Dark Souls 2 Digital Foundry

Technik-Analyse: Dark Souls 2

Digital FoundryTechnik-Analyse: Dark Souls 2

In vielerlei Hinsicht identisch, manchmal aber auch mit radikalen Unterschieden, die die Wahl nicht einfach machen.

Weg mit dem Alten und her mit dem Neuen. Dark Souls 2 bringt die bislang größten technischen Fortschritte in der noch relativ jungen Geschichte der Serie mit sich. Mit neuen Leuten an der Spitze des Teams und einer Engine, die speziell dafür gedacht ist, die furchterregende Welt von Drangleic zum Leben zu erwecken, nutzt Entwickler From Software die Gelegenheit, neue Rendering-Techniken auf PS3 und 360 auszuprobieren, bevor sie auf den Next-Gen-Plattformen eingesetzt werden. Obwohl wir also in den Bereichen Physik, Beleuchtung und Effekte eine Reihe von Upgrades sehen, gibt es auch einige negative Dinge, die wir so nicht erwartet haben.

Allen voran können wir schon mal sagen, dass Dark Souls 2 alleine durch seine Auflösung einen klaren technischen Vorteil hat. Das Spiel läuft auf PS3 und 360 in nativem 1280x720. Auf dem Papier sollte das eine deutliche Steigerung repräsentieren, in der Praxis sorgt die höhere Pixelzahl aber nur für ein leicht klareres Bild gegenüber dem 1024x720-Framebuffer von Dark Souls. Grund dafür ist ein Post-Process-Edge-Filter. Es ist ein effektiver Aliasing-Killer, aber dabei gehen viele Details bei den Texturen und Alpha-Effekten verloren. Dadurch produziert das Spiel auf beiden Plattformen gleichermaßen ein weicheres Bild, als wir es uns erhofft haben. Nichtsdestotrotz ist es eine Verbesserung - und ein positiver Start auf unserer Reise tief in eine Spielwelt, die verspricht, die bislang größte des Teams zu sein.

Bei der Aufbereitung unser verlustfreien Aufnahmen für eine genauere Analyse stellen wir fest, dass es kaum visuelle Unterschiede zwischen beiden Versionen gibt. Kurz gesagt: Der größte Vorteil der PS3 ist das überlegene Texture-Filtering, während die Cut-off-Distanz auf der 360 sehr viel kleiner ist - was hier etwa auf Böden zu verwascheneren Texturen in kürzerer Distanz führt. Erwähnenswerter ist da schon der Vorteil der 360-Version, wo Lagerfeuer, explodierende Projektile oder Wasserfälle über höher aufgelöste Alpha-Effekte verfügen. Diese Effekte scheinen auf Sonys Plattform in einer niedrigeren Qualität zu laufen, was zu sichtbareren Aliasing-Artefakten führt, wenn sie in der Nähe befindliche Geometrie überdecken.

Weiterlesen...