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LittleBigPlanet - der Level-Editor

Bauen leicht gemacht

Das Bauen eines Levels in LittleBigPlanet ist vergleichbar mit dem Backen einer guten Torte. Keine Sorge, Ihr benötigt keinen Meisterschein, um Euren Ideen Leben einzuhauen. Alles, was Ihr braucht, ist Kreativität, Geduld und natürlich die passenden Zutaten. Die könnt Ihr allerdings nicht beim Händler Eures Vertrauens kaufen, sondern müsst sie Euch zunächst verdienen.

Der eine Weg zu den Zutaten führt Euch durch die Geschichte. Dort stoßt Ihr auf versteckte Geschenk-Blasen und bekommt auch für den erfolgreichen Abschluss eines Levels einen Schwung an Gegenständen überreicht. Der andere Weg führt Euch direkt in das Tutorial des Create-Modus. In selbigem erklärt man Euch die Grundlagen des Level-Bauens und für jedes bestandene Tutorial fügt sich ein weiterer Gegenstand Eurem Inventar hinzu. Damit habt Ihr dann alle Zutaten beisammen, die Ihr für Euren Kuchen braucht, und könnt damit beginnen, die Zutaten zu mischen und einen Teig zu formen.

Aber wie fängt man eigentlich an? Wo mit soll man beginnen, wenn man so viele Möglichkeiten hat? Betretet Ihr zum ersten Mal den Create-Modus, schwebt Euer Sackboy zunächst einmal in der Leere. Ihr könnt in alle Richtungen fliegen, bis Ihr auf die Wände links und rechts oder auf den Boden stoßt. Das ist zwar schön, aber wir wollen ein Level bauen. Also schnell auf Quadrat auf dem Joypad gedrückt, um das so genannte Popit aufzurufen. Das Popit ist Euer Menü oder Inventar. Hier findet Ihr alles, was man zum Bau eines Levels braucht.

Im Popit entdeckt Ihr unter anderem die Werkzeugtasche, in der Ihr die Funktionen findet, die Materialien in Flammen setzen, elektrisch aufladen oder in Gas verwandeln. Also all das, was man im Auge hat, um anderen Sackboys das Leben schwer zu machen. Außerdem findet Ihr hier noch diverse Schrauben, Seile, Ketten und eine ganze Reihe an Schaltern. Doch dazu später mehr.

Exklusiv: LittleBigPlanet – Operation Sackeater by Syrok.

Erstmal machen wir weiter mit der Basteltasche. Die Basteltasche ist vollgestopft mit Materialien, die Ihr beim Bauen verwenden könnt. Holz bietet sich wunderbar als Basis an, da Ihr damit einfach alles bauen könnt und es relativ stabil ist, aber nicht greifbar. Holz kommt in verschiedenen Farben und Formen. Dann habe wir noch drei weitere, nicht greifbare Grundmaterialien: Pappe ist sehr leicht und somit gut, wenn Ihr Gegenstände bauen wollt, die sich verschieben lassen sollen. Stein und Metall sind hingegen schwer, aber dafür nicht zerstörbar. Diese beiden Materialien solltet Ihr verwenden, wenn Ihr mit Sprengstoff hantiert, jedoch nicht den ganzen Weg mit in die Luft jagen wollt. Jetzt bleiben noch zehn greifbare Materialien. Etwa Schwamm, Wolle, Stoff. Die sind alle recht leicht und lassen sich gut verschieben. Allerdings müsst Ihr beachten, dass sie abgerundete Kanten haben und deshalb vielleicht nicht direkt in Euer Design passen, wenn Ihr vorher die ganze Zeit nur aus Holz oder Metall gebaut habt.

Zu guter Letzt finden sich noch sechs Materialien mit besonderen Eigenschaften. Gummi hat eine besonders gute Haftung und lässt sich deshalb hervorragend für Reifen verwenden. Oder aber um Euch abzubremsen, nachdem Ihr eine lange Glasfläche runtergerutscht seid. Glas reagiert hier also ein wenig wie Eis; es ist sehr rutschig, aber erstaunlich stabil. Als nächstes kommt die dunkle Materie, eine meiner Lieblingsmaterialien, da sie völlig der Schwerkraft widersteht und in der Luft schwebt. Ihr könnt sie dazu verwenden, um Gegenstände aufzuhängen beziehungsweise ein kleines Stückchen davon in einem größeren Block einbauen und schon bleibt auch der in der Luft stehen. Oder Ihr benutzt sie einfach als normale Plattform wie Holz, Stein, Schwamm, etc.

Her mit den Klötzchen, her mit den Formen.

Nun bleiben noch drei Materialien übrig. Rosa Schwebematerial, pfirsichfarbenes Schwebematerial und schließlich sich auflösendes Material. Das rosafarbene Schwebematerial schwebt an der Stelle, an der Ihr es absetzt, kann aber im Gegensatz zur dunklen Materie bewegt werden. Es bleibt übrigens recht lange in Bewegung, solltet Ihr dagegen rennen. Stellt Euch am Besten aufwirbelnden Staub vor, wenn Ihr Euch ein Bild davon machen wollt, wie es aussieht, wenn ein Sackboy durch einen Haufen aus diesem Material tobt. Das pfirsichfarbene Schwebematerial hingegen fliegt weg, wenn Ihr es nicht irgendwo mit festbindet. Ihr könnt aus diesem gut einen Heißluftballon bauen. Dazu müsst Ihr einfach aus einem Material Eurer Wahl - es sollte nicht zu schwer sein - einen Korb oder ein Plattform basteln und diese mit Seilen an das Schwebematerial binden. Das sich auflösende Material ist auch sehr schön und lässt sich für so manch fiese Falle missbrauchen. Ihr könnt zum Beispiel einen Gang kreieren, bei dem die Decke aus diesem Material besteht und stapelt darüber einen Haufen Steine. Verbindet Ihr dann das Material mit einem Schalter, löst es sich auf, sobald der Schalter aktiviert wird.

Habt Ihr Euch für eines der Materialien entschieden, müsst Ihr noch eine Form auswählen. Also Quadrate, Kreise, Dreiecke, Sterne oder irgendeine andere der angebotenen Formen. Ist das erledigt, könnt Ihr sie wo auch immer Ihr wollt platzieren, ihre Größe mit dem rechten Stick anpassen und ihre Dicke und die Schicht mit den Schultertasten bestimmen. Ihr habt drei dicke Schichten, auf denen ihr Blöcke absetzten könnt und dazwischen immer jeweils eine dünne Schicht für Wände und Dekorationen.

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