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Medal of Honor: EA verklagt USK

Streit um die PEGI-Version

Neben der deutschen, leicht geschnittenen Fassung von Medal of Honor hat EA auch eine ungeschnittene PEGI-Fassung des Spiels veröffentlicht und bei der USK eingereicht.

Von dieser erhoffte man sich die Einstufung "Keine Jugendfreigabe" (ab 18), was nun jedoch nicht bewilligt wurde.

EA selbst ist damit alles andere als zufrieden und will gegen die nicht erfolgte Kennzeichnung jetzt rechtlich vorgehen.

"Bei der Entwicklung des Spiels haben wir großen Wert auf eine möglichst realistische, filmartige Darstellung gelegt. Die filmähnliche Grafik präsentiert sich detailreich und beschönigt den Kriegsalltag in keiner Weise. Die Hintergrundgeschichte, in die der Spieler in besonderer Weise eingebettet ist, problematisiert vielmehr das Kriegsgeschehen. Zunehmend zweifeln die Soldaten am Sinn der Befehle, die sie auszuführen haben", heißt es in einem Statement.

"Das Spiel folgt der Tradition filmischer Umsetzungen der Kriegsthematik wie beispielsweise 'Der Soldat James Ryan' oder 'Inglorious Basterds', die mit teilweise sehr drastischen Gewaltdarstellungen arbeiten. Vor diesem Hintergrund ist die Nichtkennzeichnung in unseren Augen nicht nachvollziehbar. Hier wird schlicht mit zweierlei Maß gemessen."

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Benjamin Jakobs

Leitender Redakteur News

Benjamin Jakobs ist Leitender Redakteur und seit 2006 bei Eurogamer.de. Er schreibt News, Reviews, Meinungen, Artikel und Tipps. Benjamin spielt Videospiele hauptsächlich auf Konsolen. Seine Expertengebiete sind breit gefächert, von Shootern und Action-Adventures über RPGs bis hin zu Sportspielen und Rennspielen. Zu seinen Hobbys gehören Lego, Science Fiction, Bücher, Filme und Serien sowie Star Wars und Star Trek.

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