Papo & Yo

Eg.de Frühstart - Halo, Irrational Games, Skyrim

343 denkt über Mikrotransaktionen nach, Fergusson verlässt Irrational wieder und Update 1.9 für Skyrim auf Konsolen.

Der Eurogamer.de Frühstart erscheint jeden Morgen um ca. 9:30 Uhr und fasst die wichtigsten aktuellen News kompakt zusammen, ideal auch für unterwegs auf mobilen Endgeräten.

Papo & Yo - Test

Papo & Yo - Test

Hat eigentlich noch jemand daran gezweifelt, dass Spiele auch als Ausdrucksform funktionieren?

Papo & Yo ist ein Spiel zweier Hälften. Auf inhaltlicher Ebene erlebt man hier die Flucht des misshandelten Jungen Quico in eine Traum-Favela, dem wohl einzigen Ort, an dem er die Macht hat, die Dinge zu verändern. Die "Dinge" könnte man im Großen und Ganzen auf die Abhängigkeit seines gehörnten, sanftmütigen Freundes "Monster" von giftigen Fröschen reduzieren, die ihn in eine mordslustige Bestie verwandeln. Einen flammenden Killer, der Quico - wenn er ihn denn erwischt - packt und schüttelt wie ein 60 Kilo schwerer Rottweiler ein Kaninchen.

Wer sich traut, dieses ehrlich gemeinte, autobiografische Spiel des Designers Vander Caballero über das Aufwachsen unter seinem alkoholkranken Vater allein auf seine interaktive Ebene herunterzubrechen, ohne sich dabei vom Kontext berühren zu lassen, wird dagegen nur ein kurzes Action-Adventure mit teilweise gruseliger Technik und ungenauen Sprungpassagen finden. Diese beiden Hälften kommen zugegebenermaßen nicht immer zu einem befriedigenden Ganzen zusammen, was dazu führt, das Papo & Yo seine seine beträchtliche Wirkung erst entfaltet, wenn der Abspann einsetzt. Es ist eines dieser Spiele, die im Ganzen erlebt werden müssen, und die sich mit einer Demo keinen Gefallen tun.

Es ist aber auch eines, das von seiner starken Symbolik besser lebt als die meisten anderen Titel und sie im Kleinen wie im Großen exzellent in den Spielablauf integriert. Monster ist als Zerrbild von Caballeros Vater das wichtigste Mittel, um durch diese Welt zu kommen und größter - und einziger - Feind zugleich. Wenn Quico das nüchterne Biest durch die Favela dirigiert und dieses dabei den Weg bahnt, liest der Spieler dies als die guten, lehrreichen, friedlichen Zeiten im Leben, die Caballero mit seinem Erzeuger auch gehabt haben muss - und als die Überzeugung des Jungen, seinen Vater heilen zu können, wenn er nur alles richtig macht. Sobald der Himmel sich dann verfinstert, weil der eigentlich sanfte Riese doch einen Frosch gefunden hat und jetzt buchstäblich wutentbrannt Quico nach dem Leben trachtet, ist das trotz allen Kontrasts zur ätherischen Umgebungsknoblerei noch ein erträglicheres Bild als die Szenen, die sich in in der Realität abgespielt haben müssen.

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Eurogamer.de Frühstart - 19.7.2012

Finale iCEnhancer-Version für GTA 4, Rock Band Blitz kommt Ende August und Termin für Windows 8.

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Eurogamer.de Frühstart - 13.7.2012

Rhianna Pratchett schreibt Tomb-Raider-Story, PC-Version von AC3 definitiv später und Goldhandel in Diablo 3 jetzt möglich.

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Papo & Yo - Vorschau

Spiele als Therapie: Wie ein Designer seine schwierige Kindheit spielerisch bewältigt

Wenn man sie zu Papier bringt, ist die Metapher nicht die subtilste: Der Junge Quico hat einen gigantischen besten Freund namens Monster. Doch Monster ist zugleich sein größter Feind, denn er ist süchtig nach giftigen Fröschen. Die verwandeln ihn in ein mordlustiges Biest mit schweren, flammenden Fäusten. Das Spiel trägt es auf dem Revers: Sein Erdenker Vander Caballero erzählt hier eine Parabel auf seine Kindheit unter seinem alkoholkranken Vater.