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Infinity Blade war mal ein Kinect-Spiel

Und könnte es wieder werden

Infinity Blade gewinnt gerade, vollkommen zu Recht, Herzen und Portemonnaies der iPad- und iPhone-User für sich (unser Kristian vergab im Test 9 Punkte). Doch das Spiel wäre beinahe für eine andere Plattform erschienen: Auf der Xbox 360 als Kinect-Titel.

Dies wundert nur wenig, wenn man bedenkt, das hinter dem Action-Rollenspiel Chair Entertainment steckt, die zuvor mit dem Xbox-LIVE-Arcade-Hit Shadow Complex für Furore sorgten.

"Wir haben immer einige coole Ideen an Deck. Und Infinity Blade begann als Diskussion: 'Wenn wir einen Kinect-Titel machen würden, was würden wir machen? Wie würde ein Chair-Kinect-Spiel aussehen?'", so Chair-Mitbegründer Donald Mustard zu Joystiq.

"Diese Diskussion fand vor eineinhalb Jahren statt. Wir hatten dieses wirklich coole Design und es unterscheidet sich nicht allzu sehr von dem Produkt, das ihr heute spielt. Es wurde nur verfeinert und an den iOS-Bildschirm angepasst. Das ist meiner Meinung nach ehrlich, wo das Design am besten funktioniert."

Mustard stellt allerdings klar, dass es sich nicht um eine bloße Umsetzung eines Kinect-Konzeptes handelt. Er betont, dass es eher eine Idee war, die durch Kinect erst angeregt wurde und schließlich auf iOS landete.

Eine Xbox-360-Version mit Kinect-Support will der Entwickler demzufolge nicht ausschließen:

"Yeah, wenn Kinect über die Weihnachtssaison wirklich abhebt, wer weiß", fügt sein Bruder und Mitgründer Geremy hinzu.

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Alexander Bohn-Elias

Stellv. Chefredakteur

Alex schreibt seit 2001 über Spiele und war von Beginn an bei Eurogamer.de dabei. Er mag Highsmith-Romane, seinen Amiga 1200 und Tier-Dokus ohne Vögel.

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