Pikuniku

Wahnsinnig charmanter kleiner Puzzle-Platformer in einer bizarren 2D-Welt voller exzentrischer Einwohner. Sehr witzig, leider recht kurz.

Pikuniku - Test: Nie war eine Dystopie niedlicher

Es fällt mir nicht leicht, es zuzugeben. Ich fühle mich komisch und habe Angst, wie Freunde und Familie reagieren werden wenn ich ihnen sage: Ich habe Gefühle für ein Spiel entwickelt. Es heißt Pikuniku und ich versichere euch, diese Liebe ist echt. Pikuniku hat aber auch einen meiner Schwachpunkte getroffen. Ich mag nun mal Spiele mit großen, einfarbigen Flächen und simplen, aber niedlichen Figuren.

Und ich mag bizarren Humor und Spielwelten die sich selbst nicht zu ernst nehmen. Pikuniku hat alles davon. Ihr verkörpert etwas rotes Footballförmiges auf zwei Beinen, das ihr herrlich tollpatschig durch die Welt stolpern lasst. Bei Bedarf könnt ihr die Beine auch einziehen und herumeiern. Was ihr machen müsst? Zumindest am Anfang habt ihr keinen blassen Schimmer.

Die Entwickler geben euch keine Hintergrundgeschichte an die Hand, erzählen euch nicht, wer ihr seid, woher ihr kommt und wohin ihr wollt. Ihr erwacht einfach in einer farbarmen Höhle, in der euch ein Geist aufträgt, ihr mögt sie doch verlassen. Tut ihr das, tretet ihr in eine 2D-Welt hinaus, in der ihr von einigen Dorfbewohnern als Monster betrachtet und in einen Käfig gesperrt werdet. Und dann kommt eins zum anderen. Interessanterweise nicht, weil euch das Spiel ein Element nach dem anderen vorsetzt. Stattdessen bekommt ihr immer wieder den Auftrag, einfach zu erkunden. Und so lauft ihr herum, unterhaltet euch mit NPCs und stürzt so immer tiefer in ein Abenteuer, mit dem ihr in dieser Form vermutlich nicht gerechnet hattet. Ich will an dieser Stelle nicht zu viel vorwegnehmen, denn herauszufinden, was in dieser Welt vor sich geht, ist ein zentraler Reiz an Pikuniku. Nur so viel: Es gibt böse Roboter, gegen die ihr aufbegehren könnt. Das Spiel ein lustiges Revolutionsepos zu nennen, wäre nicht zu kurz gegriffen.

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FeatureAuf diese Spiele wartet ihr in 2019…

Worauf wir warten, wisst ihr ja schon.

Letzte Woche hatten wie die Spiele, auf die wir uns im Jahr 2019 freuen und ich habe euch gebeten, ein paar Titel zu nennen, auf die ihr euch freut. Ein paar Offensichtliche wie Resident Evil 2 haben wir ausgelassen, aber es gab auch noch genug Sachen, an die hier keiner so richtig gedacht hat. Ein paar "ach stimmt, das kommt ja auch noch" und von ein paar Dingen habe ich noch nie was gehört, bin jetzt aber glücklich, dass es noch mehr Sachen gibt, auf die ich mich freuen kann. Hier also Teil 2 der Vorfreude für 2019 und vielen Dank für eure Tipps!