The Evil Within

Das große Horrorspiel 2014 kann sich nicht entscheiden, welcher Gruselschule es genau folgen möchte. Also folgt es allen. Gleichzeitig.

Spotlight

Schlüsselereignisse

Gerücht: The Evil Within 2 in Arbeit?

Stellenausschreibung lässt es zumindest vermuten.

Wir hörten bereits letztes Jahr, dass Shinji Mikamis Horrorspiel The Evil Within sich in Bethesdas Augen oft genug verkauft hat, um einen Nachfolger zu rechtfertigen. Jetzt gibt es erste Anzeichen, dass der in der Mache sein könnte.

E3 2016: Gerüchte über Prey 2, Wolfenstein 2, Evil Within 2 und ein Skyrim-Remaster

Bethesda wird im Rahmen seiner E3-Pressekonferenz in der Nacht von Sonntag auf Montag angeblich ein Remaster von Skyrim für Xbox One und PlayStation 4 ankündigen.

Nach Informationen unserer englischen Eurogamer-Kollegen entspricht das der Wahrheit. Außerdem werde man The Evil Within 2 und Wolfenstein 2 ankündigen. Darüber hinaus ist auch von einer Neuankündigung von Prey 2 die Rede.

Ursprünglich stammen die Remaster-Gerüchte vom vertrauenswürdigen Industrieinsider Shinobi602 und einem weiteren vermeintlichen Insider aus dem NeoGAF-Forum namens Enter the Dragon Punch.

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Vollbild-Update für die Konsolenversionen von The Evil Within veröffentlicht

Bethesda hat ein neues Update für The Evil Within veröffentlicht.

Damit reagiert man auf Wünsche der Community und lässt euch nun auch auf den Konsolen den Kinomodus und damit die schwarzen Balken entfernen, damit ihr den Titel im Vollbild-Modus spielen könnt.

Außerdem wurde der Schwierigkeitsgrad „Casual" neu ausbalanciert. Hier findet ihr nun mehr Munition und eine verbesserte Energieanzeige.

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The Evil Within: The Executioner - Test

The Evil Within: The Executioner - Test

Noch einmal mit Hammer.

Von allen Gegnern in The Evil Within blieb mir der Tresorkopfwächter am nachhaltigsten in Erinnerung. Nicht weil es eine so erschütternde Begegnung war, sondern weil sie den Puls mit billigen Tricks in Halshöhe pumpte. Wie videospielig ist es bitte, wenn man mit Tastenhämmern eine Kurbel festdrehen muss, während der Aggressor langsam und stetig näherkommt? Wer selbst mal eine solche Maschine sein möchte, kann das im letzten DLC The Executioner tun.

Anders als die beiden Kidman-Erweiterungen (The Assignment, The Consequence) steuert ihr Tresorkopf unmittelbar, indem ihr das Geschehen aus seinen Augen verfolgt. Einen Hünen, irgendwo zwischen Trägheit seiner Ausmaße und Massen in Bewegung setzender Wut eines Bioshock-Big-Daddys, natürlich mit Hammer, Kettensäge, Raketenwerfer, Bodenfallen oder was auch immer ihr im Laufe der zwei Stunden freischaltet. Ähnlich wie im Hauptspiel könnt ihr mit Gesammeltem den Charakter verbessern, etwa seine Lebensenergie, Panzerung oder, nicht unwichtig, Bewegungsgeschwindigkeit.

Trotzdem, man bleibt ein Backwoods-Klischee gewordener Schlächter mit verkrusteter Schürze, Sack über'm Rücken und Fleischerhammer in der Hand, nur dass man sich durch Zombies statt Teenies schmatzt. Und wieso? Weil Daddy seine Tochter sucht. Zumindest der Rest, der von Daddy unter der Lederkluft und dem Tresorkopf noch übrig blieb, als er in den STEM stieg und so weiter und so fort (und den Rest, der von Tochter in dieser Teufelsmaschine geblieben sein mag). Die Geschichte ist eine Jagd nach Anweisungen von Mobius, erzählt vom Verlust der Menschlichkeit und davon, wie Fürsorge in sklavischem Befolgen grausamster Befehle enden kann. Anders gesagt: Ihr sucht Zettel und tut, was darauf steht, so einfach ist das.

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The Evil Within: The Consequence - Test

The Evil Within: The Consequence - Test

Vorbei, vorbei (... er war kein Dämon-Samurai).

Endlich alles vorüber, ja? The Consequence ist der definitive Abschluss von The Evil Within mit seiner Gedanken verschmelzenden Maschine, zumindest soweit dieser überspannte Ansatz ein klares Ende zulässt? Fein, dann kann Mikamis Truppe gern einen Nachfolger machen, der sich verhält wie Resident Evil 2 zu 1, oder Silent Hill 2 zum Vorgänger.

Nichts gegen drei weitere zuvorderst mit blanken Händen verbrachte Stunden als Juli Kidman. Wehrlosigkeit in einem wild seine Kulissen einstreuenden Hickhack funktionierte bereits im ersten DLC The Assignment nicht schlecht. Nur fällt der finalen Episode eben wenig mehr ein als das, was vorher schon da war. Wieder ist räumliche und zeitliche Kohärenz etwas von wer-weiß-wo Hergeholtes, wenn Leitern scheinbar ins Nichts führen, sich Gänge auf den Kopf drehen oder ihre Wände entblättern.

Wieder ist die eigene Wahrnehmung relativ. Nach einem Kameraschwenk abrupt endende Korridore, rote Symbole, die nach dem Anleuchten mit der Taschenlampe eine Tür gebären, die Umgebung als sich ständig änderndes Wechselspiel. Diese Zerklüftung einer logischen Kulissenabfolge hatte schon im Hauptspiel etwas von einem irren, bewusst zwei Schritte vor seinem Spieler marschierenden Mindfuck, dem man sich nie überlegen fühlte.

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The Evil Within: The Assignment - Test

The Evil Within: The Assignment - Test

Schalt' einen Gang runter.

Es mag für die Herrenwelt ein weniger verständliches Detail sein: Wieso muss eine Frau in einem Horrorspiel, noch dazu einem aufs Schleichen fokussierten, Hackenschuhe tragen?

Taschenlampen kann man abschalten, den Gang in die Entenpose verlagern, aber die Schuhe... ein ewig klackerndes "Hierher!", nur falls die Freaks, die The Evil Within in seine schrägen Gedankenwelten zwängt, nicht ohnehin bereits auf dem Weg sind. Erwähnenswert ist das, da Juli Kidman die Hauptrolle im ersten DLC spielt - The Assignment. War das Hauptspiel noch ein Riesendurcheinander aus einfach allem, was die Horrorschulen in den letzten Jahrzehnten auf dem Lehrplan hatten, unterlegt mit dem satten Sound zur Splatter-Party eingeladener Schusswaffen, unterscheidet sich die Erweiterung insoweit, dass Kidman schleichen muss und keinen zwei Treffern standhält. Nach zweien ist wirklich Schluss.

Wenn man dann nach der Hälfte der Spielzeit - etwa eineinhalb Stunden - eine Pistole findet und das Magazin leeren darf, ja sogar muss, genießt man das nach all den Entbehrungen als den befreienden Moment, der es nun mal ist. Es bleibt bei diesem einen. Ansonsten: Schleichen.

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The Evil Within: Steam-Update lässt euch 60 FPS wählen und schwarze Balken deaktivieren

Bethesda hat ein neues Update für die PC-Version von The Evil Within veröffentlicht, das via Steam automatisch installiert wird.

Dadurch bekommt ihr in den Optionen nun die Möglichkeit, von 30 FPS zu 60 FPS zu wechseln oder die schwarzen Balken zu deaktivieren. Zugleich hat man Fehler behoben, die auftreten konnten, wenn das Spiel mit mehr als 30 FPS läuft.

Das Gleiche gilt für „Darstellungsprobleme bei Entfernung des Letterbox-Rahmens".

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The Evil Within - Test

Was in The Evil Within steckt? Alles. Nervenanstalt. Experimente für höheres Ziel. Leatherface. Silent-Hill-Rollstuhl. Kuttenträger. Dinge, die aus Bildern kommen. Dinge, die in Bildern verschwinden. Große fleischige Dinge, die aus vielen kleineren Dingern bestehen. Dörfler mit Fackeln. In einem Brand sterbende Kinder. Herrenhaus. Mutanten, denen Tentakel aus dem Maul wachsen. Leuchtturm. Über die Wand krabbelnde Käferscharen. Starrende Mannequin-Figuren. Verrenkte Frauen mit Haaren vorm Gesicht. Kill it with fire. Schlafsaal. Geister der Vergangenheit. Keller voller Gedärm. Blut. Klischees. Und Spaß.

War das das Ziel, ein dicht gedrängtes, widerlich dröhnendes Best-of von Ju-On bis Resident Evil, Saw bis Project Zero? Dann Glückwunsch an das Entwicklerstudio Tango Gameworks. The Evil Within ist ein Riesendurcheinander aus, nun ja, Dingen, Erzählebenen und Kulissen, eben noch standfest in Raum und Zeit, kurz danach komplett aufgeweicht, beinahe willkürlich. In der einen Minute todernst und bestürzend, in der nächsten dermaßen cheesy und peinlich bis in die geschmackliche Schräglage hinein.

Es ist verwirrend und faszinierend im Sinne einer Hausnummer über dem, was man gerade zu begreifen imstande ist. Eben noch sieht man einer Krankenschwester beim Nägelfeilen zu, schon im nächsten Moment wird man in ein Bild gesaugt, später kommt ein Kapuzenkerl und donnert euch durch den Boden einer Kirche. Spiegel verbinden die in keinster Weise einem konsistenten Muster folgende Welt mit einer Anstalt, wo man mit Schlüsseln Items aus Leichenfächern fischt, und wenn das Bild ins Schwarz hineinflackert, um euch auf einem Waldweg wieder auszuspucken - tja, dann ist das halt so. Dieser Hauptcharakter Sebastian Castellanos ist ein geistiges Wrack. Merkt man. Ob das in erster Linie clever gedacht ist oder optisch aufgeblasenes Gerammel, weil es eben geht, ich weiß es ehrlich gesagt nicht ganz. Selbst als die Handlung nach sechs Stunden eine Richtung mit erkennbarem Thema vorgibt und nach etwa vierzehn endet. Interessant in jedem Fall.

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The Evil Within - Komplettlösung: Alle Kapitel, Tipps und Tricks

Alle Kapitel gelöst, Fundorte Munition und grünes Gel, Tipps zum Aufrüsten und Überleben des Horrors.

The Evil Within geht zurück dorthin, wo Horrorspiele nicht ausschließlich mit Ballern zu gewinnen waren. Ob das noch - oder wieder - klassischer Survival-Horror ist, diese Einschätzung sei hier jedem selbst überlassen. Aber einfach ist es definitiv nicht, wenn ihr in die Rolle von Sebastian Castellanos schlüpft, apathisch dreinblickende Dorfbewohner erledigt, vor Kettensägenpsychos wegrennt oder euch mit verrenkt laufenden Spinnenfrauen herumschlagt.

Horror hat seine Ecke immer gefunden und seine eigenen Formeln entwickelt, die brav abgelaufen werden. Dass sich diese über die vielen Jahre seit Werken wie den ersten Frankenstein- oder Vampirbüchern geändert haben, könnte daran liegen, dass es immer eine Steigerung geben muss. Horror und Angst basieren auf der wirklich realen, konkreten Gefahr, der man direkt ausgesetzt ist, und diese muss dann auch nicht sonderlich intensiv sein. Wenn dieses Gefühl aber aus einem Medium wie Buch, Film oder Spiel kommen soll, dann gewöhnt man sich relativ schnell an die Formeln. Das erste Mal über Vampire zu lesen, war sicher aufregend und gruselig. Inzwischen haben sie Semi-Porno-Sitcoms.

Eg.de Frühstart - The Whispered World, Mass Effect, République

The Whispered World erscheint neu als Special Edition, neues Mass Effect mitten in der Entwicklungsphase und zweite Episode von République erhältlich.

Der Eurogamer.de Frühstart erscheint jeden Morgen um ca. 9:30 Uhr und fasst die wichtigsten aktuellen News kompakt zusammen, ideal auch für unterwegs auf mobilen Endgeräten.

Shinji Mikami: Sequels sind im Horror-Genre 'ein großes Problem'

Shinji Mikami: Sequels sind im Horror-Genre 'ein großes Problem'

Er erschreckt gerne Leute. Und die technischen Entwicklungen helfen ihm dabei.

Für Resident-Evil-Schöpfer Shinji Mikami sind Fortsetzungen im Horror-Genre „ein großes Problem."

Mit The Evil Within kehrt er dazu zurück, weil er einerseits gerne Leute erschreckt und andererseits nun von fortschrittlicherer Technik Gebrauch machen kann.

Die bessere Grafik könne euch die „Furcht sehr viel näher bringen." Ebenso sei man in der Lage, mehr Animationen zu erstellen ganz genau festzulegen, wie sich ein Charakter in bestimmten Situationen bewegt.

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Alte Schule in einem alten Haus: The Evil Within

Shinji Mikami hat weder auf modernen Shooter-Horror Lust, noch auf modern überhaupt.

Das Horror-Genre muss gerettet werden und seine Rettung liegt allein in der Hand der Indies (lest hierzu auch Björns Special Die Zukunft des Horros). Ganz allein? Nein, ein Japaner hat genug von den ganzen Weltraum-/Zombie-/Mutanten-Ballerorgien und er kann einiges an Referenzen vorweisen. Shinji Mikami hat das Genre mit Resident Evil in den Mainstream geholt und es ein paar Folgen später mit Resident Evil 4 aufgefrischt. Wikipedia weiß dabei immer die lustigsten Dinge: Resident Evil war offenbar ein (offensichtlich erfolgreicher) Versuch Mikamis, seine Enttäuschung über den Film Zombie zu verarbeiten. Erstaunlich, dass der ebenfalls unter den Namen Zombi 2 (ohne e), Zombies, Zombie Island, Zombie Flesh Eaters oder Voodoo völlig unbekannte Film aus den Spät-70ern Jahre später solchen Einfluss haben sollte. Aus Schrott kann also doch was Gutes kommen.

Eg.de Frühstart - Firefall, Skyrim, Neverwinter

Firefall ab Juli in der Open Beta, Legendary Edition für Skyrim und Neverwinter komplett in Deutsch.

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