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Mass Effect: Details zur Charaktererstellung

Welche Einflüsse gibt es?

Es dauert noch ungefähr drei Monate, bis BioWares Xbox 360-Rollenspiel Mass Effect endlich in den Läden steht. Da ist man als Fan doch schon echt froh über jeden noch so kleinen Infoschnipsel. Die Kollegen von IGN haben sich nun Project Director Casey Hudson geschnappt und ihm zahlreiche Fragen über die Charaktererstellung in Mass Effect gestellt, die er freundlicherweise auch beantwortet hat.

Die Erstellung Eures eigenen Charakters ist demnach logischerweise der Grundstein für alle spätere Handlungen. Ihr legt die Persönlichkeit fest, die potentiellen Fähigkeiten in bestimmten Bereichen oder seinen Ruf. Zu diesem Zweck dürft Ihr beispielsweise zwischen drei Hintergründen entscheiden: Spacer, Colonist und Earthborn. Als "Spacer" hat man sein ganzes Leben im Weltraum verbracht und somit selbstverständlich keine Probleme damit. Ein "Colonist" kennt sich hingegen sehr gut mit dem harten Leben abseits der Erde aus. Wenn Ihr Euch wiederum für "Earthborn" entscheidet, habt Ihr eine schwere Kindheit in den Slums des blauen Planeten hinter Euch. Je nach gewähltem Background reagieren manche Charaktere im Universum anders auf die Spielfigur, zudem gibt es die eine oder andere daraus resultierende Nebenaufgabe. Einfluss auf die Werte hat Eure Wahl nicht, jedoch dient sie als Basis für die Story, mit der Ihr im Spielverlauf konfrontiert werdet.

In den bisherigen Mass Effect-Videos hat man immer nur die selbe Figur als Commander Shepard gesehen. Selbstverständlich dürft Ihr diesen Charakter im Aussehen anpassen und sogar eine weibliche Hauptrolle erstellen. Für die weiblichen Akteure hat man mitunter spezielle Dialogzeilen geschrieben, außerdem unterscheiden sich natürlich die (möglichen) romantischen Beziehungen zwischen den Figuren. Der weibliche Commander Shepard ist sehr stark, wie man es von einem echten Offizier erwarten würde. Gleichzeitig ist sie extrem selbstbewusst und durchsetzungsfähig.

Neben Geschlecht und Background könnt Ihr noch zwischen drei psychologischen Profilen wählen. Dabei geht es um ein wichtiges Ereignis, das die militärische Erfahrung der Figur geprägt hat und als Grundlage dafür dient, wie man zukünftig Probleme angeht. Als "Sole Survivor" hat man etwa in einer Schlacht mit sehr schlechten Überlebenschancen gekämpft und trotzdem überlebt. Durch die Option "ruthless" (rücksichtslos) seid Ihr berüchtigt dafür, in Kämpfen zu weit zu gehen oder unnötige Risiken auf Euch zu nehmen. Also Dinge, die nicht unbedingt den normalen Regeln für den Einsatz entsprechen. Ganz anders sieht das schon als "War Hero" aus. Euer Charakter hat bei einem der größten Siege der Allianz mitgewirkt. Einige sagen, dass man ein Held sei, allerdings fühlt man sich teilweise auch schuldig für diejenigen, die nicht gerettet werden konnten.

Wie schon kurz zu Anfang erwähnt, haben sämtliche Eurer Einstellungen Einfluss auf den späteren Spielablauf. Es ist fast wie im echten Leben. Während eine Figur Euch für die eigenen Taten fast anbetet, verachtet Euch die andere mitunter deswegen. Eine Parallele zum Hintergrund: Auch hier tauchen einige Charaktere oder Nebenhandlungen erst auf, wenn Ihr zuvor einen bestimmten Ruf gewählt habt.

Wichtig ist logischerweise ebenso die Charakterklasse. Zu Anfang steht ein halbes Dutzend davon zur Auswahl. Später lassen diese sich wiederum in bestimmten Bereichen spezialiseren, auf die man sonst keinerlei Zugriff haben würde. Das erste Set an Fähigkeiten entscheidet etwa darüber, welche Waffe oder Technologien Ihr nutzen könnt. Der Fortschritt jeder Klasse läuft anschließend unterschiedlich ab. Während ein Beruf etwa gleich zu Beginn eine bestimmte Fertigkeit nutzt, ist dies für eine andere Klasse vielleicht erst später möglich. Daneben haben ebenso Ausdauer, Fokus, Koordination oder Präzision Einfluss auf Euer abschneiden im Gefecht. Je nachdem, wie Ihr Euren Charakter trainiert, zielt oder kämpft er später besser mit Waffen oder anderen Attacken.

In Sachen Aussehen hält sich BioWare derweil an eher realistische Vorgaben. Schließlich kämpft man hier als Militäroffizier und kann keinen Charakter erstellen, der total verrückt aussieht. Außerdem passt ein Afro-Look laut Hudson schon mal gar nicht unter einen Helm der Allianz. Das eigentliche Erscheinungsbild hat allerdings keinen Einfluss auf der Reaktionen anderer Charaktere.

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Benjamin Jakobs

Leitender Redakteur News

Benjamin Jakobs ist Leitender Redakteur und seit 2006 bei Eurogamer.de. Er schreibt News, Reviews, Meinungen, Artikel und Tipps. Benjamin spielt Videospiele hauptsächlich auf Konsolen. Seine Expertengebiete sind breit gefächert, von Shootern und Action-Adventures über RPGs bis hin zu Sportspielen und Rennspielen. Zu seinen Hobbys gehören Lego, Science Fiction, Bücher, Filme und Serien sowie Star Wars und Star Trek.

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