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Mechner: Neuerfindung einer Marke kann ein 'gefährliches Spiel' sein

Die richtige Balance muss her

"Die Neuerfindung einer Marke ist ein wenig wie das Steuern zwischen Scylla und Charybdis."

Dieser Meinung ist jedenfalls Prince-of-Persia-Schöpfer Jordan Mechner, selbst verantwortlich für das Remake aus dem Jahre 2003.

"Wenn man sich zu nahe an dem bewegt, was zuvor gemacht wurde, wird es fad. Weicht man zu sehr davon ab, verwirrt und spaltet man möglicherweise das Fanlager. Zwischen diesen beiden Risiken lehne ich mich persönlich lieber in Richtung des zweiten, weil es interessanter ist."

"Wenn ich mir die Vielzahl der Prince-of-Persia-Spiele der vergangenen 20 Jahre anschaue, vom Comic und dem kommenden Film ganz zu schweigen, finde ich die Zahl an Unterschieden erstaunlich", erklärt Mechner.

"Irgendwie sind sie alle noch immer als Prince of Persia erkennbar. Es gibt scheinbar etwas an der Kernidee von Prince of Persia, das unverwüstlich und langanhaltend ist."

"Vielleicht ist das so, weil es seine Wurzeln in den Geschichten aus Tausendundeine Nacht hat, dessen Geschichten über Jahrtausende hinweg wieder und wieder erzählt wurden, wobei die Erzähler die Details oftmals ihrem eigenen Geschmack anpassten."

Über den Autor

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Benjamin Jakobs

Leitender Redakteur News

Benjamin Jakobs ist Leitender Redakteur und seit 2006 bei Eurogamer.de. Er schreibt News, Reviews, Meinungen, Artikel und Tipps. Benjamin spielt Videospiele hauptsächlich auf Konsolen. Seine Expertengebiete sind breit gefächert, von Shootern und Action-Adventures über RPGs bis hin zu Sportspielen und Rennspielen. Zu seinen Hobbys gehören Lego, Science Fiction, Bücher, Filme und Serien sowie Star Wars und Star Trek.

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