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GC: Tomb Raider Anniversary Wii

Lara zeigt uns ihre Features

Auf der GC zeigte uns Eidos' Andre Göpfert Ms. Crofts Premiere auf einer Nintendo-Heimkonsole. Allen Wii-Fans, die schon länger auf ein ausgewachsenes Abenteuerspiel warten, darf ich vorweg sagen, dass sich Crystal Dynamics ordentlich reingehängt haben. Und das betrifft nicht nur die Grafik, die in der angespielten Passage ihrem PS2-Vorgänger mehr als nur ebenbürtig war.

"Prinzipiell steckt in diesem Tomb Raider mehr Tomb Raider als in jedem anderen, denn Lara kann nun auch archäologische Werkzeuge benutzen", beschreibt Göpfert den Unterschied zur ursprünglichen Fassung. Und tatsächlich war es sehr erfrischend zu sehen, dass Crystal Dynamics sich nicht damit begnügt hat, nur einige kleinere Remote-Spielereien neben das (tolle) Hauptspiel zu stellen.

So ließen wir Lara eine Taschenlampe ziehen, mit der wir die Jubiläums-Gruften in durchaus beeindruckender Weise - und vor allem in Echtzeit - per Wii-Remote ausleuchten konnten. Sehr gefallen hat uns auch, dass die "finde-Schlüssel-zu-Tor"-Rätsel durch ziemlich sinnige und atmosphärische Remote-Knobeleien ersetzt wurden. Zum Beispiel reibt man mit der Remote ein Stück Kohle über einen Bogen Pergament, um eine provisorische Kopie des darunter liegenden Reliefs anzufertigen.

Mit dieser Vorlage geht es nun einige Räume weiter an eine dreiteilige Säule, deren Segmente per Wii-Remote gegriffen und in die auf der Pause abgebildeten Anordnung gedreht werden müssen. Manchmal muss Lara auch Bruchstellen im Putz einer Wand finden und diese mit einem Spaten aufstemmen, um darunter verborgene Murale zu entdecken. Wie Lara im Wii-Zeitalter Hebel betätigt, könnt Ihr Euch sicherlich schon denken.

Auch das Zielen erfolgt diesmal per Wii-Remote, Ihr könnt Euch also nicht mehr auf Laras automatische Revolverkünste verlassen. Ob dieser Aspekt das Spiel aufwertet, konnten wir in der kurzen Zeit allerdings nicht feststellen. Insgesamt aber ein gelungener Auftritt der digitalen Engländerin. Lara ist endgültig wieder obenauf.

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Alexander Bohn-Elias

Stellv. Chefredakteur

Alex schreibt seit 2001 über Spiele und war von Beginn an bei Eurogamer.de dabei. Er mag Highsmith-Romane, seinen Amiga 1200 und Tier-Dokus ohne Vögel.

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