Devil May Cry 5 Features

Wer die erste Demo zu Devil May Cry 5 bereits gespielt hat, weiß: Capcom will es wissen. Riesige Dämonen, coole Sprüche und lange Kombos zeichnen auch den fünften Teil des Franchises aus. Dieses Mal haben wir nicht nur einen Protagonisten und nein, wir wechseln auch nicht zwischen zwei Dämonenkillern hin und her. Capcom hat uns mit drei Charakteren sogleich eine ganze Boygroup zusammengestellt, die unterschiedlicher kaum sein könnte. Hier ist für jeden Geschmack, pardon, ich meinte Kampfstil, etwas dabei.

Inzwischen gibt es so viele Spiele jedes Jahr. Die üblichen, verdächtigen Triple-As natürlich, die großen Indies, aber auch Tonnen an kleineren, aber nicht weniger spannenden Projekten. Wobei, zu sehen, was genau Anthem denn jetzt eigentlich tut, was ein Destiny nicht kann, das wird schon spannend sein. Aber Spaß beiseite, hier sind die Spiele, auf die wir warten.

Als ich auf der Gamescom Devil May Cry 5 spielen konnte, kam mir das nicht ganz zufällig vor, wie Capcoms Kapitulation vor den Fans. Das bedeutet nicht unbedingt etwas Schlechtes, es heißt nur, dass Ninja Theorys Reboot DmC: Devil May Cry hier zu Grabe getragen wird, indem mit dem fünften Teil nun doch eine direkte Fortsetzung des vierten folgt. Ich hatte die Gelegenheit, Game Director Hideaki Itsuno zu dieser Kausa zu befragen. „Wir versuchen hier nur zu bewahren, was gut an der Serie war", sagt er sichtlich darauf bedacht, das Reboot als einmaliges Experiment zu betrachten, das nie als Neustart der Serie gedacht war. So befremdlich man das finden mag: Devil May Cry 5 scheint beileibe kein schlechtes Spiel zu sein. Im Gegenteil, ich habe es selten so genossen, Dämonen zu zerhacken und ihre Einzelteile über den Bildschirm fliegen zu sehen.