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God of War Ragnarök beinhaltet 60 Funktionen für Barrierefreiheit

Passend zum World Accessibility Day

Egal, wie gut ein Spiel ist, es wird umso besser, wenn so viele Menschen wie möglich es genießen können. Deshalb wird der kommende Sony-Blockbuster God of War Ragnarök für zahlreiche Optionen sorgen, die das Spiel zugänglicher machen sollen. Ganze 60 Funktionen für mehr Barrierefreiheit wurden heute auf dem Playstation-Blog vorgestellt.

Die Vielzahl an Optionen teilte Santa Monica Studio passend zum World Accessibility Day. Der soll die Wichtigkeit von Barrierefreiheit - vor allem im Hinblick auf den digitalen Raum - sichtbar machen. Ein Thema, das auch im Gaming immer mehr ankommt und hoffentlich immer mehr Leuten unser leidenschaftlichstes Hobby öffnet.

Funktionen für Barrierefreiheit in God of War Ragnarök

Zum einen wurden im neuen Spiel alle Einstellungen für Barrierefreiheit von God of War (2018) in optimierter Version übernommen, so zum Beispiel automatischer Sprint, ein Mittelpunkt zur Orientierung, und dauerhafte Möglichkeiten zum Anvisieren oder Blockieren, die sich einfach an und ausschalten lassen.

Aber was macht Ragnarök in Sachen Zugänglichkeit neu? Im Hinblick auf gute Lesbarkeit können Untertitel neu skaliert und die Größe und Farbe besser angepasst werden. Während Sprechernamen keine neue Hilfestellung sind, kann man die Sichtbarkeit in Ragnarök auch individueller einstellen.

Um Soundeffekte besser wahrnehmen zu können, gibt es dafür auch Bildunterschriften. Falls das Bild hinter den Untertiteln beim Lesen zu sehr ablenkt, kann man in Ragnarök den Hintergrund in verschiedenen abdunkeln oder unscharf machen.

Im Hochkontrast-Modus kann man bei Bedarf Figuren in God of War Ragnarök farblich hervorheben lassen. Der lässt sich sehr schnell und einfach an- und wieder ausschalten.

Neben Untertiteln wurde auch die Benutzeroberfläche im Hinblick auf God of War (2018) noch einmal überarbeitet und eine höhere Mindesttextgröße eingeführt, die zusätzlich noch angepasst werden kann.

Auch das Controller-Zuweisungssystem wurde überarbeitet und ermöglicht, die Tasten genauer nach eigenen Bedürfnissen zu konfigurieren - entweder anhand voreingestellter Layouts, die zur Auswahl stehen oder freier, indem man einzelne Tasten verändert.

Für bessere Sichtbarkeit soll auch der Hochkontrast-Modus sorgen, bei dem ihr Gegner, NPCs und Co. bestimmte Farben zuordnen könnt, die sie dann besser vom Hintergrund abheben. Auch andere Spielelemente lassen sich in dem Modus hervorheben und die Sättigung des Hintergrunds sowie die Farbpalette kann auch noch angepasst werden. Der Hochkontrast soll sich in Ragnarök einfach ein- und ausschalten lassen.

Falls man die Orientierung verloren hat, wird es nun auch eine Navigationshilfe geben, die den Blick automatisch in Richtung des nächsten Ziels drehen kann. Mit einer Bewegungshilfe kann man wiederum Aktionen wie Springen oder Klettern an bestimmten Stellen automatisieren.


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Des Weiteren sollen euch Audio-Hinweise in Form akustischer Signale helfen, Interaktionssymbole zu finden. Auch kann man eine Audio-Hilfestellung im Kampf aktivieren.

Falls es einem wiederum eher schwerfällt, die Richtung bestimmter Sounds genau zu orten, gibt es dafür einen optionalen Anzeiger, um die Quelle zu finden.

Das war eine kurze Zusammenfassung der enthüllten Optionen, ausführlicher und detaillierter findet ihr alle im Playstation-Blog.

Über den Autor

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Judith Carl

News-Redakteurin

Judith Carl ist Volontärin für News und Social Media bei Eurogamer.de. Judith hat Medienwissenschaften studiert. Sie streamt begeistert am liebsten Rollenspiele und Adventure Games auf Twitch. Ihre weiteren Leidenschaften sind LARP, Pen and Paper, und Trash-Filme.

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