleground und mehr

Die größe Neuerung in der Xbox-Abteilung ist sicherlich die neue Xbox One X. Dabei sind die neuen Spiele für Xbox One beinahe schon ins Hintertreffen geraten, und das, obwohl die Palette trotz - oder gerade wegen - der neuen Konsole sehr gut aufgestellt ist.

Die größten Shows der E3 2017 sind vorbei und allmählich kann man ein Resümee ziehen. Das dürfte dieses Jahr ganz gut ausfallen, denn im Grunde war wirklich für jeden etwas dabei. Von Indies bis Triple-A-Titel quer durch alle Genres gibt es so einige interessante Spiele, die noch dieses oder nächstes Jahr erscheinen sollen.

E3 2017: Alle PS4-Spiele, die auf der Messe neu vorgestellt wurden

Wolfenstein, VR-Spiele, Shadow of the Colossus und mehr.

Ihr habt eine PlayStation 4? Dann wollt ihr ganz sicher auch neue Spiele für eure Konsole haben, richtig? An Nachschub mangelt es jedenfalls nicht. Alleine in diesem Jahr erscheinen noch so einige Titel. Aber auch auf der E3 gab es wieder eine ganze Reihe an Neuankündigungen, die mal früher, mal später auf Sonys Konsole aufschlagen werden.

Ubisofts E3 2017 Show: Gutes Ubi, schlechtes Ubi - hauptsächlich aber gutes.

Guter, schlanker Auftritt, der von Jubeln bis Gähnen alles bot

Das war... die zum Zeitpunkt, als ich diese Zeilen in die Tasten hacke - rund 0:00 Uhr und etwa drei Stunden vor Sonys Pressekonferenz - das Highlight der Messe. Dabei liegt das gar nicht mal daran, dass jetzt jedes Spiel der absolute Knüller gewesen wäre. Aber Ubisoft lieferte eine schlanke Show, auf der es sich einmal mehr als einer der am breitesten aufgestellten Spielehersteller präsentierte und brachte am Ende die Überraschung, auf die man seit einem halben Jahrzehnt wartete. Dass der eine oder andere Titel ein wenig zu kurz kam und ein prominenter Hoffnungsträger eine etwas entmutigende Vorstellung bot, fiel da nicht weiter ins Gewicht.

Assassin's Creed: Origins auf der E3 2017: Sieht so die "Revolution" aus?

Der erste Eindruck zeigt ein sehr bekannt wirkendes Action-Adventure.

So sieht es also aus, wenn sich Ubisoft hinsetzt und seiner wichtigsten Marke der vergangenen Generation eine Ruhepause und gut vier Jahre Entwicklungszeit für den nächsten Serieneintrag gönnt. Yves Guillemot sprach schon vor einer Weile von einer "Revolution der Reihe" und die entspannte Einstellung, dass dieses Spiel alle Zeit der Welt bekommt, sich gerne auch über 2017 gesundschlafen darf, ließ Großes erhoffen für die Zukunft einer prägendsten, zuletzt aber überaltert wirkenden Spielereihen.