Wenn du auf einen Link klickst und etwas kaufst, können wir eine kleine Provision erhalten. Zu unseren Richtlinien.

Ghostbusters: Entwickler nicht glücklich

Der Kunde soll nicht verwirrt werden

Entwickler Terminal Reality ist nicht unbedingt glücklich mit der zeitexklusiven Veröffentlichung von Ghostbusters in Europa.

"Für einen Entwickler wie Terminal Reality ist es keine ideale Situation, da wir wirklich eine gemeinschaftliche Zusammenarbeit mit Publishern bevorzugen. Das beginnt also alles von vorne, wenn das Spiel in andere Hände übergeht", so Vizepräsident Joe Kreiner gegenüber GamesIndustry.

"Als unabhängiger Entwickler, der seit 15 Jahren im Geschäft ist, haben wir die Wert guter partnerschaftlicher Entscheidungen zu schätzen gelernt, wenn wir uns anschauen, welche Projekte wir machen werden. Wenn Ihr mir vor drei Jahren von der Achterbahnfahrt mit diesem Projekt erzählt hättet, hätte ich Euch für verrückt erklärt. Und dennoch sind wir heute hier."

Laut Kreiner ist das Spiel auf allen Systemen praktisch fertig. Man hofft, dass die jüngste Entscheidung keinen Einfluss auf das Abschneiden des Titels im Handel hat.

"Alles, was ich aus unserer Perspektive dazu sagen kann, ist, dass das Spiel auf allen Plattformen fertig ist. Wir sind wirklich zufrieden mit dem Resultat und ebenso froh, dass es für die Fans jeder Plattform bereit ist, wann auch immer die Entscheidung zur Veröffentlichung getroffen wird."

"Wir wollen nicht, dass der Kunde verwirrt ist. Das kann die Verkaufszahlen beeinträchtigen", sagt er. "Wir hoffen, dass diese Veränderung transparent verläuft und das Verlangen nach dem nächsten authentischen Kapitel von Ghostbusters größer ist als jedwede Komplikationen."

"Ich glaube, es spricht für die Auswirkungen der aktuellen Wirtschaftskrise, wenn die Publisher flexibel und in der Lage sein müssen, sich gegenseitig mit Geschäftsvereinbarungen auszuhelfen, damit ein Produkt in die Hände der Fans gelangt."

Terminal Reality konzentrierte sich derweil auf die bestmögliche Qualität des Spiels, das man in Sachen Vertrieb kein Mitspracherecht hatte.

"Als Entwickler werden diese Vertriebsentscheidungen weit über unserem Level getroffen. Es ist nichts, bei dem wir etwas zu sagen hätten."

"Wir haben uns bemüht, den Fokus des Teams auf die Entwicklung des bestmöglichen Spiels zu lenken. Wir sind zuversichtlich, dass alles erdenkliche getan wird, damit das Spiel allen Ghostbusters-Fans auf der Welt zugänglich gemacht wird und die Unterstützung bekommt, die es verdient."

Über den Autor

Benjamin Jakobs Avatar

Benjamin Jakobs

Leitender Redakteur News

Benjamin Jakobs ist Leitender Redakteur und seit 2006 bei Eurogamer.de. Er schreibt News, Reviews, Meinungen, Artikel und Tipps. Benjamin spielt Videospiele hauptsächlich auf Konsolen. Seine Expertengebiete sind breit gefächert, von Shootern und Action-Adventures über RPGs bis hin zu Sportspielen und Rennspielen. Zu seinen Hobbys gehören Lego, Science Fiction, Bücher, Filme und Serien sowie Star Wars und Star Trek.

Kommentare