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Marktforschungs-Firma: Kinect wird die Userbasis der Xbox 360 nicht verbreitern

Microsoft keine "Entertainment-Firma"

Ab November startet Microsoft mit Kinect, vormals Project Natal, einen Angriff auf spielende Familien. Laut der Marktforschungs-Firma DFC Intelligence könnte dieser aber verpuffen und die erhoffte Verbreiterung der Userbasis der Konsole ausbleiben.

„Die Xbox 360 muss sich ganz klar über die Core-First-Person-Shooter-Zielgruppe hinaus diversifizieren“, so die Firma in ihrer monatlichen Zusammenfassung (via vg247). „Microsoft setzt beinahe alles, was es hat, auf Kinect, um den Casual-Verbraucher anzusprechen und sich über seine Kern-Zielgruppe hinaus zu vergrößern.“

„Unglücklicherweise, basierend auf dem, was wir gesehen haben, denkt DFC weiterhin, dass Microsoft Schwierigkeiten haben wird, sich über seine Kern-Zielgruppe hinaus zu erweitern“, so der Bericht weiter. „Die Kinect-Technologie ist cool, in der Praxis aber ein wenig limitert.“

„Es gibt zahlreiche Probleme mit diesem Ansatz, aber das größte Problem ist, dass Microsoft im Herzen einfach keine Entertainment-Firma ist. Fast jedes Mal, wenn Microsoft versucht hat, erfolgreiche Unterhaltungs-Produkte zu emulieren, haben sie versagt“, so die Firma weiter.

Auch im Preis sieht DFC ein Problem:

„Wir kennen Kinects Preis noch nicht, aber es wird nicht umsonst sein. Eine Xbox 360 mit Kinect kostet wahrscheinlich so viel wie eine Jahres-Mitgliedschaft im lokalen YMCA.“

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Alexander Bohn-Elias

Stellv. Chefredakteur

Alex schreibt seit 2001 über Spiele und war von Beginn an bei Eurogamer.de dabei. Er mag Highsmith-Romane, seinen Amiga 1200 und Tier-Dokus ohne Vögel.

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