Spider-Man Features

FeatureDer Raubüberfall: Der neue Spider-Man DLC kommt arg bequem daher

… und macht trotzdem irgendwie Lust auf mehr.

So sehr ich Spider-Man diesen Spätsommer auch schätzte: Nachdem diese Superhelden-Fantasie in ihrer netzschwingenden Leichtigkeit bestens dazu verleitete, sich trotz des etwas beliebigen Open-World-Schemas in ihr zu verlieren, war irgendwann, nach einer Menge Stunden, doch schlagartig die Luft raus. Das ist der größte Haken an Der Raubüberfall, dem ersten Teil des Story-DLC "Die Stadt, die niemals schläft": Es liefert frei von spielerischen Überraschungen mehr vom Gleichen, von dem der eine oder andere schon genug gehabt haben dürfte.

FeatureSpider-Man angespielt: Im Netz der Spinne

Ein ganz normaler Tag im Leben von Peter Parker.

Mit Spider-Man springen Marvel Games, Insomniac und Sony auf den Hype-Train der Marvel-Filme auf und bescheren Peter Parker ein neues Spiel abseits der Filme. Diese werden im Spiel nicht berücksichtigt und so erzählt Spider-Man eine autarke Storyline des Spinnenmenschens. In der muss Peter es mit Martin Li, besser bekannt als Mr. Negative, als Bösewicht aufnehmen, der New York City ins Chaos stürzen möchte. Ihm zur Seite stehen wie immer seine Tante May, die dummerweise und völlig unabsichtlich für Mr. Negative arbeitet, und Peters Freundin Mary-Jane, die nun selbst als Reporterin beim Daily Bugle arbeitet und hier erstmals auch als Spürnase zu spielen ist. Gleichzeitig muss Peter sein chaotisches Privatleben und die Karriere unter einen Hut kriegen, während das Schicksal der Bewohner New York Citys auf seinen Schultern lastet.

Die Spider-Man-Spiele der jüngeren Vergangenheit waren ebenso fahrig wie die zugehörigen Filme und haben den Begriff "originalgetreu" damit ein wenig zu wörtlich genommen. Nicht jeder polygonale Auftritt der freundlichen Spinne aus der Nachbarschaft erschien als begleitendes Lizenz-Abfallprodukt einer millionenschweren Kinoproduktion. The Amazing Spider-Man 2 allerdings schon, der Kulminationspunkt einer qualitativen Talfahrt, der vor vier Jahren sowohl auf Konsolen als auch auf der Leinwand zum vorzeitigen Exitus eines bis dahin für nahezu unsterblich gehaltenen Universums führte.

FeatureE3 2016 - Sonys Konferenz: Spiele, Spiele, Spiele. Und nur ein bisschen Hardware.

Das Line-up überzeugt, das Schweigen über die neue PS4 verwirrt.

Dieser Artikel hätte eigentlich "Das Ende der Spielkonsole, wie wir sie kennen (Teil 2)" heißen sollen, dann aber sah Sony keine Not, seine Konsolenpläne preiszugeben, wie Microsoft es zuvor getan hatte. Es fällt schwer, von einer Enttäuschung zu sprechen, denn die eigentliche Show war voller interessanter, frischer und teilweise unerwarteter Spiele. Aber - und das ist wichtig - all die Gerüchte um Generationenhalbschritte, neue Flaggschiffe und Revisionen bestehender Hardware haben die User verunsichert. Wenigstens ein "Bis Weihnachten 2017/2018 braucht ihr euch um neue Hardware keine Gedanken machen", zusammen mit einer kleinen Preisreduktion vielleicht, das wäre schon ein guter Schritt gewesen, um viele Fragezeichen auszuräumen.