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Kommt Knack 3 auf die PS5? Sony erneuert Markenzeichen des Hüpfers

Ein erneuertes Markenzeichen schürt Spekulationen über die Rückkehr des Maskottchens, auf das keiner gewartet hat.

Sony hat offenbar das Markenzeichen für die Knack-Serie erneuert. Laut Gematsu wurde das Markenzeichen am 17. März in Japan eingetragen.

Viel ist dem im Grunde nicht zu entnehmen - es umfasst nur das Wort "Knack", aber natürlich nährt das nun Gerüchte, Sony könnte vorhaben, die Reihe fortzusetzen. Ich bin nicht ganz sicher, wer sich das gewünscht hat, nachdem schon Teil eins und zwei für Sony-Verhältnisse uncharakteristisch mittelmäßige Exklusivtitel waren - oh, wie ich sehe, hatte ich Teil eins sogar ein "Finger weg" gegeben. Egal, vielleicht klappt es jetzt ja auf der PS5 mit einem dritten Teil?

Wenngleich dieser behördliche Akt tatsächlich bedeuten könnte, dass die Serie auf Sonys neuer Konsole ihre Weiterführung findet, liegt es sehr wohl im Bereich des Möglichen, dass es sich nur um eine Routine-Erneuerung des Markenschutzes seitens Sonys handelt.

Das ist schließlich üblich - zuletzt hatte Nintendo etwa die Markenzeichen von Zelda: Minish Cap und Metroid: Zero Mission und einigen anderen alten Spielen erneuern lassen. Insofern müssen wir in der Redaktion wohl noch nicht Streichhölzer ziehen, wer als nächstes ran muss, um Knack 3 zu testen. Immerhin: Teil zwei war schon eine Steigerung. Vielleicht wird's - wenn es "wird" - ja doch nicht so schlimm.

Ihr habt Knack aus eurem Gedächtnis gestrichen? Dann lasst mich euch auf die Sprünge helfen (und wehe, ihr klickt vorher weg, denn wenn ich mich erinnern muss, dann tut ihr das gefälligst auch):

Knack war einer der Launch-Titel der PlayStation 4 und war ein typisches Maskottchenspiel. Nur mit dem Gimmick, dass der Hauptcharakter, der namensgebende Golem Knack, aus Hunderten Artefakten bestand und je nach Partikelmenge größer oder kleiner war. Der Rest war ein wenig Standard-Kloppe und -Hüpferei. Der grundlegende Gedanke, einer Figur, die ihre Dimensionen verändert, klingt im Grunde interessant, wird aber eigentlich fast nie für spannende Spielideen genutzt, die über das hinausgehen würden, was man sowieso kennt. Knack fühlte sich weder besonders gut an, noch war es ausgenommen hübsch oder technisch beeindruckend (die Performance war nicht gerade berühmt für einen Tech-Showcase) - und im Grunde wunderte man sich schon, dass es überhaupt einen zweiten Teil gab. Im Grunde war Martins Verwunderung darüber der alleinige Gegenstand des Knack-2-Tests, und damit wäre im Grunde auch schon alles gesagt.

Und so ist Knack vorwiegend dafür bekannt, dass der PlayStation-4-Architekt Mark Cerny hier auch als Lead Designer fungierte.

Wir halten euch auf dem Laufenden, wenn in Richtung Knack 3 weiteres passiert.

Über den Autor

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Alexander Bohn-Elias

Stellv. Chefredakteur

Alex schreibt seit 2001 über Spiele und war von Beginn an bei Eurogamer.de dabei. Er mag Highsmith-Romane, seinen Amiga 1200 und Tier-Dokus ohne Vögel.

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