Boom Blox

Boom Blox

Boom Blox

A little less action, please.

Als ich anfing, Boom Blox zu spielen, sah ich plötzlich überall nur noch Blöcke und überlegte, wie ich was wohl am besten zum Einsturz bringen könnte. Der Schreibtisch? Ziemlich instabil. Ein gezielter Wurf gegen ein Bein sollte locker ausreichen, um die Platte gen Boden zu befördern. Der Kleiderschrank? Schwieriger, aber wenn man sich erst einmal der lästigen Tür entledigt hat, dürfte er von innen zu knacken sein. Das Bücherregal? Gar nicht so kompliziert und falls ich es genau an der Seite treffe, kippt es im Optimalfall sogar gegen den Fernseher.

Nein, das ist kein Scherz. Nein, das habe ich nicht gerade erfunden. So habe ich meine Umgebung wirklich für einen Moment gesehen. Keinen besonders langen Moment allerdings, denn noch bevor ich meine eigenen vier Wände in Gedanken zusammenkrachen lassen konnte, war das Knobeln bei Boom Blox auch schon vorbei - und die Ernüchterung setzte ein. Aber um es uns leichter zu machen, fangen wir jetzt erstmal von vorne an. Oder um es in der Sprache des Spiels zu sagen: Wir kümmern uns zunächst um's Fundament.

Boom Blox ist das erste von drei EA-Spielen, für das Filmemacher Steven Spielberg seinen Namen hergibt. Inwieweit er tatsächlich in die Entwicklung involviert war, sei dahingestellt und abgesehen von der Verpackung findet der gute Mann auch nicht weiter groß Erwähnung.

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