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Klage von West/Zampella vs. Activision stoppt Produktion von Modern Warfare 3

Verzögerung als Druckmittel

Die abgesägten Infinity-Ward-Gründer Jason West und Vince Zampella haben ihre Klage gegen Activision noch nicht gewonnen, da kostet das rechtliche Hickhack den Hersteller schon bares Geld.

Gerichtsdokumenten zufolge, die Kotaku vorliegen, sei im Zuge der Klage nämlich die Vorproduktion des dritten Modern-Warfare-Spiels in der Schwebe.

In den Dokumenten beschwert sich Activision, dass West und Zampellas Versuche, ein ‚Spin-off-Studio‘ zu formieren, die „Vorproduktion von Modern Warfare 3 verschieben“. Diese Verzögerung nutzten die beiden Ex-Mitarbeiter als „Druckmittel“ in den Verhandlungen.

West und Zampella verklagen den Hersteller auf die Kontrolle über die Marke Modern Warfare und Tantiemen.

Das Dokument sagt weiter aus, dass Activision als direktes Resultat dieses „Bruches der Vereinbarung des guten Willens und ehrlicher Handlungsweise zusätzliche Ressourcen für Modern Warfare 3 aufbringen muss“.

In einer Gegenklage, die Activision letzte Woche einreichte, monierte die Firma, dass Vince und Zampella mit der Konkurrenz verhandelt hätten. Eine Anschuldigung, die durch einen Bericht Anfang des letzten Monats untermauert wurde.

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Alexander Bohn-Elias

Stellv. Chefredakteur

Alex schreibt seit 2001 über Spiele und war von Beginn an bei Eurogamer.de dabei. Er mag Highsmith-Romane, seinen Amiga 1200 und Tier-Dokus ohne Vögel.

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