Dark Souls Remastered Features

Frohes Neues! Willkommen im neuen Jahr, ihr habt hoffentlich gut reingefeiert. Und auch hier gibt es was zu feiern, nämlich euer Spiel des Jahres 2018, das ihr fleißig gewählt und kommentiert habt. Wer sich am Ende durchsetzen konnte - es war ein bis zuletzt geführter Zweikampf -, lest ihr ganz unten in diesem Artikel.

Es ist offiziell: Blighttown wurde in Dark Souls Remastered gefixt

Es ist an der Zeit für eine lang überfällige Rückkehr nach Lordran. Wir haben bereits zahlreiche frühe Bereiche im Dark Souls Remaster gesehen, vom Undead Asylum bis hin zum Taurus Demon, und jüngst im Netzwerk-Test auch bis zu den Bell Gargoyles. Die Performance war durch die Bank weg beeindruckend auf Xbox One und PS4. Aber für viele gibt es nur einen Performance-Test, der tatsächlich wichtig ist: Blighttown.

Als Performance-Maßstab ist Blighttown bekannt und legendär, aber bislang konnten wir es nicht testen. Selbst ohne die stotternde Framerate ist es ein dunkler, strafender und schwieriger Bereich. Sich biegende Holzplattformen, Aufzüge, Leitern, giftige Wespen, Stein-werfende Golems und ein giftiger Sumpf erwarten euch hier. Mit all dem musstet ihr in der üblichen Trial-and-Error-Vorgehensweise zurechtkommen, aber die schlechte Performance machte es nur noch schwerer. All die Strukturen - besonders das komplexe Aufzugsystem - hatten einen heftigen Einfluss auf die Framerate. Im Jahr 2011 war es unmöglich, über die dortigen 15 FPS zu ignorieren - ein Tiefpunkt, der alleine schon durch die Umgebung erreicht wurde, noch bevor Gegner in Sicht waren. Tatsächlich wurde der Bereich so stark nach der Veröffentlichung auf Xbox 360 und PS3 kritisiert, dass sich From Software für den Zustand der gesamten Performance des Spiels entschuldigte.

In Kombination mit dem hohen Schwierigkeitsgrad war es eine echte Plackerei, selbst via Abwärtskompatibilität auf der Xbox One X ist die Performance schwach. Auf dem PC lief Blighttown in der Prepare to Die Edition deutlich besser. Aber die Entfernung des 30-FPS-Caps zeigte, dass die Single-Thread-Abhängigkeit der Engine noch immer für Probleme auf modernen CPUs sorgte. Selbst auf AMDs leistungsstarkem Threadripper 1950X läuft Blighttown nicht mit 60 FPS. Das rückt das Problem ins rechte Licht.

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Vier Gedanken, die man sich nach einer Stunde mit Dark Souls Remastered macht

FeatureVier Gedanken, die man sich nach einer Stunde mit Dark Souls Remastered macht

Es ist immer noch Dark Souls, das lässt sich sicher sagen.

Die Kollegen von Outside Xbox hatten schon mal eine Stunde mit Dark Souls Remastered - ein Vergnügen, das uns hier erst in Kürze bevorsteht. Und hier sind ein paar Gedanken, die sie sich dazu machten:

1 - Der Look ist ziemlich ähnlich

Obwohl es nun je nach Konsole mit 4K - Pro und X - oder 1080p - PS4 und One regulär - läuft, sieht Dark Souls immer noch sehr wie Dark Souls aus. Das ist prinzipiell nicht schlecht, wenn ihr den Look des Spiels mochtet, aber vielleicht enttäuschend, wenn ihr auf ein Dark-Souls-3-Upgrade gehofft hattet. Dazu kommt, dass nun Fehler in den Texturen und Modellen der Gegner, die auf 720p noch recht gnädig in der niedrigen Auflösung verloren gingen, eher zu sehen sind - genauso wie schöne Details gerade bei den Bossen besser zur Geltung kommen. Auch wirkt natürlich alles weniger verwaschen, definitiv ein Bonus. Ein paar neue Lichteffekte kamen dazu und es gibt Gerüchte bezüglich eines sehr, sehr, sehr subtilen Motion-Blur-Effekts, die sich aber noch bestätigen müssen.

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